Katharina Hennig

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Katharina Hennig Skilanglauf
Hennig 2019 in Oslo

Hennig 2019 in Oslo

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 14. Juni 1996 (24 Jahre)
Geburtsort Annaberg-Buchholz, Deutschland
Größe 163 cm
Karriere
Beruf Sportsoldatin
Disziplin Skilanglauf
Verein WSC Erzgebirge Oberwiesenthal
Status aktiv
Medaillenspiegel
U23-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Nationale-Medaillen 7 × Gold 4 × Silber 0 × Bronze
FIS Skilanglauf-U23-Weltmeisterschaften
Bronze 2019 Lahti 15 km klassisch Massenstart
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Bronze 2013 Liberec Staffel
Bronze 2015 Almaty Staffel
Silber 2016 Rasnov 10 km Freistil
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Gold 2015 Oberwiesenthal 5 km Freistil
Gold 2015 Oberwiesenthal 10 km Verfolgung
Silber 2016 Oberhof 16,5 km Freistil
Silber 2016 Kirchzarten 30 km klassisch
Gold 2017 Oberwiesenthal 30 km Freistil
Gold 2017 Oberwiesenthal Teamsprint
Gold 2018 Reit im Winkl 20 km klassisch
Silber 2018 Reit im Winkl Teamsprint
Gold 2019 Reit im Winkl 20 km Freistil
Gold 2019 Reit im Winkl Teamsprint
Silber 2019 Reit im Winkl Staffel
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 24. Januar 2016
 Gesamtweltcup 18. (2019/20)
 Sprintweltcup 48. (2019/20)
 Distanzweltcup 12. (2019/20)
 Tour de Ski 08. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Etappenrennen 0 0 1
 Staffel 0 1 0
letzte Änderung: 17. März 2020

Katharina Hennig (* 14. Juni 1996 in Annaberg-Buchholz) ist eine deutsche Skilangläuferin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hennig aus Königswalde im Erzgebirge besuchte von 2002 bis 2015[1] die Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal und wurde von Joachim Gerstenberger trainiert. Sie gehörte bis 2011 dem SV Neudorf an und startet seitdem für den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal.

Katharina Hennig während des Weltcups in Dresden, 10. Januar 2018

Bei den Deutschen Skilanglauf-Meisterschaften 2015 in Oberwiesenthal wurde sie deutsche Meisterin über 5 km und in der Verfolgung. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im rumänischen Rasnov gewann die Erzgebirgerin im 10-km-Freistil-Rennen hinter der Schwedin Ebba Andersson die Silbermedaille. Bereits 2013 und 2015 hatte Katharina Hennig mit dem deutschen Team Bronze gewonnen und im Jahr 2014 Platz 4 belegt. Ihr Weltcup-Debüt feierte sie am 24. Januar 2016 im tschechischen Nové Město. Als Startläuferin der Deutschland-II-Staffel hielt sie in der Spitzengruppe vorn mit und landete mit ihren Teamkolleginnen auf dem siebten Platz. Bei den Deutschen Skilanglauf-Meisterschaften 2016 in Oberhof und Kirchzarten wurde sie jeweils Zweite über 16,5 km Freistil und über 30 km klassisch.

Zu Beginn Saison 2016/17 startete sie in Ruka erstmals im Weltcupeinzel und verbuchte dabei mit dem 27. Platz über 10 km klassisch ihre ersten Weltcuppunkte. Bei der folgenden Weltcup-Minitour in Lillehammer erzielte sie den 27. Platz. Im Januar 2017 erreichte sie in Ulricehamn mit dem zweiten Platz mit der Staffel ihre erste Podestplatzierung im Weltcup. Ihre besten Platzierungen bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti waren der 11. Platz im Skiathlon und der sechste Rang mit der Staffel. In der Weltcup-Gesamtwertung wurde sie 43. und im U23-Weltcup 6. Bei den deutschen Skilanglaufmeisterschaften 2017 in Oberwiesenthal wurde sie Meisterin über 30 km Freistil[2] und im Teamsprint zusammen mit Anne Winkler.[3]

Nach Platz 40 beim Ruka Triple zu Beginn der Saison 2017/18, belegte sie den 21. Platz bei der Tour de Ski 2017/18 und den 39. Rang in der Weltcupgesamtwertung. Ihre besten Platzierungen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang waren der 19. Platz im 30-km-Massenstartrennen und der sechste Rang mit der Staffel. Im März 2018 wurde sie bei den deutschen Skilanglaufmeisterschaften in Reit im Winkl erneut Deutsche Meisterin (über 20 km klassisch)[4] und wurde Zweite im Teamsprint mit Anne Winkler.[5]

In der Saison 2018/19 belegte Hennig den 28. Platz beim Lillehammer Triple und den 17. Rang beim Weltcupfinale in Québec. Zudem kam sie im Weltcupeinzel fünfmal unter die ersten Zehn und erreichte zum Saisonende den 30. Platz im Gesamtweltcup und den 14. Rang im Distanzweltcup. Bei den U23-Weltmeisterschaften 2019 in Lahti holte sie die Bronzemedaille im 15-km-Massenstartrennen. Außerdem wurde sie dort Vierte über 10 km Freistil. Ihre besten Platzierungen bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol waren der 11. Platz über 10 km klassisch und der vierte Rang mit der Staffel. Ende März 2019 wurde sie bei den deutschen Skilanglaufmeisterschaften in Reit im Winkl deutsche Meisterin im Massenstartrennen über 20 km Freistil[6] und zusammen mit Anne Winkler im Teamsprint[7] und errang mit der Staffel von WSC Erzgebirge Oberwiesenthal den zweiten Platz.[8]

In der Saison Saison 2019/20 belegte Hennig den 27. Platz beim Ruka Triple und den achten Rang bei der Tour de Ski 2019/20. Dabei konnte sie im Val di Fiemme bei der fünften Etappe mit dem dritten Platz über 10 km klassisch ihren ersten Podestplatz in einem Einzelrennen erringen.[9] In der Gesamtwertung der Tour de Ski wurde sie Achte und feierte damit ihr bestes Ergebnis bei diesem Wettbewerb.[10] Die Saison beendete sie auf dem 18. Platz im Gesamtweltcup und auf dem 12. Rang im Distanzweltcup.

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018 Pyeongchang: 6. Platz Staffel, 19. Platz 30 km klassisch Massenstart, 22. Platz 15 km Skiathlon, 27. Platz Sprint klassisch

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017 Lahti: 6. Platz Staffel, 11. Platz 15 km Skiathlon, 19. Platz 30 km Freistil Massenstart, 27. Platz 10 km klassisch
  • 2019 Seefeld in Tirol: 4. Platz Staffel, 11. Platz 10 km klassisch, 16. Platz 15 km Skiathlon, 21. Platz 30 km Freistil Massenstart

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenb
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz   1
3. Platz 1 1
Top 10 8 2 2 1 13 1 5
Punkteränge 1 22 3 2 12 5 8 53 1 5
Starts 2 28 3 2 17 20 9 81 1 5
Stand: Saisonende 2019/20
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2016/17 138 43. 110 32. - -
2017/18 167 39. 115 23. 4 69.
2018/19 250 30. 209 14. 7 70.
2019/20 485 18. 323 12. 26 48.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Katharina Hennig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erzgebirger stoßen zweimal auf Silber an
  2. Ergebnis DM 2017 30 km Freistil
  3. Ergebnis DM 2017 Teamsprint
  4. Ergebnis DM 2018 20 km klassisch
  5. Ergebnis DM 2018 Teamsprint
  6. Ergebnis DM 2019 20 km Freistil
  7. Ergebnis DM 2019 Teamsprint
  8. Ergebnis DM 2019 Staffel
  9. Katharina Hennig sensationell Dritte im Langlauf-Massenstart in Val di Fiemme. In: sportschau.de. 3. Januar 2020, abgerufen am 4. Januar 2020.
  10. Johaug gewinnt Tour de Ski. In: sportschau.de. 5. Januar 2020, abgerufen am 5. Januar 2020.