Katja Weitzenböck

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Katja Weitzenböck (* 10. Juni 1967 in Tokio) ist eine in Deutschland lebende österreichische Schauspielerin.

Katja Weitzenböck als Karina Bergmann (die ältere Kriemhild) bei den Nibelungenfestspielen in Worms 2016

Leben und Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitzenböck wurde in Tokio geboren, aufgewachsen ist die Tochter eines Ingenieurehepaares in Erlangen. Nach dem Abitur wollte sie eigentlich auf einer Rinderfarm im australischen Outback Geld für ihr Studium verdienen. Stattdessen wurde sie ein international gefragtes Model in New York, u. a. für Eileen Ford und Ford Models.

Danach absolvierte Weitzenböck ihre Schauspielausbildung in Paris im Franco-Américaine Cinéma et Théâtre (FACT) bei Sarah Eigermann, Edwin Gerard und John Strasberg. Von 1991 bis 1993 machte sie eine Tanzausbildung bei Karin Waehner an der Schola Cantorum Paris. Im Anschluss an ihre Ausbildung folgten Theaterengagements in Frankreich (Paris) und Deutschland.

Hauptrollen spielte sie unter anderem in Josef Rödls Shalom, meine Liebe (ARD), Jean-Jacques Kahns Chacun son Tour (FRANCE 2 Paris), Axel de Roches Der Mörder in meinem Haus (SAT.1), Gabriel Baryllis Seitensprung in den Tod (SAT.1), Bernhard Stephans Ein Mann für gewisse Sekunden (ZDF) und Die Täuschung (ZDF).

Weitzenböck spricht Englisch (2. Muttersprache) sowie Französisch und Italienisch, zudem beherrscht sie den fränkischen Dialekt.

Fernsehzuschauern ist sie auch bekannt durch Auftritte in Werbespots für Vorwerk. Sie spielte darin eine Hausfrau, die sich mit den Worten präsentierte: „Ich führe ein sehr erfolgreiches kleines Familienunternehmen.“[1]

Katja Weitzenböck war mit dem Autor und Regisseur Torsten Schulz liiert. Mit den beiden gemeinsamen Kindern lebt sie in Berlin.[2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Les Visiteurs (F), Regie: J.-M. Poiré
  • 1992: Toxic Affair (F), Regie: P. Esposito
  • 1994: Un Indien dans la ville (F), Regie: H. Palud
  • 1995: Der Steuermann (Kurzfilm), Regie: S. Schneider
  • 2001: Gebürtig, Regie: R. Schindel, L. Stepanik
  • 2004: Mutterseelenallein, Regie: B. Böhlich

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: A la Vie (F), F.A.C.T. Paris, Regie: S. Eigermann
  • 1993: In geheimer Mission, Kleine Komödie Nürnberg, Regie: M. Rassau
  • 1994: Don Gil von den grünen Hosen, Festspiele Heppenheim, Regie: J. Nola
  • 1995: Der eingebildete Kranke, Festspiele Heppenheim, Regie: J. Nola
  • 1998: Der Widerspenstigen Zähmung, Burgfestspiele Dreieichenhain, Regie: V. Schubert
  • 2013: Paarungen, Komödie am Kurfürstendamm (Berlin), Regie: Bettina Rehm
  • 2015: Auf Messers Schneide (Cancun), Schlosspark Theater (Berlin), Regie: Folke Braband

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Katja Weitzenböck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katja Weitzenböck – Werbespots. (Nicht mehr online verfügbar.) In: „Katja Weitzenböck“ (offizielle Website). 2009, archiviert vom Original am 31. Dezember 2010; abgerufen am 26. Dezember 2010.
  2. „Modeln war nicht, was ich wollte“. In: Berliner Morgenpost. 14. März 2012, abgerufen am 9. April 2016.