Katharina Fegebank

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Katharina Fegebank

Katharina Fegebank (* 27. Februar 1977 in Bad Oldesloe) ist eine deutsche Politikerin der Partei Bündnis 90/Die Grünen und seit dem 15. April 2015 Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Senatorin sowie Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung im Hamburger Senat.[1]

Von Juni 2008 bis Mai 2015 war sie Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg der Partei Bündnis 90/Die Grünen.(1)[2][3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katharina Fegebank ist die Tochter des Lehrerpaares Jutta und Fritz Fegebank.[4] Sie hat Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Anglistik mit dem Abschluss einer Magistra Artium (M.A.) sowie Europawissenschaften mit dem Abschluss eines Master of European Studies (MES) in Freiburg im Breisgau und Berlin studiert.[5] Von 2007 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Präsidium der Leuphana Universität Lüneburg.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fegebank wurde im Juni 2008 zur Vorsitzenden des Landesverbandes Hamburg gewählt. Obwohl die Satzung des grünen Landesverbandes ein Senatorenamt und den Landesvorsitz vereinbar sieht, kandidierte Fegebank im Mai 2015 – nach der Ernennung zur Senatorin – nicht erneut für den Landesvorsitz. Damit war sie bei Amtsantritt die jüngste Parteichefin in der Geschichte des grünen Landesverbandes und bei Amtsabtritt unter allen Landesvorsitzenden der Bundesländer diejenige mit der längsten Amtszeit.[2][7] Ihre Nachfolgerin im Amt ist Anna Gallina.[3]

Bei der Bundestagswahl 2009 trat sie als Direktkandidatin im Wahlkreis Hamburg-Altona sowie auf Platz drei der Landesliste an. Fegebank ist seit 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, da sie bei der Bürgerschaftswahl 2011 im Wahlkreis Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Langenhorn in das Landesparlament gewählt wurde. Bei der Bundestagswahl 2013 trat sie als Direktkandidatin im Wahlkreis Hamburg-Mitte sowie erneut auf Platz drei der Landesliste an.

Fegebank wurde Ende September von der Partei zusammen mit Jens Kerstan zum Spitzenteam der Grünen für die Bürgerschaftswahl 2015 gewählt.[8] Bei der Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015 errang Fegebank ein Direktmandat im Wahlkreis Fuhlsbüttel-Alsterdorf-Langenhorn für die 21. Wahlperiode der Hamburgischen Bürgerschaft.[9]

Senatorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen für den zweiten Hamburger rot-grünen Senat bekamen die Grünen das Vorschlagsrecht für die Besetzung von drei Behörden. Auf einer Landesmitgliederversammlung am 12. April 2015 wurde Fegebank mit starker Mehrheit für das Amt der Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung benannt.[10] Am 15. April 2015 wurde Fegebank von der Bürgerschaft zur Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung gewählt.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katharina Fegebank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(1) Vor der Umbenennung der Partei im Jahr 2012: Grün-Alternative Liste GAL.
  1. a b Scholz mit großer Mehrheit wiedergewählt. NDR. 15. April 2015. Archiviert vom Original am 17. April 2015. Abgerufen am 15. April 2015.
  2. a b Ddp Deutscher Depeschendienst GmbH: Fegebank zur Nachfolgerin Hajduks als GAL-Chefin gewählt vom 22. Juni 2008, abgerufen am 23. Juni 2008.
  3. a b Jens Meyer-Wellmann: Anna Gallina neue Hamburger Grünen-Chefin. Hamburger Abendblatt. 30. Mai 2015. Abgerufen am 30. Mai 2015.
  4. Martina Goy: Katharina Fegebank: „Erklären konnte ich schon immer gut“. In: DIE WELT. 2. August 2014 (welt.de [abgerufen am 18. Oktober 2017]).
  5. Katharina Fegebank (GRÜNE). In: abgeordnetenwatch.de. Parlamentwatch e. V., abgerufen am 25. Juni 2011.
  6. Vorstellung Fegebanks auf der Homepage der BWFG, abgerufen am 11. Januar 2016
  7. Jana Werner: Katharina Fegebank ist Hamburgs neue starke Frau. Die Welt. 24. Mai 2015. Abgerufen am 30. Mai 2015.
  8. Artikel im Hamburger Abendblatt vom 28. September 2014, abgerufen am 30. September 2014.
  9. Vorläufiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015: Gewählte Kandidatinnen und Kandidaten auf den Seiten des Statistikamtes Nord, abgerufen am 17. Februar 2015.
  10. PM der Grünen Hamburg: „Große Mehrheit für Rot-Grün“ vom 12. April 2015, abgerufen am 15. April 2015