Kathrin Weßling

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Kathrin Weßling (2014)

Kathrin Weßling (* 1985 in Ahaus) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kathrin Weßling zog 2006 nach ihrem Abitur am Ahauser Alexander-Hegius-Gymnasium zunächst nach Köln, wo sie Philosophie, Germanistik und Klassische Philologie an der Universität zu Köln studierte. Nach zwei Semestern nahm sie 2007 eine Stelle an den Hamburger Kammerspielen an und arbeitete dort bis 2010 unter anderem als Regieassistentin und Souffleuse.[1]

Ab 2008 feierte Weßling in Hamburg zahlreiche Siege als Poetry Slammerin und bei Lesebühnen (u. a. bei der bekannten Hamburger Randale und Liebe im Deutschen Schauspielhaus, deren Gründungsmitglied Weßling ist und die sie 2012 verließ), später wurde sie überregional mit ihren Texten bekannt. 2010 gründete sie das Blog Drüberleben, in dem sie über ihren Alltag mit den Depressionen berichtete, unter denen Weßling mehrere Jahre litt.[2] 2012 erschien ihr Debüt-Roman Drüberleben, der in führenden Medien Erwähnung und Lob fand. 2013 adaptierte der Regisseur und Schauspieler Daniel Wahl das Buch am Theater Freiburg für die Bühne.[3] 2015 inszenierte Frank Oberhäußer den Roman mit Lisa-Marie Becker an der Vaganten Bühne in Berlin[4].

2015 erschien ihr zweites Buch Morgen ist es vorbei bei Luchterhand[5], ein Kurzgeschichtenband über Liebeskummer[6]. Mehrere Geschichten des Bandes wurden vertont, unter anderem bei dem Radiosender 1Live[7]. 2016 war Weßling Initiatorin des Hashtags „#aufdieliebe“, das nach den Terror-Anschlägen in Brüssel dazu aufrief, „auf die Liebe zu trinken“. Die Aktion wurde national in der Presse rezipiert.[8][9][10]

Seit 2015 arbeitet Weßling hauptberuflich als Online-Redakteurin und Social-Media-Spezialistin (unter anderem bei Spiegel Online, stern.de und beim NDR[11]).

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietmar Bittrich (Hrsg.): Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft. Rowohlt, 2012, ISBN 978-3-499-63014-9.
  • Dietmar Bittrich (Hrsg.): Urlaub mit der buckligen Verwandtschaft. Rowohlt, 2015, ISBN 978-3-499-63076-7.

Tonträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kathrin Weßling liest Drüberleben. Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein. Der Hörverlag, München 2012, ISBN 978-3-86717-920-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Autorin und Bloggerin. In: Stadtmagazin. Abgerufen am 1. Oktober 2014.
  2. Yvonne Dauer: Wenn aus Blogs Bücher werden. In: Nürnberger Zeitung. 25. September 2013.
  3. Das Tiefdruckgebiet im Kopf - Die Theaterfassung von Kathrin Weßlings Depressionsroman "Drüberleben" wird am Theater Freiburg uraufgeführt. In: Badische Zeitung. 21. Oktober 2013, S. 40.
  4. Drüberleben. In: Berlin Bühnen. (berlin-buehnen.de [abgerufen am 27. April 2017]).
  5. Liebeskummer, frisch vom Seziertisch. In: stern.de. 19. August 2015 (stern.de [abgerufen am 27. April 2017]).
  6. Silvia Follmann: "Ich hatte den beschissen schlimmsten Liebeskummer meines Lebens". EDITION F, abgerufen am 27. April 2017.
  7. Mike Litt: Kathrin Weßling - Morgen ist es vorbei. 25. Dezember 2016 (wdr.de [abgerufen am 27. April 2017]).
  8. „Fuck it, ich lasse mir meine Offenheit nicht kaputtmachen!“: Die Initiatorin des Hashtags #aufdieliebe im Interview. In: WIRED Germany. 23. März 2016 (wired.de [abgerufen am 27. April 2017]).
  9. Wenn das Netz einfach mal einen trinken will – #AufDieLiebe-Initiatorin Kathrin Weßling im Interview. In: t3n News. (t3n.de [abgerufen am 27. April 2017]).
  10. Klas Libuda: Twitter-Trend nach Anschlag in Brüssel: Ein Glas Wodka auf die Liebe. Abgerufen am 27. April 2017.
  11. ABOUT - Kathrin Weßling. In: Kathrin Weßling. (kathrinwessling.de [abgerufen am 27. April 2017]).