Katja Röder

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Katja Röder (* 16. November 1975 in Coburg) ist eine deutsche Autorin und Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Röder wurde im Coburg als Tochter eines Lehrerehepaars geboren. Sie absolvierte ihr Abitur im fränkischen Ebern und studierte danach Philosophie in München und Rechtswissenschaft in Erlangen. Nach Abbruch des Studiums absolvierte sie 2003 bis 2006 eine Schauspielausbildung in München. Seit 2008 lebt sie als Autorin in Berlin.

Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Röder verfasste bisher sechs Radio-Tatort-Beiträge, drei davon zusammen mit Fred Breinersdorfer, und das Theaterstück „Der Teufel und die Diva“, in dem Judy Winter die Hauptrolle spielte. Als Filmautorin war sie 2010 Stipendiatin des Programms „MINT und Chancengleicheit in fiktionalen Fernsehformaten“ mit dem Filmprojekt „Masernparty“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung.[1]

Ihr erster abendfüllender TV-Film Ein Kind wird gesucht mit Heino Ferch, Silke Bodenbender, Johann von Bülow u. a. in den Hauptrollen, Regie Urs Egger, feierte am 22. September 2017 im Rahmen des Festivals Tatort Eifel Premiere und wurde am 15. Dezember 2017 bei arte ausgestrahlt. Er erzielte in Deutschland einen Marktanteil von knapp 6 % und 1.814.000 Zuschauern. In Frankreich waren es 1.259.000 Zuschauer für „Un enfant disparaît“, was einem Marktanteil von 5,1 % entspricht. In beiden Ländern war das der beste Jahreswert auf diesem Programmplatz und in Deutschland liegt er auf der „ewigen Liste“ auf Platz zwei. Der Film wurde mit dem Publikumspreis des Deutschen Fernsehkrimipreises 2018 für Heino Ferch als bestem männlichen Darsteller ausgezeichnet, für den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen und von ARTE für den Wettbewerb des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden nominiert.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterstück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommer 2013 Theater am Kurfürstendamm
November 2013 bis Februar 2014 Theater Rudolstadt

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sammelwerk: MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Fernsehformaten. Hrsg.: Bundesministerium für Bildung und Forschung. S. 87.
  2. SWR2: ARD Radio Tatort "Tod im Sechzehner". Abgerufen am 2. August 2016.