Katja Behrens

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Katja Behrens bei einer Lesung auf dem Erlanger Poetenfest 2012

Katja Behrens (* 18. Dezember 1942 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Lektorin. Behrens wurde vor allem durch ihre Darstellung der jüdischen Kultur in Deutschland bekannt. Daneben erschienen von ihr Kinder- und Jugendbücher. Außerdem ist sie als Herausgeberin tätig.

Lebenslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katja Behrens wurde 1942 in Berlin geboren und lebt heute in Darmstadt. Die jüdische Schriftstellerin konnte sich 1943–1945 vor der Verfolgung der Nationalsozialisten in Österreich verstecken. 1960 begann sie ihre literarische Karriere mit Übersetzungen aus dem Amerikanischen (u. a. William S. Burroughs und Henry Miller). In den Jahren 1968 bis 1970 lebte sie in Israel. Von 1973 an arbeitet sie als Verlagslektorin, seit 1978 als freie Schriftstellerin. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und war von 2007 bis 2009 dessen Vizepräsidentin und Writers-in-Prison-Beauftragte.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzählendes Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die weiße Frau (1978)
  • Jonas (1981)
  • Die dreizehnte Fee, Roman. claassen Verlag, Düsseldorf 1983, als Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-12185-X.
  • Von einem Ort zum andern (1987)
  • Im Wasser tanzen (1990)
  • Salomo und die andern (1993)
  • Die Vagantin (1997)
  • Zorro – Im Jahr des Pferdes (1999)
  • Alles Sehen kommt von der Seele – Die Lebensgeschichte der Helen Keller (2001)
  • Hathaway Jones (2002)
  • Alles aus Liebe, sonst geht die Welt unter - sechs Romantikerinnen und ihre Lebensgeschichten (2006)
  • Roman von einem Feld (2007)
  • Der kleine Mausche aus Dessau. Moses Mendelssohns Reise nach Berlin im Jahre 1743 (2009)
  • Der Raub des Bücherschatzes (2012)
  • Adam und das Volk der Bäume (2013)

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frauen der Romantik (1983)
  • Weiches Wasser bricht den Stein (1984)
  • Abschiedsbriefe (1987)
  • Sooft ich deiner gedenke... Briefe der Romantik (1999)
  • Ich bin geblieben - warum? - Juden in Deutschland-heute (2002)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]