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Kauffmann (Orgelbauerfamilie)

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Die österreichische Orgelbauerfamilie „Kauf(f)mann“ war von 1877 bis 1995 über 4 Generationen in Wien als Orgelbauer tätig, wobei insbesondere Orgeln mit pneumatischer und elektropneumatischer Traktur gebaut wurden. In den 1950er-Jahren konnte sich dieser Betrieb aus verschiedenen Gründen nicht mehr auf den Bau mechanischer Schleifladenorgeln umstellen, sodass mit Johann Hans (Heinz) Kauffmann (IV.) diese Orgelbauer-Dynastie endete. Bis vor 1900 schrieb sich Johann Marcellinus Kau(f)fmann noch mit „f“, danach mit „ff“, daher die unterschiedliche Schreibweise ein und desselben Familiennamens „Kauf(f)mann“.[1]

Stammbaum der Familie

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  • Marcellin Johann Kauf(f)mann (* 1. Juni 1849 in Stadtlauringen/Bayern; † 9. September 1906[2] in Wien) ⚭ 1879 Josefa Guthan[3] (begraben am 16. April 1919 als Josefine Kauffmann[2]);
    war als Sohn eines Bauern als Orgelbauer bei Peter Titz/Wien tätig und studierte Mechanik am k.k. Polytechnischen Institut, der Vorläuferin der Technischen Universität Wien. Ab 1877 war er als selbstständiger Orgelbauer tätig, seine Werkstätte befand sich zunächst im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf, und zwar 1880–1883 in der Sandwirtgasse 2,[4][5] 1883–1884 in der Mollardgasse 4[3][6] und ab 1885[7] in der Stumpergasse 48. Ab 1902 befand sich seine Werkstätte im 15. Wiener Gemeindebezirk, in der Robert-Hamerling-Gasse 30, wo er auch Harmonien erzeugte. Bereits 1888 baute er die erste Kleinorgel mit elektrischer Traktur und 1902 mit pneumatischer Traktur. Der Familienname wurde von „Kaufmann“ auf „Kauffmann“ erst in der darauffolgenden Generation geändert.[8]
    • Johann Josef Kauf(f)mann (* 13. September 1883 in Wien; † 15. November 1953[9] ebenda[3]) ⚭ 1906 Rosa Theresia Maurer[10] (bestattet am 26. Juni 1936[9]);
      führte die Werkstätte seines Vaters im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus, Robert-Hamerling-Gasse 30, weiter und baute ab 1925 Orgeln mit elektrischer Traktur.
      • Johann Marcellinus Antonius Kauffmann (* 25. Juli 1910 in Wien; † 21. Mai 1965[11] ebenda[10]) ⚭ 1936 Wilhelma Klara Theresia Emilie Kaukol[12] (* 11. August 1911; bestattet am 11. August 1993[11]);
        war ab 14 Jahren im väterlichen Betrieb als Orgelbauer tätig. Er wird wegen der gleichen Vornamen manchmal mit seinem Großvater Johann Marcell Kaufmann [sic!] verwechselt.[13] Mit seiner Frau Wilhelma, geb. Kaukol, hatte er die Söhne Hans, Markus und Gottfried, die alle drei (zumindest kurzzeitig) ebenfalls als Orgelbauer im familieneigenen Betrieb arbeiteten, sowie den jung verstorbenen Sohn Norbert.[14] Johann M. Kauffmann und seine Familie wurde in Wien auf dem Baumgartner Friedhof (Gruppe K1, Nummer 75) bestattet.
        1. Johann Hans (Heinz) Kauffmann (* 1937 in Wien; † 4. August 1995[11] ebenda);
          übernahm 1965 den väterlichen Betrieb; mit seinem Tod endete nach 120 Jahren die Familientradition.
        2. Norbert Kauffmann (* 4. April 1940 in Wien;[12] bestattet als Norbert Kaufmann [sic!] am 18. Juni 1957[11])
        3. Markus Maria Franz Kauffmann (* 25. Jänner 1947 ebenda;[12] † 4. Dezember 2011[11] ebenda);
          wurde ebenfalls Orgelbauer und war zeitweise im väterlichen Betrieb als Orgelbauer tätig.
        4. Gottfried (Götz) Maria Kauffmann (* 15. Jänner 1949 in Wien; † 26. Jänner 2010[11] ebenda);
          wurde zunächst ebenfalls Orgelbauer und war zeitweise im väterlichen Betrieb als solcher tätig. Später machte er als Volksschauspieler, Kabarettist und Buchautor Karriere.

Johann Marcell (Marcellin) Kauf(f)mann I. (1849–1906)

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JahrOrtKircheBildManualeRegisterBemerkungen
1882 Allentsteig Pfarrkirche Allentsteig II/P 16 [15]
1882 Maria Ellend Pfarr- und Wallfahrtskirche I/P 6 mechanische Kegellade[16]
1882 Schottwien Filialkirche Schottwien
I/P 8
1882 Litschau Pfarrkirche Litschau
II/P 12 Gehäuse aus 1765, von Kauffmann erweitert
1883 Höbersbrunn Pfarrkirche Höbersbrunn I/P 8 1941 umgebaut[17]
1883 Messern Pfarrkirche Messern I/P 8 mechanische Kegellade[16]
1883 Ernstbrunn Pfarrkirche Ernstbrunn II/P 16 1928 erweitert; nicht erhalten: seit 2000 Orgel von Rieger Orgelbau
1884 Wien Muttergotteskirche II/P 10
1885 Sparbach Filialkirche Sparbach I/P 5 mechanische Kegellade[16]
1886 St. Marein in Niederösterreich Pfarrkirche St. Marein in Niederösterreich II/P 12 zweiteilig mit neobarockem Gehäuse, darüber polychromierte Figur König David im Ende des 17. Jahrhunderts.[18]
1886 Neudorf im Weinviertel Pfarrkirche Neudorf im Weinviertel
1886 Dreistetten Pfarrkirche Dreistetten I/P 8 früher in Pernitz, nicht erhalten[16]
1887 Leitzersdorf Pfarrkirche Leitzersdorf
II/P 12
1888 Stockerau Pfarrkirche Stockerau
II/P 25 mechanische Kegelladen
1888 Göttlesbrunn Pfarrkirche Göttlesbrunn I/P 8 mechanische Kegelladen[16]
1889 St. Veit an der Triesting Pfarrkirche St. Veit an der Triesting I/P 8
1889 Großpoppen Pfarrkirche Großpoppen I/P 6 mechan. Kegellade;[16] dieser Ort wurde zwecks Anlegung des Truppenübungsplatzes Allentsteig ausgesiedelt
1890/1893 Maria Enzersdorf Heilig-Geist-Kirche im Missionshaus St. Gabriel M/P 5 mechanische Kegellade,[19] signiert Johann M. Kaufmann [sic!]
1890 Wien Salesianerinnenkirche II/P 12 mechanische Kegellade, freistehender Spieltisch[20]
1890 St. Egyden am Steinfeld Pfarrkirche St. Egyden am Steinfeld I/P 8 mechanische Kegellade, freistehender Spieltisch, Register pneumatisch[21]
1890 Wien Nußdorfer Pfarrkirche II/P 11 mechanische Kegellade, freistehender Spieltisch
1890 Enzesfeld Pfarrkirche Enzesfeld I/P 9 mechanische Kegellade
1890 Baden bei Wien Helenenkirche I/P 5 mechanische Kegellade[16]
1890 Obermallebarn Pfarrkirche Obermallebarn I/P 6 mechanische Kegellade[16]
1890 Pfaffstätten Pfarrkirche Pfaffstätten
I/P 8 mechanische Kegellade,[16] nicht erhalten, Gehäuse aus 1810
1891 Neuhaus an der Triesting Pfarrkirche I/P 6 mechanische Kegellade, freistehender Spieltisch
1891 Großhaselbach Pfarrkirche Großhaselbach II/P 16 mechanische Kegellade[16]
1891 Klein-Mariazell Basilika Klein-Mariazell
II/P 13 nicht erhalten,[16] Orgel aus 1998 von Anton Škrabl im historischen Prospekt
1892 Mödling Missionshaus St. Gabriel I/P 5 nunmehr in der Krypta aufgestellt, mechanische Kegelladen
1892 Biedermannsdorf Pfarrkirche Biedermannsdorf
II/P 12 mechanische Kegellade[16]
1894 Wien Mariahilfer Kirche II/P 24 mechanische Kegellade, freistehender Spieltisch[22][23]
1894 Neuaigen Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt I/P 8 [24]
1894 Kirchberg am Wechsel Pfarrkirche Kirchberg am Wechsel II/P 16 [25]
1895 Fallbach Pfarrkirche Fallbach I/P 10 mechanische Kegellade[16]
1895 Maria Gugging Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Gugging I/P 8 aus der Pfarrkirche hl. Antonius von Padua in Wien XV übertragen[26]
1895 Pottenhofen Pfarrkirche Pottenhofen I/P 10 mechanische Kegellade,[16] nicht erhalten, Gehäuse aus 1810
1896[27] Wien Wallfahrtskirche zur Heiligen Theresia vom Kinde Jesu I/P 5 mechanische Kegellade
1896 Drosendorf NÖ Stadtkirche Drosendorf I/P 11
1896 Herzogbirbaum Pfarrkirche Herzogbirbaum II/P 11
1896 Wolkersdorf im Weinviertel Pfarrkirche Wolkersdorf im Weinviertel II/P 16 [28]
1896 St. Corona am Schöpfl Pfarrkirche St. Corona am Schöpfl I/P 7
1896 Aspang-Markt Pfarrkirche Oberaspang
I/P 8 linke Gehäusehälfte[29]
1896 Aquileia Basilika von Aquileia
ursprünglich in der Katharinenfesthalle in Weigls Dreherpark [Wien XII][8]
1896 Wultendorf Pfarrkirche Wultendorf
I/P 8 mechanische Kegellade[16]
1896/97 Mödling Spitalkirche (Mödling)
I/P 6 [1]
1897 Obersdorf Pfarrkirche Obersdorf
I/P 6 mechanische Kegellade[16]
1898[22] Wien Elisabethinenkirche II/P 14 Gehäuse von 1757 (anonymer Orgelbauer) erhalten
1898 Obersiebenbrunn Pfarrkirche Obersiebenbrunn I/P 12 mechan. Kegellade[30]
1898 Neulengbach Pfarrkirche Neulengbach
II/P 20 mechanische Kegellade[16]
1899 Goggendorf Pfarrkirche Goggendorf
I/P 8
1899 Hirtenberg Pfarrkirche Hirtenberg I/P 8 mechan. Kegellade[16]
1899 Kranichberg Schloss Kranichberg I/P 5 mechan. Kegellade[16]
1899 Simonsfeld Pfarrkirche Simonsfeld
I/P 8 mechanische Kegellade[16]
1899 Zlabern Pfarrkirche Zlabern I/P 6 mechanische Kegellade[16]
1900 Tattendorf Pfarrkirche Tattendorf I/P 8
1900 Tulln Minoritenkirche (Tulln) I/P 6 mechanische Kegellade[16]
1901 Waidendorf Pfarrkirche Waidendorf I/P 7 mechanische Kegellade[16]
1902 Herrnleis Pfarrkirche Herrnleis I/P 8
1902 Neusiedl an der Zaya Pfarrkirche Neusiedl an der Zaya I/P 11 mechanische Kegellade[16]
1903 Wien Pfarrkirche Maria Hietzing II/P 18 Gehäuse 1877 von Carl Hesse

freistehender Spieltisch, pneumatische Traktur

1903 Gschaidt Pfarrkirche Gschaidt I/P 5 pneumatische Traktur
1903 Hochneukirchen Pfarrkirche Hochneukirchen
I/P 8 mechanische Kegellade[16]
1904 Mauerbach Pfarrkirche Mauerbach I/P 7 mechanische Kegellade[16]
1904 Mönichkirchen Pfarrkirche Mönichkirchen
I/P 8 [16]
1904 Röhrenbach Pfarrkirche Röhrenbach I/P 8 [16]
1905 Deinzendorf Pfarrkirche Deinzendorf II/P 12 Klassizistisches Gehäuse aus dem späten 19. Jahrhundert
1905/1906 Wien Bergkirche Rodaun II/P 12

Johann Josef Kauffmann II. (1883–1953)

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JahrOrtKircheBildManualeRegisterBemerkungen
1899 Götzendorf an der Leitha Pfarrkirche I/P 6
1906 St. Christophen Pfarrkirche St. Christophen I/P 9 [16]
1906 Klausen-Leopoldsdorf Pfarrkirche Klausen-Leopoldsdorf I/P 8 mechanische Kegellade[16]
1907 Mödring Pfarrkirche Mödring
I/P 10 pneumatische Kegellade[16]
1907 Prinzendorf Pfarrkirche Prinzendorf an der Zaya
I/P 9 pneumatische Kegellade,[16] Gehäuse aus 1795 von Josef Silberbauer
1907 Elsarn im Straßertal Pfarrkirche Elsarn im Straßertal I/P 7 pneumatische Traktur[16]
1907 Mödring Pfarrkirche Mödring I/P 7
1909 Ketzelsdorf Filialkirche Ketzelsdorf I/P 5 pneumatische Traktur[16]
1909 Enzersfeld im Weinviertel Pfarrkirche Enzersfeld im Weinviertel
II/P 12 pneumatische Traktur[16]
1910 Stetten Pfarrkirche Stetten I/P 8
1910 Loidesthal Pfarrkirche Loidesthal I/P 8 pneumatische Traktur
1911 Eichenbrunn Pfarrkirche Eichenbrunn I/P 6
1911 Gaweinstal Pfarrkirche Gaweinstal II/P 16 mechanische Kegellade[16]
1911 Pellendorf Pfarrkirche Pellendorf I/P 7 [31]
1913 Bullendorf Pfarrkirche Bullendorf I/P 7
1913 Oberhausen Filialkirche Oberhausen I/P 5 pneumatische Kegellade[16]
1913 Wien Pfarrkirche St. Antonius von Padua II/P
1914 Falkenstein Pfarrkirche Falkenstein
II/P 14 pneumatische Traktur[16]
1919 Münichsthal Pfarrkirche Münichsthal I/P 5
1921 Obergänserndorf Pfarrkirche Obergänserndorf I/P 8
1921 Sierndorf an der March Pfarrkirche Sierndorf an der March I/P 5 [16]
1921 Zwingendorf Pfarrkirche Zwingendorf I/P 6 [16]
1922 Großkrut Pfarrkirche Großkrut II/P 15 pneumatische Traktur, Orgelgehäuse aus 1834[16]
1923 Groß-Schweinbarth Pfarrkirche Groß-Schweinbarth II/P 13
1924 Asparn an der Zaya Pfarrkirche Asparn an der Zaya
II/P 15 Orgel hinter dem Hochaltar im Presbyterium nicht sichtbar[16]
1924 Wien Pfarrkirche St. Erhard Mauer
II/P 14 Gehäuse 1853 von Carl Hesse
1925 Mönchhof Pfarrkirche Mönchhof
II/P 13 [32]
1925 Wien Sacré-Cœur-Klosterkirche
II/P 12
1926 Wien Pfarrkirche St. Thekla II/P 13
1927 Wien Lazaristenkirche IV/P 52 Neubau unter Verwendung von Gehäuse und Pfeifenwerk der Vorgängerorgel von Mauracher (1862). IV. Manual als Fernwerk ausgeführt.[33] Größte spätromantische Kirchenorgel Wiens.[34] Elektropneumatische Traktur, Kegellade, freistehender Spieltisch.
1927 Laab im Walde Pfarrkirche Laab im Walde hl. Koloman I/P 8 [35]
1928 Ernstbrunn Pfarrkirche Ernstbrunn II/P 17 siehe auch 1883
1928 Mödling Pfarrkirche Mödling-St. Othmar
II/P 31 nicht erhalten, seit 1983 Orgel von Walcker-Mayer
1929 Hüttendorf Pfarrkirche Hüttendorf hl. Barbara
II/P 21
1930 Zöbern Pfarrkirche Zöbern St. Georg II/P 13
1930 Wien Rudolfsheimer Pfarrkirche II/P 27 Umbau der Orgel von Franz Josef Swoboda
1931 Wien St. Othmar unter den Weißgerbern III/P 35 Neubau in das Gehäuse von 1873 unter Verwendung von originalem Pfeifenmaterial von Carl Hesse[36]
1931 Michelstetten Pfarrkirche Michelstetten
I/P 8 Neues Werk in einem barocken Gehäuse aus 1761.
1932 Wien Ober St. Veiter Pfarrkirche
Wien Christkönigskirche Neufünfhaus II/P freistehender Spieltisch, pneumatische Traktur
1933 Großweikersdorf Pfarrkirche Großweikersdorf III/P 27 Eingebaut in das historische Gehäuse von Benedikt Latzl, 1855, mit stummem Prospekt. Pneumatische Spieltraktur, Fernwerk elektropneumatisch

Johann Marcellinus Kauffmann III. (1910–1965)

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JahrOrtKircheBildManualeRegisterBemerkungen
1930 Zöbern Pfarrkirche Zöbern II/P 13 pneumatische Kegellade[37]
1931 Mödling Pfarrkirche Mödling-St. Othmar
II/P 31 pneumatische Kegellade, nicht erhalten, seit 1983 Orgel von Orgelbau M. Walcker-Mayer[38] im historischen Gehäuse
1931 Michelstetten Pfarrkirche Michelstetten
I/P 8 Gehäuse aus 1761, pneumatische Kegellade[39]
1932 Wenzersdorf Pfarrkirche Wenzersdorf I/P 8 pneumatische Kegellade[40]
1932 Wien-Großjedlersdorf Pfarrkirche Großjedlersdorf II/P 10 pneumatische Kegellade[41]
1933[42] Wien Pfarrkirche Meidling III/P 40 freistehender Spieltisch, pneumatische Traktur
1933 Wien Barmherzigenkirche III/P 35 Gehäuse von der Hencke-Orgel aus dem Jahr 1765 wiederverwendet.[43]
1934 Schrattenthal Schlosskirche
II/P 7 freistehender Spieltisch, pneumatische Traktur
1934 Klosterneuburg St. Leopold II/P 8 pneumatische Traktur[44], nicht erhalten, seit 1991 Orgel von Helmut Allgäuer
1934 Wulzeshofen Pfarrkirche Wulzeshofen II/P 13 freistehender Spieltisch, pneumatische Traktur, Gehäuse aus 1742
1935 Obernalb Pfarrkirche Obernalb
II/P 11 pneumatische Kegellade[45]
1935 Semmering Pfarrkirche Semmering
II/P 9 pneumatische Kegellade[46], restauriert 2003 durch Anton Škrabl, Umbau elektropneumatisch
1936 Ernstbrunn Pfarrkirche Oberleis II/P 16 freistehender Spieltisch, pneumatische Traktur
1937 Eggenburg Redemptoristenkirche II/P 18 pneumatische Traktur[47]
1939 Reingers Pfarrkirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit II/P 10 pneumatische Traktur[48]
1939 Reichenau an der Rax Pfarrkirche Reichenau an der Rax
II/P 10 pneumatische Kegelladen, freistehender Spieltisch[49]
1940 Oberstinkenbrunn Pfarrkirche Oberstinkenbrunn I/P 9 [50]
1940 Großengersdorf Pfarrkirche Großengersdorf
II/P 20
1941 Kreuzstetten Pfarrkirche Niederkreuzstetten II/P 15 [51]
1941 Purkersdorf Pfarrkirche Purkersdorf
II/P 15 elektropneumatische Kegellade[52], nicht erhalten, seit 1995 Orgel von Friedrich Heftner
1941 Kühnring Pfarrkirche Kühnring I/P 5 [53]
1948[54] Wien Peterskirche III/P 34 Umbau der Franz-Josef-Swoboda-Orgel aus dem Jahr 1903.[55] Gehäuse von Gottfried Sonnholz (1751)[56]
1946 Furth an der Triesting Pfarrkirche Furth an der Triesting II/P 8 [57]
1948 Schwarzenau Pfarrkirche Schwarzenau II/P 15 pneumatische Kegellade[58]
1949 Wien Canisiuskirche III/P 33 [59]
1950 Kirchschlag in der Buckligen Welt Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer III/P 31 Renoviert von Orgelbau M. Walcker-Mayer.
1950 Mistelbach Pfarrkirche Mistelbach II/P 25 nicht erhalten[60], seit 2003 Pflüger-Orgel
1951[61] Wiener Neustadt St.-Georgs-Kathedrale II/P 23 elektropneumatische Kegellade → Orgel
1951 Bernhardsthal Pfarrkirche Bernhardsthal II/P 13
1951 Eichenbrunn Pfarrkirche Eichenbrunn II/P 13 Umbau der 1911 errichteten Orgel auf elektropneumatische Traktur[62]
1952 Kronberg Pfarrkirche Kronberg I/P 9 pneumatische Traktur[63]
1952 Wien Stephansdom II/P 18 alte Chor-Orgel im Presbyterium mit 2 Spieltischen; nicht erhalten
1955 Markgrafneusiedl Pfarrkirche Markgrafneusiedl I/P 12 Gehäuse aus 1870 von Johann Wiest, pneumatische Kegellade[64]
1956 Hanfthal Pfarrkirche Hanfthal
II/P 15
1956–1958 Wiener Neustadt Auferstehungskirche II/P 18 elektropneumatische Kegellade
1956 Wien St. Josef am Wolfersberg
1956–1960 Wien Wiener Stephansdom IV/P 126 Zurzeit die größte Orgel in Österreich (elektrische Kegelladen). Der Entwurf ihres Freipfeifenprospektes stammt vom damaligen Dombaumeister Kurt Stögerer. Der spätere Domorganist Peter Planyavsky betrieb aus liturgischen und künstlerischen Gründen die Stilllegung der Kauffmann-Orgel – diese hatte schon zum Zeitpunkt ihrer Errichtung sowie danach heftige Kritik aus Fachkreisen ausgelöst[65][66] – und initiierte den Bau der neuen Domorgel im rechten Seitenschiff.
1957 Eibesthal Pfarrkirche Eibesthal II/P 19 pneumatische Kegelladen
1957 Gablitz Pfarrkirche Gablitz II/P 12 pneumatische Kegelladen[67]
1961 Weigelsdorf Pfarrkirche Weigelsdorf II/P 10 pneumatische Kegellade[68]
1962 Wien-Leopoldstadt Verklärungskirche II/P 27
1962 Leopoldsdorf im Marchfeld Pfarrkirche Leopoldsdorf im Marchfeld II/P 17 Umbau durch Kauffmann, pneumatische Traktur[69]
1963 od. 1964[70] Wien Neulerchenfelder Pfarrkirche III/P 31 (+ 9 Auszüge)
1965 Kirchberg am Wechsel Seminarkapelle Sachsenbrunn II/P 30

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Die Orgel in der Spitalkirche in Mödling. In: Web-Archiv – Pfarre St. Othmar in Mödling (moedling.or.at), abgerufen am 4. Mai 2026.
  2. 1 2 Familiengrab Kauffmann auf dem Baumgartner Friedhof (Gruppe C, Nr. 24) mit den Daten von Friedhöfe Wien; alle abgerufen am 4. Mai 2026:
    • als Johann Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 11. September 1906;
    • als Josefine Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 16. April 1919.
  3. 1 2 3 Johann Josef Kauffmann im Taufbuch Wien-Gumpendorf, 1883, Bd. 67, Rz. 701 (Digitalisat in Matricula Online).
  4. Adolph Lehmann’s allgemeiner Wohnungs-Anzeiger, 1880, S. 468 (Digitalisat der Wienbibliothek im Rathaus).
  5. Adolph Lehmann’s allgemeiner Wohnungs-Anzeiger, 1883, S. 504 (Digitalisat der Wienbibliothek im Rathaus).
  6. Adolph Lehmann’s allgemeiner Wohnungs-Anzeiger, (Digitalisat der Wienbibliothek im Rathaus).
  7. Adolph Lehmann’s allgemeiner Wohnungs-Anzeiger, 1885, S. 535 (Digitalisat der Wienbibliothek im Rathaus).
  8. 1 2 Barbara Boisits, Christian Fastl: Kauffmann (Kaufmann), Familie. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.
  9. 1 2 Aufgelassenes Familiengrab Kauffmann auf dem Baumgartner Friedhof (Gruppe 14, Nr. 127) mit den Daten von Friedhöfe Wien; alle abgerufen am 4. Mai 2026:
    • Johann Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 20. November 1953;
    • Rosa Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 26. Juni 1936.
  10. 1 2 Geburt Johann Marzellinus Antonius Kauffmann im Geburts- und Taufbuch Wien-Fünfhaus (Pfarrkirche Maria vom Siege), 1910, Bd. 35, Fol. 69, Rz. 208 (Digitalisat in Matricula Online).
  11. 1 2 3 4 5 6 Familiengrab Kauffmann auf dem Baumgartner Friedhof (Gruppe K1, Nr. 75) mit den Daten von Friedhöfe Wien; alle abgerufen am 4. Mai 2026:
    • Gottfried Maria Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: geb. 15. Jänner 1949; verst. 26. Jänner 2010; bestattet 13. Februar 2010;
    • Johann Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 26. Mai 1965;
    • Wilhelma Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: geb. 11. August 1911; bestattet 11. August 1993;
    • Hans Kaufmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 14. August 1995;
    • Norbert Kaufmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: bestattet 18. Juni 1957;
    • Markus Maria Franz Kauffmann in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at: geb. 25. Jänner 1947; verst. 04. Dezember 2011; bestattet 22. Dezember 2011.
  12. 1 2 3 Kauffmann Johann Marzellinus Antonius und Kaukol Wilhelma Klara Theresia Emilie im Trauungsbuch der Dom- und Metropolitanpfarre St. Stephan, 1936, Bd. 103, Fol. 97, Rz. 32 (Digitalisat in Matricula Online).
  13. Johann M. Kaufmann, so beispielsweise auf dem Firmenschild auf dem Klaviaturdeckel der Orgel im Missionshaus St. Gabriel.
  14. Bestattung und Friedhöfe Wien: Friedhofsdatenbank, als Norbert Kaufmann (sic!) geführt.
  15. Allentsteig, St. Ulrich. In: Christoph Koscielny (Hrsg.): Orgeldatenbank Organ index. Seite in der Version vom 3. März 2026, abgerufen am 4. Mai 2026.
  16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 Niederösterreich von A–Z (Memento vom 8. August 2003 im Internet Archive). In: Österreichische Orgeldatenbank. Orgeldokumentation Karl Schütz, „in Auszügen und verändert aus: Bericht über die Orgeldokumentation in Österreich. Materialien zur Orgelbaugeschichte Folge 5, Berlin 1989“.
  17. Gaweinstal/Höbersbrunn, St. Laurentius. In: Christoph Koscielny (Hrsg.): Orgeldatenbank Organ index. Seite in der Version vom 3. März 2026, abgerufen am 4. Mai 2026.
  18. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich nördlich der Donau. Bearbeitet von Evelyn Benesch et al. Mit Beiträgen von Géza Hajós et al. Anton Schroll & Co, Wien 1990, ISBN 978-3-7031-0652-1, S. 1018.
  19. Gottfried Allmer: Die Orgeln in der Heiliggeistkirche des Missionshauses St. Gabriel in Maria Enzersdorf bei Wien. In: Principal – Verein der Orgelfreunde (Hrsg.): Principal. Mitteilungsblatt des Vereins. Nr. 19. Principal – Verein der Orgelfreunde, Weiz 2016, S. 37–40 (orgelverein.at [PDF; 1,1 MB; abgerufen am 4. Mai 2026]).
  20. Günter Lade: Orgeln in Wien. Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 186.
  21. St. Egyden am Steinfeld, St. Ägidius. In: Christoph Koscielny (Hrsg.): Orgeldatenbank Organ index. Seite in der Version vom 3. März 2026, abgerufen am 4. Mai 2026.
  22. 1 2 Wien (Memento vom 28. Juni 2011 im Internet Archive). In: Österreichische Orgeldatenbank. Orgeldokumentation Karl Schütz, „in Auszügen und verändert aus: Bericht über die Orgeldokumentation in Österreich. Materialien zur Orgelbaugeschichte Folge 5, Berlin 1989“.
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