Katinka Hoffmann

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Katinka Hoffmann (* 6. Januar 1939 in Breslau, Deutschland)[1] ist eine deutsche Schauspielerin und Theaterbetreiberin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katinka Hoffmann erhielt als 18-Jährige Festengagements und trat bis zum Ende der 1950er Jahre an Bühnen in Bonn, Wiesbaden und Baden-Baden auf. Ab 1960 kamen Auftritte im Fernsehen hinzu. 1966 übernahm Hoffmann von ihrem Vater Kurt das Contra-Kreis-Theater. Unter ihrer Leitung spielten in diesem Bonner Privattheater in fünf Jahrzehnten u. a. Jochen Busse, Horst Janson, Anita Kupsch, Hans-Jürgen Bäumler, Sonja Ziemann, Harald Leipnitz, Karin Dor, Charles Regnier und Gunther Philipp. Auch der junge Til Schweiger sammelte dort frühe Bühnenerfahrungen.[2]

Nebenher blieb Katinka Hofmann auch weiterhin im Fernsehgeschäft aktiv und trat bis in die späten 1970er Jahre vor die Kamera, so auch 1965 in dem Durbridge-Krimistraßenfeger Melissa. In den Serien Frühbesprechung und Anna übernahm sie in den 1970er Jahren auch jeweils eine durchgehende Rolle. Seit den 1980er Jahren trat die Fernseharbeit in Katinka Hoffmanns Karriere in den Hintergrund.

Hoffmann war mit dem Schauspieler Johannes Grossmann verheiratet. Dieser Ehe entstammt eine Tochter.

Filmografie (Fernsehen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1960: Der Mann, der Donnerstag war
  • 1961: Der Muck
  • 1961: Fast ein Poet
  • 1963: Mensch und Bestie (Kinofilm)
  • 1964: Zwei Herren aus Verona
  • 1964: Wachet und singet
  • 1965: Undine
  • 1965: Die Häuser des Herrn Sartorius
  • 1966: Melissa
  • 1966: Der Richter von London
  • 1966: Johannisnacht
  • 1966: Der Kaktusgarten
  • 1964–1967: Die fünfte Kolonne (zwei Folgen)
  • 1968: Sherlock Holmes: Das Haus bei den Blutbuchen
  • 1969: Die Rückkehr
  • 1970: Eröffnung des indischen Zeitalters
  • 1972: Eine Tote soll ermordet werden
  • 1973: Butler Parker
  • 1973: Frühbesprechung (Serie; durchgehende Rolle)
  • 1976: TatortZwei Leben
  • 1978: Ein unruhiges Jahr
  • 1979: Anna (Serie; durchgehende Rolle)
  • 1987: Minipli
  • 1988: Dortmunder Roulette
  • 1994: So und nicht anders
  • 1999: …und im Keller gärt es
  • 2002: Heirat wider Willen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut Filmarchiv Kay Weniger
  2. Katinka Hoffmann und das Contra-Kreis-Theater in express.de