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Kathrin Schrocke

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Kathrin Schrocke 2025 auf der Leipziger Buchmesse

Kathrin Schrocke (* 1975 in Augsburg) ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin.

Kathrin Schrocke besuchte das Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen. Nach ihrem Germanistik- und Psychologiestudium in Bamberg belegte sie einen zweijährigen Fernkurs zum Thema Kinder- und Jugendliteratur in Wien. Sie war als Presseassistentin im Verlagswesen tätig, arbeitete als Journalistin für das Mädchenmagazin „Brigitte Young Miss“ und als Gastdozentin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Seit 2008 ist sie als freie Kinder- und Jugendbuchautorin tätig und publiziert ihre Bücher sowohl unter ihrem tatsächlichen Namen als auch unter dem offenen Pseudonym Amina Paul. Für ihren Roman Freak City wurde sie mit dem Harzburger Jugendliteraturpreis („Harzburger Eselsohr“) und dem Nettetaler Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch wurde außerdem für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis 2011 nominiert. Auf der Buchmesse in Krakau wurde der Roman mit dem Titel „Bester Jugendroman International 2012“ ausgezeichnet und 2014 von Andreas Kannengießer und Birgit Stauber verfilmt. Auch die folgenden Jugendromane Immer kommt mir das Leben dazwischen, Bunte Fische überall und insbesondere Weisse Tränen erhielten zahlreiche Auszeichnungen und werden an Schulen im kompletten deutschsprachigen Raum als Klassenlektüre gelesen.

Im Wintersemester 2017/2018 hatte Schrocke die Poetikdozentur für Kinder- und Jugendliteratur an der PH Karlsruhe inne.

Aktuell lebt die Autorin mit fünfzig Menschen jeden Alters in einem genossenschaftlich organisierten Mehrgenerationenhaus in Essen.[1] Sie arbeitet ehrenamtlich als Notfallseelsorgerin in der akuten Krisenintervention.

Neben gesellschaftspolitischen Jugendbüchern hat sich Kathrin Schrocke auf die Entwicklung traumatherapeutischer Bilderbücher spezialisiert. Diese konzipiert sie gemeinsam mit der Illustratorin Lilli L`Arronge und interdisziplinären Arbeitsteams. Ihre Auftraggeber sind unter anderem das Psychotraumazentrum der Bundeswehr Berlin, die Polizei Hessen, Thüringen und Bremen sowie die Caritas Kinderheime in Rheine.[2]

  • Offene Karten (Uraufgeführt am Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen, 1995)
  • Geschmacklosigkeiten (Uraufgeführt im Münchner Heiglhoftheater, 1998)
  • Zement (Uraufgeführt im E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, 2007)

Kinder- und Jugendbücher

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als Amina Paul

Beiträge in Sammelbänden

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  • Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In: Gesa Kunter (Hrsg.): Eine Woche voller Erdbeertage: von Hormonen und anderen Katastrophen. Arena, Würzburg 2017, ISBN 978-3-401-60271-4.
  • Kirschkönigin. In: Antje Wagner (Hrsg.): Unicorns don't swim. AvivA Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-932338-82-3, S. 114–122.
  • Das Haus vom Christkind. In: Stephan Koranyi und Gabriele Seifert (Hrsg.): Weihnachtsüberraschung. Reclam-Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-15-011037-9, S. 106–110.
  • Die Nachtwanderung. In: Die schönsten Leselöwen Geschichten. Loewe Verlag, Bindlach 2007, ISBN 978-3-7855-5936-9.
  • Lights will guide you. In: Lindsay Dawn (Hrsg.): Vampire! Bissige Liebesgeschichten. Arena, Würzburg 2009, ISBN 978-3-401-50149-9.
  • Prinzessinnenpost. In: Katrin Weller (Hrsg.): Prinzessin, Prinzessin! Von eigensinnigen Drachen, tollkühnen Helden und den frechsten Königstöchtern der Welt. Arena, Würzburg 2009, ISBN 978-3-401-50117-8, S. 53–69.
  • Schnee in Mexiko City. In: Anette Bley (Hrsg.): Ein Stern strahlt um die Welt. Kinder feiern Weihnachten hier bei uns und anderswo. Loewe, Bindlach 2006, ISBN 3-7855-4469-3.
  • Verrückte Hühner. In: Anna Taube (Hrsg.): Planet Fußball. Geschichten rund um die Welt. Loewe, Bindlach 2006, ISBN 3-7855-5827-9.
  • Zauberer Ziberius. In: Die schönsten Lesetiger Geschichten. Loewe, Bindlach 2007, ISBN 978-3-7855-5937-6.
  • Residenzstipendium Burg Gladbach, Victor Rolff-Stiftung 2026
  • Nominierung Preis der jungen Literaturhäuser 2025
  • Lesepreis Lohr 2024
  • Aufnahme in die internationale Empfehlungsliste für Jugendliteratur White Ravens 2024
  • Longlist Ulla Hahn Jugendbuchpreis 2024
  • Betty Reis Jugendbuchpreis 2024
  • Longlist Gütersloher Jugendbuchpreis 2024
  • Die besten 7 Bücher, Deutschlandfunk Januar 2024
  • Projektstipendium 150 Projekte für das Ruhrgebiet, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
  • Lesungsstipendium Werkproben 2024/2025 der NRW-Kultursekretariate
  • Esel des Monats 11/2023 für die besten Kinder- und Jugendbücher, Fachzeitschrift Eselsohr
  • Leselotse November 2023 für die besten Kinder- und Jugendbücher, Fachzeitschrift Börsenblatt
  • Lesekompass der Stiftung Lesen für besonders empfehlenswerte Jugendliteratur, 2020
  • Arbeitsstipendium des Kultusministeriums NRW, 2019
  • Stadtschreiberin Hausach, 2017
  • Nominierung für den Mannheimer Feuergriffel, Stadt Mannheim 2017
  • Writer in Residence Villa Decius, Krakau 2016
  • Writer in Residence „Struwwelpippi kommt zur Springprozession“,[3] Luxemburg 2016
  • Auszeichnung „bester Jugendroman international“, Buchmesse Krakau 2012
  • Nominierung für die Goldene Leslie – Jugendbuchpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2011
  • Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 für Freak City[4]
  • Nettetaler Jugendliteraturpreis 2010
  • Harzburger Jugendliteraturpreis („Harzburger Eselsohr“) 2010
  • Nominierung für den Hansjörg-Martin Krimipreis für den besten deutschen Jugendkrimi des Jahres 2010
  • Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 2009
  • Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop 2007,[5] gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern
  • Arbeitsstipendium im internationalen Künstlerdorf Schöppingen, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen
Commons: Kathrin Schrocke – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. MDR KULTUR - Unter Büchern. In: mdr.de. Abgerufen am 25. Januar 2020.
  2. Autorin Kathrin Schrocke Jugendbücher Lesungen Essen. Abgerufen am 30. November 2025.
  3. Preisträger „Struwwelpippi“. In: literaturarchiv.lu. Abgerufen am 2. September 2016.
  4. Jurybegründung für die Nominierung von Freak City. In: jugendliteratur.org. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. September 2016; abgerufen am 2. September 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Stipendiatinnen und Stipendiaten 2007, (Memento vom 19. März 2017 im Internet Archive) Webpräsenz des Künstlerhaus Liks, abgerufen am 2. September 2016