Katharina Razumovsky

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Katharina Razumovsky (* 6. Oktober 1961 in Frankfurt am Main) ist eine österreichische Künstlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Razumovsky wuchs auf in Prag, Belgrad und Paris. 1982/83 verbrachte sie ein Jahr auf dem indischen Subkontinent, später folgten mehrmonatige Reisen nach Afrika und Asien. Nach dem Studium der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promovierte sie 1991 bei Dieter Henrich über ein kunstphilosophisches Thema.[1]

1992 Umzug nach Moskau. Katharina Razumovsky ist Mutter von vier Kindern und lebt und arbeitet seit 1999 in Wien.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuss (Öl auf Leinwand)
Asyl (Plexiglas, Zucker mit Neon)
fragile (Engel mit Neon)

2014

  • Parallel-Vienna 2014, Wien
  • Galerie Julius Hummel, Wien[2]
  • Kulturbrücke Fratres, Waldkirchen a. d. Thaya (Kunst und Widerstand)

2013

  • Wagner Extase, Wien[3]
  • Galerie Julius Hummel, Wien

2011

  • Galerie Julius Hummel, Wien
  • MASC Foundation, Wien

vor 2011

BEICHTEN 2010

Aktionen im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei ihren Inszenierungen im öffentlichen Raum sucht Razumovsky Interaktionen mit Passanten und Außenstehenden, die an die Funktionsweise der Familienaufstellung erinnern. Themen wie Anderssein und Ausgrenzung stehen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer treten für Minuten aus ihrem Alltag aus und sind mit sich selbst und ihrem Platz in der Welt konfrontiert.

2012

  • 1 QUADRATMETER STAAT, Wien[4]

2010

  • BEICHTEN 2010, Wien[5]

2009

  • WIEN IST VORN, Wien

2008

  • ART-STOPP, Wien, Kiew, Belgrad
  • SUCHE MANN, Wien

2007

  • BLOND, Wien

2006

  • KISSEN, Wien

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katharina Razumovsky-Fasbender: Die ästhetische Rettung der Seinsgewissheit: Untersuchungen zum Geltungsanspruch der „Mimesis“ im Ausgang von Friedrich Hölderlins theoretischen Schriften der neunziger Jahre (= Epistemata: Würzburger wissenschaftliche Schriften, Reihe: Philosophie, Band 112). Königshausen und Neumann, Würzburg 1992, ISBN 3-88479-672-0 (Dissertation Universität München 1990, 186 Seiten).
  • mit Judith Baum (Illustrationen): Final casting, anlässlich der Ausstellung „Final Casting“, Künstlerhaus Wien, herausgegeben von Peter Bogner, Texte von Elisabeth Krimbacher und Thomas Mießgang. Gesellschaft Bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, Künstlerhaus, Wien 2008, ISBN 978-3-900354-13-8.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Close Encounters. Vienna-Bratislava-Budapest [Ausstellungskat.] KulturAXE, Wien 2008
  • memories inspiracje, Texte: Viktor Bucher [Ausstellungskat.] Stowarzyszenie Make it Funky Production, Szczecin 2007, ISBN 978-83-925186-0-0.
  • Europäischer Monat der Fotografie 11/2006 [Ausstellungskat.] Verein Vladimir und Estragon, Wien 2006
  • Was ist es, das in uns schmerzt? [Ausstellungskat.] Die Junge Akademie, BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-8305-1022-5.
  • Wahrheit und Versöhnung. Bemerkungen zum Begriff der Kunst (mit Anton Koch) in: Zeitschrift für philosophische Forschung, Band 64, Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2010, ISSN 0044-3301.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katharina Razumovsky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die ästhetische Rettung der Seinsgewißheit, Verlag Königshausen & Neumann, Frankfurt/Main 1992, ISBN 3-88479-672-0.
  2. Galerie Hummel
  3. Wagner200
  4. karlsplatz.org kalendarium
  5. BEICHTEN 2010
  6. Video
  7. Video
  8. Suche Mann A Video
  9. Suche Mann B
  10. Fotografien
  11. Video
  12. Fotografien
  13. Video
  14. Video