Katja Hessel

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Katja Hessel (2016)

Katja Hessel (* 5. Mai 1972 in Nürnberg) ist eine bayerische Politikerin der FDP. Von 2008 bis 2013 war sie Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und vertrat ihre Partei als Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Seit 2017 ist sie Mitglied des 19. Deutschen Bundestags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft, Ausbildung und beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katja Hessel wurde 1972 in Nürnberg geboren. 1991 machte sie das Abitur und studierte anschließend bis 1996 Rechtswissenschaften in Erlangen. 1996 legte sie ihre erste, 1998 ihre zweite juristische Staatsprüfung ab. Ab 1999 arbeitete sie als Rechtsanwältin in eigener Kanzlei, im gleichen Jahr trat sie in die FDP ein. 2002 wurde Hessel als Steuerberaterin tätig.

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls 2002 wurde Hessel zur Schatzmeisterin des Bezirksverbandes Mittelfranken ihrer Partei gewählt. Von 1999 bis 2006 war sie Ortsvorsitzende des Ortsverbandes Feucht der Liberalen und zugleich bis 2007 Mitglied des Kreisvorstandes Nürnberger Land. Im Kreistag des Nürnberger Lands saß sie von 2002 bis 2007 als Abgeordnete.

Nach einem Umzug wechselte sie 2007 in den Kreisvorstand der FDP Nürnberg. Im gleichen Jahr erfolgte die Wahl ins Präsidium des bayerischen FDP-Landesverbandes. Bei der Landtagswahl 2008 in Bayern errang sie ein Mandat im Landtag; ihre Partei ging eine Regierungskoalition mit der CSU ein. Hessel wurde am 30. Oktober 2008 Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie unter Martin Zeil und ließ ihre Zulassung als Rechtsanwältin ruhen.

Nachdem der FDP bei den Wahlen 2013 der Wiedereinzug in den Landtag nicht gelang, schied Hessel aus dem Landtag und aus der Staatsregierung aus. Von Januar 2014 bis Oktober 2018 war sie als Nachfolgerin von Jörg Rohde Vorsitzende des FDP-Bezirksverbands Mittelfranken.[1] Seit April 2019 ist Hessel Mitglied des Bundesvorstandes der Freien Demokraten.[2]

Am 15. Oktober 2016 wurde Katja Hessel zur Spitzenkandidatin der FDP-Mittelfranken für die Bundestagswahl 2017 gewählt und stellt sich zudem im Wahlkreis 244 (Nürnberg Nord) als Direktkandidatin zur Wahl. Bei der Wahl wurde sie über die Landesliste in den Bundestag gewählt. Sie ist ordentliches Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Holzapfel (Hrsg.): Bayerischer Landtag. 16. Wahlperiode. Volkshandbuch. 3. Auflage. Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach 2011, ISBN 978-3-87576-698-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katja Hessel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FDP-Mittelfranken: Bezirksvorstand (Memento des Originals vom 21. Juli 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fdp-mittelfranken.de, abgerufen am 28. Oktober 2015
  2. Wahlergebnisse des 70. Bundesparteitages. In: fdp.de. Freie Demokratische Partei, abgerufen am 14. September 2019.
  3. Abgeordnetenseite. In: Seite des deutschen Bundestages. Abgerufen am 14. September 2019.