Kathe & Sohn

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Kathe & Sohn war ein deutscher Stellmacherbetrieb, der in Halle (Saale) ansässig war.

Bereits 1833 gründete Ludwig Kathe eine Kutschenfabrikation. Damit ist dies der älteste deutsche Karosseriebaubetrieb. 1907 bot Kathe & Sohn als erstes deutsches Unternehmen eine allseits geschlossene Limousinenkarosserie an.[1] 1911 waren schon 300 Mitarbeiter beschäftigt. In den 1920er-Jahren wurde ein weiteres Werk in Chemnitz eröffnet; es gab nun ca. 600 Beschäftigte.

Hauptsächlich entstanden Sonderaufbauten für Omnibusse, Lastwagen und Behördenfahrzeuge. Es wurden aber auch Pkw-Karosserien, zum Beispiel für den Simson Supra, gefertigt.

Bis 1948 existierte die Firma noch unter eigenem Namen und ging dann in den IFA-Karosseriewerken Halle auf.

Quelle[Bearbeiten]

  •  Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945. 10. Auflage. Motorbuch Verlag Stuttgart, 1996, ISBN 3879435197.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Udo Andersohn: Automobil-Geschichte in alten Anzeigen. Harenberg, Dortmund 1984, (Die bibliophilen Taschenbücher Nr. 434) ISBN 3-88379-434-1, S. 151