Kathrin Schrocke

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Kathrin Schrocke – Vorlesung an der Chulalongkorn-Universität in Bangkok 2015

Kathrin Schrocke (* 1975 in Augsburg) ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schrocke besuchte das Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen. Nach ihrem Germanistik- und Psychologiestudium in Bamberg belegte sie einen zweijährigen Fernkurs zum Thema Kinder- und Jugendliteratur in Wien. Sie war als Presseassistentin im Verlagswesen tätig, arbeitete als Journalistin für das Mädchenmagazin „Brigitte Young Miss“ und als Gastdozentin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Seit 2008 ist sie als freie Kinder- und Jugendbuchautorin tätig und publiziert ihre Bücher sowohl unter ihrem tatsächlichen Namen als auch unter dem offenen Pseudonym Amina Paul. Für ihren Roman Freak City wurde sie mit dem Harzburger Jugendliteraturpreis („Harzburger Eselsohr“) und dem Nettetaler Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Das Buch wurde außerdem für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis 2011 nominiert. Auf der Buchmesse in Krakau wurde der Roman mit dem Titel „Bester Jugendroman International 2012“ ausgezeichnet. Im Wintersemester 2017/2018 hatte Schrocke die Poetikdozentur für Kinder- und Jugendliteratur an der PH Karlsruhe inne.

Von 2015 bis 2018 lebte die Autorin, nach der Trennung von ihrem damaligen Ehemann, im Generationenkulthaus in Essen.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Offene Karten (Uraufgeführt am Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen, 1995)
  • Geschmacklosigkeiten (Uraufgeführt im Münchner Heiglhoftheater, 1998)
  • Zement (Uraufgeführt im E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, 2007)

Kinder- und Jugendbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Immer kommt mir das Leben dazwischen. Mixtvision 2019
  • Mein Leben und andere Katastrophen. Fischer Sauerländer Verlag 2015
  • Verdammt gute Nächte. Fischer Sauerländer Verlag 2014
  • Zuckerkringel & Kompanie. Die Verschwörung der Törtchenprinzessin. Arena Verlag 2012
  • Konferenz der Gruselgeister. Arena Verlag 2011
  • Freak City. Sauerländer Verlag 2010
  • Die Welt steht kopf in der Elternschule. Arena Verlag 2010
  • Dorfprinzessinnen. Sauerländer Verlag 2009
  • Finding Alex. Schroedel Verlag 2009
  • Die Superhelden. Bankraub mit Folgen. ArsEdition 2008
  • Abenteuer in der Geistervilla. Loewe Verlag 2008
  • Andi Erbsenbein und das Humperdock. Oetinger Verlag 2007
  • Die Superhelden. Der erste Einsatz. ArsEdition 2007
  • Finding Alex. Oetinger Verlag 2007
  • Falsche Cowboys, wahre Liebe. Loewe Verlag 2006
  • Kleine Geistergeschichten. ArsEdition 2006
  • Pferdefreunde für immer! Loewe Verlag 2008
  • Pferdeglück und Sommerträume. Loewe Verlag 2008
  • Willkommen im Pferdeparadies. Loewe Verlag 2008
  • Liebesleid im Pferdeparadies. Loewe Verlag 2007
  • Leselöwen Sternschnuppengeschichten. Loewe Verlag 2006
  • Ein Pferd im Gepäck. Loewe Verlag 2006
  • Lesetiger Zaubergeschichten. Loewe Verlag 2005
  • Pleiten, Tricks und ein Pferd zu wenig. Loewe Verlag 2005
  • Stars und Stallgeflüster. Loewe Verlag 2005
  • Lolle und die furchtlosen Zwillinge. Loewe Verlag 2004
  • Vampire! Bissig! Liebesgeschichte... Loewe Verlag 2004

Beiträge in Sammelbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In: Eine Woche voller Erdbeertage. Arena 2017
  • Kirschkönigin. In: Unicorns don't swim. Aviva Verlag 2016
  • Das Haus vom Christkind. In: Weihnachtsüberraschung. Reclam-Verlag 2015
  • Die Nachtwanderung. In: Die schönsten Leselöwen Geschichten. Loewe Verlag 2007
  • Lights will guide you. In: Vampire! Bissige Liebesgeschichten. Arena Verlag 2009
  • Prinzessinnenpost. In: Prinzessin! Prinzessin! Arena Verlag 2009
  • Schnee in Mexiko City. In: Ein Stern strahlt um die Welt. Loewe Verlag 2007
  • Verrückte Hühner. In: Planet Fußball. Loewe Verlag 2006
  • Zauberer Ziberius. In: Die schönsten Lesetiger Geschichten. Loewe Verlag 2007

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit liv og andre katastrofer. Turbine, Dänemark 2016.
  • Freak City. Turbine. Dänemark 2015.
  • Kaviné Freak City. Alma littera, Litauen 2015.
  • Senza Parole. Loescher Editore, Italien 2015.
  • Freak City. Scarlet Voyage, USA 2014.
  • Freak City. Shiji Chubanshe, China 2014.
  • Freak City. La Joie de Lire, Genève 2012.
  • Freak City. Dreams, Polen 2012.
  • Die Welt steht kopf in der Elternschule. Younglim, Südkorea 2011.
  • Encontrando a Alex. Lual Ediciones, Madrid 2009.
  • Stars und Stallgeflüster. Fabula, Ungarn 2009.
  • Verrückte Hühner. Mlada Fronta, Prag 2008.
  • Verrückte Hühner. S. Patakis, Athen 2008.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arbeitsstipendium des Kultusministeriums NRW, 2019
  • Stadtschreiberin Hausach, 2017
  • Nominierung für den Mannheimer Feuergriffel, Stadt Mannheim 2017
  • Writer in Residence Villa Decius, Krakau 2016
  • Writer in Residence „Struwwelpippi kommt zur Springprozession“,[2] Luxemburg 2016
  • Auszeichnung „bester Jugendroman international“, Buchmesse Krakau 2012
  • Nominierung für die Goldene Leslie – Jugendbuchpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2011
  • Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 für Freak City[3]
  • Nettetaler Jugendliteraturpreis 2010
  • Harzburger Jugendliteraturpreis („Harzburger Eselsohr“) 2010
  • Nominierung für den Hansjörg-Martin Krimipreis für den besten deutschen Jugendkrimi des Jahres 2010
  • Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 2009
  • Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop 2007,[4] gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern
  • Arbeitsstipendium im internationalen Künstlerdorf Schöppingen, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. mdr.de: MDR KULTUR - Unter Büchern | MDR.DE. Abgerufen am 25. Januar 2020.
  2. Preisträger „Struwwelpippi“, Literaturarchiv Luxemburg, abgerufen 2. September 2016
  3. Jurybegründung für die Nominierung von Freak City, Webpräsenz des Deutschen Jugendliteraturpreises, abgerufen 2. September 2016
  4. Stipendiatinnen und Stipendiaten 2007, (Memento des Originals vom 19. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kuenstlerhaus-lukas.de Webpräsenz des Künstlerhaus Liks, abgerufen am 2. September 2016