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Katharina Henot

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Statuen des Friedrich Spee und der Katharina Henot am Turm des Kölner Rathauses

Katharina Henot (auch Henoth; * 1572/77; † 19. Mai 1627 in Köln-Melaten) war eine Kölner Patrizierin, Postmeisterin und das bekannteste Opfer der Kölner Hexenverfolgungen. Sie wurde als angebliche Hexe zunächst erdrosselt und dann verbrannt.

Katharina Henot war eine Tochter des Postmeisters Jacob Henot und dessen Ehefrau Adelheid de Haen († 1617). Ihre Eltern waren um 1570 aus den Niederlanden eingewanderte Calvinisten und hatten nach der Konversion zum Katholizismus 1576 das Bürgerrecht erlangt. Von ihren angeblich mehr als zwanzig Geschwistern verstarben die meisten jung. Nur sechs weitere Geschwister erreichten nachweislich das Erwachsenenalter. Mehrere Geschwister schlugen eine geistliche Laufbahn ein wie der Kölner Domherr Hartger Henot und die Klarissin Wilhelmine Margarethe Franziska im Klarissenkloster Sankt Clara. Seraphin Henot stand wie sein Bruder Hartger bereits Anfang des 17. Jahrhunderts im Dienste des Straßburger Bischofs Leopold. Als dessen Obervogt in der Fürstabtei Murbach und Hexenkommissar nahm er auch als Richter an etlichen Hexenprozessen teil. Nach der Abdankung des Bischofs 1625 blieb er nicht mehr lange in seinem Amt und wurde im Zuge langwieriger gerichtlicher Untersuchungen längere Zeit inhaftiert. Er starb 1634.[1]

Ehen und Charakter

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Katharina war zweimal verheiratet. Ihr erster Ehemann Heinrich Neuden war zunächst Postverwalter und Stellvertreter ihres Vaters gewesen, bevor er Anfang 1604 Zöllner und Kellner des Domkapitels in der Zollfeste Zons wurde. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit im Oktober 1605. Bemühungen Katharina und Hartger Henots, den Bruder Seraphin zum Nachfolger zu machen, scheiterten. Katharina heiratete nach Neudens Tod Johann Albert Maints, der ebenfalls Zöllner und Kellner in Zons wurde und Mitte 1614 starb. Die Tochter aus letzterer Ehe, Anna Maria Maints, wurde 1622 wie Katharinas Schwester Margarethe Konventualin im Kölner Klarenkloster. Katharina Henot wurde aufgrund ihres ausgeprägten Materialismus und Geschäftssinns sehr wohlhabend. Trotz ihres Geizes (sie soll sich laut einer Quelle selbst gegenüber einem Dritten als des „Teuffels geitzger Pfaf“ bezeichnet haben[2]) machte sie teils Schenkungen an religiöse Einrichtungen, sie verlieh aber auch beträchtliche Geldsummen gegen Zins.[3][4] In Zons, wo Katharina auch ein Haus besaß, gerieten sie und der Nachfolger ihres Mannes Wilhelm Stroe († 1647), der mit ihrer Schwester Jakobe Juliane (* um 1595; † 1664) verheiratet war,[5] 1614 derart in Streit mit dem Amtmann Graf Wilhelm Salentin zu Salm-Reifferscheidt (1580–1634), dass sie das Kölner Domkapitel um Schutz gegen gewalttätige Angriffe seitens des Amtmanns bitten musste.[6]

Die Postmeisterei

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Ihr Vater, der in Köln zunächst als Seidenfärber und Faktor der in Genua ansässigen Handelsgesellschaft Garibaldi tätig gewesen war,[7] hatte 1578 die Postverwaltung in Köln übernommen. Obwohl Jacob Henot 1600 von Generalpostmeister Leonhard I. von Taxis die sehr einträgliche Postmeisterei bis an sein Lebensende vertraglich zugesichert worden war und seinem Sohn Hartger, obwohl Priester, die Nachfolge garantiert wurde, wurde er 1603 von Kaiser Rudolf entlassen, der Lamoral von Taxis anstelle von dessen Vater zum Generalpostmeister ernannte. Jacob, Hartger und Katharina Henot prozessierten jahrelang gegen diese Entscheidung. Erst 1623 erreichten sie bei Kaiser Ferdinand II. die Wiedereinsetzung des inzwischen etwa 90-jährigen Vaters. Lamorals Sohn Leonhard II. von Taxis versuchte zunächst erfolglos, dagegen vorzugehen. Nur zweieinhalb Jahre nach der Wiedereinsetzung, im November 1625, starb Jacob Henot. Seine Kinder ließen seinen Leichnam fast ein Jahr lang einbalsamiert in Schwadorf (Brühl) verstecken, da die Nachfolge in der Postmeisterei juristisch noch nicht entschieden war.[3] Der Rechtsstreit vor dem Reichshofrat endete am 19. Oktober 1626 damit, dass die Henots die Postmeisterei endgültig verloren.

Anklage und Hexenprozess

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Im Frühjahr 1626 traten im Kölner Klarissenkloster Fälle von Besessenheit auf. Eine „besessene“ Laienschwester namens Magdalena Raußrath, die in der Dechanei der Henots als Magd gearbeitet hatte, beschuldigte die bis dahin fast als Heilige verehrte Konventualin Sophia Agnes von Langenberg sowie Katharina Henot der Hexerei. Beim Exorzismus gaben die besessenen Klarissinnen an, Katharina Henot habe zusammen mit Sophia Agnes von Langenberg und anderen einen Teufelsbund geschlossen, durch den die Anfälle ausgelöst seien. Die Besessenen könnten erst geheilt werden, wenn Katharina Henot ihre Strafe erhielte. Dieses Gerücht verbreitete sich bald auch außerhalb des Klosters.[7] Katharina Henot beschwerte sich im August 1626 in einer Verteidigungsschrift beim Generalvikar Johannes Gelenius als Teilnehmer einer eigens eingesetzten kurfürstlichen Kommission und forderte die Unterdrückung der Gerüchte. Doch da sich die Gerüchte weiter verbreiteten, wandte sie sich am 25. Oktober an den Kölner Erzbischof Ferdinand von Bayern mit der Bitte, sich einem Expurgationsprozess (Rechtfertigungs- und Reinigungsprozess) vor dem Offizial stellen zu dürfen. Der Erzbischof verwies den Fall jedoch an das Hohe Weltliche Gericht. Erst Anfang Dezember 1626 hierüber informiert, sollte Katharina Henots Anwalt Lorenz Mey die nötigen „Expurgatoriales“ zusammenstellen, doch er war um die Weihnachtsferien 1626/27 herum noch zu sehr mit dem juristischen Kampf um die Postmeisterei beschäftigt. Somit zog sich die Angelegenheit bis in den Januar hin.[3]

Im Oktober/November 1626 hatte die bereits seit Ende Mai 1626 in Lechenich inhaftierte Sophia Agnes von Langenberg unter der Folter ausgesagt, Katharina Henot habe mit ihr konspiriert und im Klarissenkloster Schadenzauber verübt. Am 8. Januar 1627 klagte die genannte Laienschwester Magdalena Raußrath Katharina Henot beim Kölner Stadtrat schriftlich der Hexerei an. Daraufhin ließ dieser unter dem Bürgermeister Johann Hardenrath Katharina Henot am 9. Januar 1627 im Haus ihres Bruders, der Dechanei von St. Andreas, festnehmen.[8] Ihr Gesuch auf Freilassung auf Kaution wurde abgelehnt, eine unmittelbare Verteidigung wurde ihr verwehrt.[9] Bereits am 19. Januar wurde sie dem Hohen Weltlichen Gericht überstellt. Auch ihre Schwester Wilhelmine Margarethe Franziska und ihre Tochter Anna Maria Maints wurden eingesperrt und verhört. Die Schwester Margarethe, die von der von Langenberg der Hexerei bezichtigt worden war, wurde auf die kurfürstliche Landesburg Lechenich gebracht, wo auch Sophia Agnes von Langenberg gefangengehalten worden war. Für ihr und Langenbergs Inquisitionsverfahren forderte der Kurfürst von dem Kloster später jeweils mehr als 1.000 Reichstaler.

Die Festnahme Katharina Henots durch den Stadtrat stützte sich auf vier Indizien: 1.) die Anklage durch Magdalena Raußrath, 2.) die Aussagen der Sophia Agnes von Langenberg, 3.) die Bezichtigungen als Hexe durch verschiedene Klosterjungfrauen und 4.) der Umstand, dass Katharina Henot den Purgationsprozess bis dahin trotz Ladung vor das Hohe Weltliche Gericht Anfang Dezember nicht hatte eröffnen lassen.[10] Obwohl sie dreimal schwer gefoltert wurde, gestand Katharina Henot nicht. Ihrem Bruder berichtete sie nach dem zweiten Folterverhör (15. März 1627), das mehr als fünf Stunden gedauert hatte, per Brief über die ihr gemachten Vorwürfe. Ihr war neben anderem Schadenzauber vorgeworfen worden, so z. B. den Tod eines Kindes und dreier Männer verursacht zu haben, darunter der Priesterkanoniker des Domkapitels Lucas (Caspar) Weyendall. Auch soll sie eine Fehlgeburt verursacht und mit mehreren Grafen sexuell verkehrt haben. Ferner habe sie bei der Propstei von St. Severin eine Raupenplage verursacht und einen Streit zwischen dem Chorherrenstift St. Andreas, dem ihr Bruder als Dechant angehörte, und „dem Halffman zu Welffen“ (Pächter des Gutes „Walhoven“ bei Dormagen) angezettelt. Alle diese Anklagepunkte bezeichnete sie als Verleumdungen und gab ihrem Bruder Hartger Hinweise zu ihrer Verteidigung. So sei der Pächter von Walhoven wahrscheinlich missgünstig, weil er durch ihr Wirken für zusätzliche 1500 Morgen Land den Zehnten abzuliefern hatte.[11]

Nach damals geltendem Recht, der Constitutio Criminalis Carolina, mussten Beschuldigte freigelassen werden, wenn es selbst durch dreimalige Folter unmöglich war, ein Geständnis zu erlangen. Das geschah nicht. Ein Mandat zu ihren Gunsten, das ihr Bruder beim Reichskammergericht erwirkt hatte, wurde ebenso wenig berücksichtigt wie sämtliche Eingaben und Beschwerden ihrer Verwandten und Freunde. Sie wurde zum Tode verurteilt[7] und am 19. Mai 1627 auf der Richtstätte Melaten vor Köln vom Scharfrichter erdrosselt und ihr Leichnam anschließend in einer Strohhütte verbrannt. Noch auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte hatte sie gegenüber dem Notar Johann Christoph Rosch im Beisein zweier Zeugen ihre Unschuld beteuert.

Auf das Verfahren gegen Katharina Henot folgten weitere Hexenprozesse. Von den 33 zwischen 1627 und 1630 Angeklagten endeten 24 auf dem Scheiterhaufen.[10] Katharina Henots Schwester Margarethe wurde 1628 nach längerer Untersuchungshaft entlassen, die Tochter Anna Maria musste nur zeitweilig im Januar 1627 zur Konfrontation mit Sophia Agnes von Langenberg nach Lechenich. Katharinas Bruder Hartger Henot bezeichnete die Hinrichtung seiner Schwester zurecht als Justizmord, denn nach geltendem Recht durfte eine Verurteilung nur nach einem Geständnis erfolgen.[7] Er bemühte sich auch nach der Hinrichtung seiner Schwester weiter, ihre Unschuld nachzuweisen. Die Schadenersatzklage wegen des Verlusts der Postmeisterei verfolgte er nicht weiter.

Deutung des Prozesses

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Die Hinrichtung der Geschäftsfrau entbehrte jeder juristischen Grundlage. Verschiedenste Deutungen des Prozesses wurden vorgelegt. Thomas Becker resümiert: „Die Antwort dürfte nicht in den vielfach kolportierten Verschwörungstheorien eines Komplotts zwischen Rat, Erzbischof und den Fürsten von Taxis liegen, sondern – weniger geheimnisvoll, wenn auch nicht weniger tragisch – in den bekannten Geschehnissen selber liegen. […] So erscheint in der Gesamtschau der Kölner Hexereiverfolgung der Jahre 1626–1630 der Prozeß gegen Katharina Henot eingebettet zu sein in eine Kette von Verfahren im Klarissenkloster, die wiederum ihre Entsprechung in der aufkommenden Welle von Hexenprozessen in den umliegenden Ämtern des Kurfürstentums haben, wo seit dem Frühjahr 1626 die Scheiterhaufen brannten.“[10] Allerdings vermag diese Deutung das offenbar sehr zielgerichtete Vorgehen gegen Katharina Henot unter Missachtung vieler Rechtsvorschriften, die der Rat und die Schöffen selbst bei Hexerei als „crimen laesae maiestatis“ bzw. „crimen exceptum“ (lat.: außergewöhnliches Verbrechen) zu beachten hatten, nicht zu erklären.

Studien von Albrecht Burkardt zum Fall der Kölner Klarisse Sophia Agnes von Langenberg, die unter der Folter Katharina Henot der Hexerei beschuldigt hatte und selbst im Januar 1627 in Lechenich als Hexe erdrosselt wurde, unterstützen diese Ansicht Beckers, dass der Fall Henot im Kontext der konfessionell und ständepolitisch aufgeheizten regionalen Zeitgeschichte zu sehen ist. Für Gerd Schwerhoff, der die Hinrichtung von Katharina Henot als „einen klaren Fall von Justizmord“ beurteilt, bleibt „die oft geäußerte Vermutung einer Intrige gegen die Postmeisterin von Seiten der Konkurrenz derer von Thurn und Taxis […] Spekulation.“[12]

Rezeption und Ehrungen

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Der Fall hat eine Reihe literarischer Gestaltungen gefunden, etwa von Wolfgang Lohmeyer.[13] Kölner Studenten haben den Fall als Hörspiel inszeniert.[14] 1988 beantragte der Kölner Frauengeschichtsverein die Umbenennung der Henot-Straße in Katharina-Henot-Straße. Henot ist seit demselben Jahr durch eine Arbeit der Bildhauerin Marianne Lüdicke, einer Nachfahrin von Katharina Henot, am Kölner Rathaus dargestellt. Außerdem wurde am 9. März 1992 die Gesamtschule Köln-Kalk/Höhenberg in Städtische Katharina-Henoth-Gesamtschule umbenannt.

Die Kölner Gruppe Bläck Fööss verfasste das Lied ihrer Geschichte mit dem Titel Katharina Henot im Kölner Dialekt.

Der Fernsehfilm Die Hexe von Köln aus dem Jahr 1989 (Regie Hagen Mueller-Stahl) behandelt das Leben Katharina Henots und ihres Bruders Hartger.[15]

2023 veröffentlichte der Historiker Thomas Schwabach eine ausführliche Biografie Katharina Henots unter besonderer Berücksichtigung ihrer Jahre in Zons (1604–1617), wo ihre jeweiligen Ehemänner die ertragreichen Ämter des Zöllners und des Kellners innehatten (und Katharina weitestgehend die Finanzverwaltung übernahm). Auf Grundlage zahlreicher bislang wenig beachteter Quellen zeichnet Schwabach ein gegenüber der älteren Darstellung deutlich kritischeres Bild ihrer wirtschaftlichen und sozialen Praxis.[16] Demnach war Henot aufgrund ihres großen finanzwirtschaftlichen Engagements in zahlreiche wirtschaftliche und persönliche Konflikte verwickelt und setzte ihre Interessen im Rahmen der Fiskalverwaltung (für das Domstift, das Stift St. Andreas, die Pfarrkirche in Zons und weitere Institutionen) nachweisbar mit großer Härte durch, was ihr bereits zu Lebzeiten große Gegnerschaften einbrachte. Quellen belegen Konflikte, die bis zu gewaltsamen Auseinandersetzungen reichten. Besonders brisant ist der Umstand, dass Quellen auf einen möglichen Giftmord Katharinas an ihrem ersten Ehemann Heinrich Neuden hindeuten.[17] Dass Katharina Henot in Köln unter dem Eindruck ihres Schicksals „fast wie eine Stadtheilige verehrt“ werde, sei insofern kritisch zu hinterfragen.[18]

Schwabach weist ferner darauf hin, dass die heute verbreitete ikonographische Darstellung Henots auf dem Kölner Rathausturm nicht auf zeitgenössischen Bildquellen beruht und daher kein gesichertes Bild ihrer Erscheinung vermittelt. Ihr Bruder Hartger beschrieb sie 1628 als „korpulente Matrone“.[19]

Gelegentlich werden Abstammungen von Katharina Henot behauptet. Tatsächlich ist jedoch nur eine Tochter aus der Ehe mit Johann Albert Maints belegt, Anna Maria Maints, die 1622 in das Klarissenkloster eintrat.[20] Eine direkte Nachkommenschaft ist daher faktisch auszuschließen.

Rehabilitation für Opfer der Kölner Hexenprozesse

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Im November 2011 reichten Nachfahren der Familie Henot und andere Personen beim Rat der Stadt Köln einen Antrag auf sozialethische Rehabilitation der Opfer der Kölner Hexenprozesse ein.[21] Dieser Antrag wurde vom Ausschuss für Anregungen und Beschwerden am 13. Februar 2012 einstimmig befürwortet und an den Rat der Stadt mit der Empfehlung zur Beschlussfassung weitergegeben.[22][23] unter großer Anteilnahme der Medien.[24] Der Kölner Stadtrat beschloss am 28. Juni 2012 die Rehabilitierung Henots und 37 weiterer Frauen, die wie Henot zum Tode verurteilt worden waren.[25][26]

in der Reihenfolge des Erscheinens

  • Engelbert Goller: Jakob Henot. Universität Bonn, Bonn 1910 (Dissertation).
  • Friedrich Wilhelm Siebel: Die Hexenverfolgung in Köln. Universität Bonn, Bonn 1959 (Dissertation).
  • Irene Franken, Ina Hoener: Hexen. Die Verfolgung von Frauen in Köln. Kölner-Volksblatt-Verlag, Köln 1987, ISBN 3-923243-32-4.
    • Neuauflage unter dem Titel Hexen. Verfolgung in Köln. Ermons, Köln 2000, ISBN 3-89705-173-7.
  • Ursula Koch: Katharina. In: dies. Hiob, mein Bruder. Begegnungen mit Tilman Riemenschneider, Janusz Korczak, Katharina von Henot und anderen. Brunnen-Verlag, Gießen 1990, ISBN 3-7655-2594-4, S. 32–43.
  • Gerhard Schormann: Der Krieg gegen die Hexen. Das Ausrottungsprogramm des Kurfürsten von Köln. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1991, ISBN 3-525-01345-0 (auch online [1]).
  • Thomas Schwabach: Die vergessenen Lebensjahre der Kölner Patrizierin und „Hexe“ Katharina Henot († 1627) in Zons und die spätere Verschwörung gegen sie und ihre Geschwister. Neue Erkenntnisse zur Lösung eines Justizmord-Rätsels. In: Stephen Schröder und Thomas Schwabach (Redaktion): Zons. Neue Erkenntnisse zur Geschichte einer alten Stadt (= Veröffentlichungen des Archivs im Rhein-Kreis Neuss. Band 3). Sankt Augustin 2023, ISBN 978-3-00-075772-3, S. 182–267.

Einzelnachweise

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  1. Carolin Pecho: Fürstbischof – Putschist – Landesherr. Erzherzog Leopolds Herrschaftsentwürfe im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Berlin 2017, ISBN 978-3-643-13682-4, S. 323.
  2. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 193.
  3. a b c Hetty Kemmerich: Katharina Henot. Eine angesehene Frau wird als Hexe verurteilt. Abgerufen am 15. September 2022.
  4. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 206f.
  5. Appellation der Jakoba Juliana Henoth gen. Strohe wegen ihres Anspruchs auf das früher „Kleingedanken“, nun aber Spießer Hof genannte Gut aus dem Nachlaß des Hartger Henoth, Bruders der Appellantin (Aktenzeichen : H 983/3191). In: Findbuch (115.05.04 Reichskammergericht, Teil IV: H). Abgerufen am 16. September 2022.
  6. Die Zonser Vergangenheit der berühmten „Hexe“ Henot. Abgerufen am 16. September 2022.
  7. a b c d Jennifer Striewski: Katharina Henot (circa 1570-1627), Opfer der Hexenverfolgung. In: Portal Rheinische Geschichte. Abgerufen am 16. September 2022.
  8. Martin Bock: Hartger Henot. Jurist (1571-1637). Abgerufen am 15. September 2022.
  9. Gerhard Schormann: Der Krieg gegen die Hexen: das Ausrottungsprogramm des Kurfürsten von Köln, Sammlung Vandenhoeck, 1991, ISBN 3-525-01345-0 S. 55.
  10. a b c Thomas Becker: Henot, Katharina, Köln (Reichsstadt) (Historicum.net vom 13. Dezember 1999) (Memento vom 18. April 2019 im Internet Archive)
  11. Aussage der Katharina Henot vom 16. März 1627 (Memento vom 6. Februar 2015 im Internet Archive)
  12. Gerd Schwerhoff: Hexenverfolgung in einer frühzeitlichen Großstadt – das Beispiel der Reichsstadt Köln. In: Bernsberger Protokolle 85: Hexenverfolgung im Rheinland. 1996, S. 13–56; S. 29–30.
  13. Wolfgang Lohmeyer: Die Hexe, erstmals München 1976, ISBN 3-570-02615-9, mehrere Auflagen.
  14. Der Fall Katharina Henot - die "Hexe" von Köln Kölner Studenten auf den Spuren eines Justiz-Skandals. Wachtendonk, Singland-Verl. 2004 ISBN 3-938217-00-6.
  15. Angaben laut IMDb
  16. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 183.
  17. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 193.
  18. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 253.
  19. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 186.
  20. Schwabach, Die vergessenen Lebensjahre, S. 261, Anm. 130.
  21. Cornelia: Als Hexe verbrannt: Nachfahren fordern Rehabilitation für Kölnerin. In: Report-K. 21. November 2011, abgerufen am 27. Juni 2022 (deutsch).
  22. Katharina Henot soll rehabilitiert werden (Memento vom 17. Februar 2012 im Internet Archive)
  23. Antrag auf Rehabilitation für Opfer der Kölner Hexenprozesse (PDF)
  24. Köln Stadtrat Hexenprozesse Presse Berichterstattung (PDF)
  25. Köln rehabilitiert Opfer der Hexenprozesse (Memento vom 4. Juli 2012 im Internet Archive)
  26. Tagesordnungspunkt 5.1.1 (Ö) aus der Sitzung vom 28. Juni 2012 Rat Rehabilitation der Katharina Henot und anderer Opfer von Hexenprozessen in Köln. In: ratsinformation.stadt-koeln.de. Stadt Köln, 28. Juni 2012, abgerufen am 21. Dezember 2020.