Katholischer Pressebund

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Der Katholische Pressebund e. V. ist ein gemeinnütziger Verband zur Förderung der katholischen Publizistik mit Sitz in Bonn. Dieser wurde am 16. März 1964 von dem Kölner Prälaten Antonius Funke und von einer Gruppe katholischer Persönlichkeiten, Journalisten und Publizisten gegründet, zu der auch der spätere Erzbischof und Kölner Kardinal Joseph Höffner zählte.

Vorsitzender ist seit Mai 2014 Stefan Lesting aus Köln, Stellvertretender Vorsitzender der Kapuzinerpater Paulus Terwitte. Schatzmeister ist Bernhard Wehres, Experte für Öffentlichkeitsarbeit in Gemeinden mit dem Schwerpunkt Social Media. Als Beisitzer gehören dem Vorstand außerdem Judith Göd, Referentin für junge Erwachsene im Erzbistum Köln und Heribert Böller, Generalassistent der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) in Bonn an.

Ziel des Verbandes ist, der Kirche in den Medien ein stärkeres Gewicht zu geben. Außerdem sollten junge Menschen für den Journalistenberuf gewonnen und gefördert werden. Diesem Ziel verpflichtet, vergibt der Katholische Pressebund seit 2005 den „Antonius-Funke-Preis“, einen Journalistenpreis für Volontäre an Printmedien. Preisträger waren bisher unter anderem die Tageszeitungsvolontärin Lara Fritzsche vom Kölner Stadt-Anzeiger, die Kirchenzeitungsvolontärin Carolin Meyer von der Trierer Bistumszeitung „Paulinus“ sowie die Zeitschriftenvolontärin Claudia Dorner vom Hammer Magazin „LiMa“. 2012 wurde der Preis erstmals als „medialer Innovationspreis“ ausgelobt. Ausgezeichnet werden sollten „mediale Projekte und Konzepte, die Anknüpfungspunkte bieten, sich mit dem katholischen Glauben in der heutigen Zeit auseinanderzusetzen“. Der 1. Preis wurde Benjamin Hoffmann für das von ihm betreute jugendpastorale Projekt des Bistums Essen, Ruhrfisch, verliehen. Den 2. Preis erhielt das Blogprojekt Sei besiegelt der Gemeinde St. Walpurga Ramsdorf, den 3. Preis das Internet-Projekt Hallo Rom der Katholischen Jugend Oberösterreich.[1]

Der Preis ist mit insgesamt 1200 Euro dotiert. Der Jury gehörten Ibrahim Evsan, Jürgen Pelzer, Matthias Sellmann (Ruhr-Universität Bochum) und Bernd Trocholepczy (Goethe-Universität Frankfurt am Main) an.[2]

Preisträger des Antonius-Funke-Preises[Bearbeiten]

  • 2008 Anne Klesse, Berliner Morgenpost, Berlin (1. Preis) – Jan Grossarth, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt (2. Preis) – Anne Diekhoff, Neue Osnabrücker Zeitung, Osnabrück (3. Preis)
  • 2007 Claudia Dorner, LiMa (Liboriusblatt), Hamm (1. Preis) – Nicolas Wolz, Frankfurter Allgemeine Zeitung (2. Preis) – Philipp Eppelsheim, Frankfurter Allgemeine Zeitung (3. Preis)
  • 2006 Carolin Meyer, Bistumszeitung „Paulinus“, Trier (1. Preis) – Lisa Zimmermann, Berliner Journalistenschule (2. Preis)
  • 2005 Lara Fritzsche, Kölner Stadt-Anzeiger, Köln (1. Preis) – Lena Fleischer, Zeitschrift „stadtgottes“, Nettetal (2. Preis)
  • 2012 Projekt „Ruhrfisch – mobile und mediale Jugendpastoral im Bistum Essen (1.Preis), Firmblog „Sei besiegelt" der Gemeinde St. Walburga in Ramsdorf (2.Preis), Hallo Rom (3. Preis)[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Medien: Innovationspreis für Webprojekt der Katholischen Jugend, Katholische Presseagentur Österreich, 9. März 2012
  2. Jury des Antonius-Funke-Preises 2012, Katholischer Pressebund, 29. Februar 2012
  3. "Preisträger Antonius-Funke-Preis 2012". Katholischer Pressebund e.V., 29. Mai 2015, abgerufen am 16. Juni 2015.