Kaufhalle

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Dieser Artikel erläutert den Begriff Kaufhalle, wie er in der DDR verwendet wurde. Zur Bedeutung der Kaufhalle als Einzelhandels-Tochtergesellschaft des Handelskonzerns Metro siehe Kaufhalle AG.
Logo und Schriftzug der HO-Kaufhallen

Als Kaufhalle wurden in der DDR größere, räumlich nicht unterteilte eingeschossige Selbstbedienungsläden bezeichnet, in denen überwiegend Lebensmittel und sogenannte Waren täglicher Bedarf (WtB) wie Drogerieartikel und Reinigungsmittel angeboten wurden. Der Begriff war in Westdeutschland völlig ungebräuchlich. Dort hießen solche Läden Supermarkt. Der Begriff hat sich in der Umgangssprache der Länder der ehemaligen DDR gehalten und bezeichnet heute meist ein größeres Lebensmittelgeschäft ohne Unterscheidung zwischen Discounter und Supermarkt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaufhallen gab es überwiegend in Städten, sie wurden von der staatlichen Handelsorganisation, kurz HO (als Volkseigentum), oder der Konsumgenossenschaft (als genossenschaftliches Eigentum) betrieben. Wer auf dem Lande wohnte, ging zum Einkaufen zumeist in den Dorfkonsum. Die Konsumläden führten ein den Kaufhallen ähnliches, jedoch kleineres Sortiment und wurden von der Konsumgenossenschaft (ebenso als genossenschaftliches Eigentum) betrieben. Da es für alle Waren einheitliche feste Verkaufspreise gab, spielte sich zwischen verschiedenen Läden keine Preiskonkurrenz ab. Das Sortiment konnte allerdings je nach Engagement des Verkaufsstellenleiters unterschiedlich sein.

*Bei diesen Bildern ist zu beachten, dass es sich um Fotos der offiziellen DDR-Bildagentur handelt, die keinen Rückschluss auf das tatsächliche Angebot an einer Käsetheke oder in einer Dorfkaufhalle zulassen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]