Katja Flint

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Katja Flint (2012)

Katja Flint (* 11. November 1959 in Stadthagen, Niedersachsen) ist eine deutsche Schauspielerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Kindheit verbrachte Flint in Deutschland und in den USA. Nach Abitur und Schauspielausbildung sammelte sie erste Theatererfahrung, u. a. am Münchner Residenztheater.

Ihr Kinodebüt gab sie 1982 in Piratensender Powerplay. Es folgten u. a. die Kinofilme Kolp, Vergeßt Mozart, Nur Frauen, kein Leben, Der demokratische Terrorist, Die Sieger, Du bringst mich noch um, Widows und Straight Shooter. Im Jahr 2000 spielte Flint die Marlene[1] in dem gleichnamigen Film von Joseph Vilsmaier, der mit dem Hollywood Film Award ausgezeichnet wurde.[2]

Ferner spielte Flint in Fernsehproduktionen wie z. B. Regina auf den Stufen, Leo und Charlotte, In uns die Hölle, Das Mädchen Rosemarie, Lautlose Schritte, Ende einer Leidenschaft, Venusmörder, Vicky’s Nightmare oder in Bernd Schadewalds Zweiteiler Ein Großes Ding. Nach Jeanny in Oskar Roehlers Kinofilm Suck my Dick spielte sie die Madame de Pompadour in der Produktion The young Casanova. Mit Michael Ballhaus drehte sie den Kurzfilm Gone underground, 2005 hatte sie die weibliche Hauptrolle in Bernd Heibers Debütfilm Herzentöter. Für das Fernsehen entwickelte sie mit dem Schriftsteller Friedrich Ani sowie der Regisseurin und Autorin Nina Grosse die Figur Franziska Luginsland. Auch die Ginger aus Wie krieg ich meine Mutter groß entstand nach einer Idee von Flint. Inzwischen wurde mit Väter Mütter Kinder eine weitere Geschichte um Ginger und ihre Patchwork-Familie gedreht. In dem Kinofilm Die weiße Massai verkörpert Flint die Alkoholikerin Elisabeth, und bei einer Charakterstudie von Leander Haußmann die Lady Milford in seiner Theaterverfilmung von Kabale und Liebe.

Seit 2014 beschäftigt sich Katja Flint mit künstlerischer Fotografie. Zu ihrer ersten musealen Einzelausstellung in der Kunsthalle Rostock erschien im Februar 2019 im DISTANZ Verlag eine Monografie.

Flint war von 1985 bis 2001 mit Heiner Lauterbach verheiratet. Das Paar, das sich schon 1991 trennte, hat zusammen einen Sohn (* 1988). Mit Bernd Eichinger war sie fünf Jahre lang liiert.[3] Von 2001 bis 2006 war sie die Lebensgefährtin des österreichischen Schriftstellers Peter Handke. Flint lebt in Berlin.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017 Gruppenausstellung Millerntorgallery#7 Hamburg
  • 2019 Einzelausstellung Kunsthalle Rostock, Katja Flint "Eins"
  • 2019 Einzelausstellung Semjon Contemporary Berlin

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In der Rolle der Marlene Dietrich
  2. Hollywood Film Award für Marlene (Memento des Originals vom 4. Februar 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/hollywoodawards.com
  3. gm/gx: Heiner Lauterbach und Bernd Eichinger: Katja Flint spricht über die Eigenheiten ihrer Ex-Partner. In: Focus Online. 27. Oktober 2013, abgerufen am 14. Oktober 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katja Flint – Sammlung von Bildern