Kauppen (Neuhof)

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Koordinaten: 50° 27′ 13″ N, 9° 29′ 19″ O

Kauppen
Gemeinde Neuhof
Höhe: 472 m ü. NHN
Fläche: 1,99 km²[1]
Einwohner: 77 (31. Dez. 2013)[2]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36119
Vorwahl: 06669
Das ehemalige Feuerwehrhaus in der Ortsmitte
Das ehemalige Feuerwehrhaus in der Ortsmitte

Kauppen ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuhof im Landkreis Fulda in Osthessen im Bundesland Hessen in der Bundesrepublik Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kauppen liegt 18 km südwestlich von der Kreisstadt Fulda an den südöstlichen Ausläufern des Vogelsbergs und ist der über NN der höchstgelegene Ortsteil der Gemeinde Neuhof in Hessen. Die Höhe 504 ist die höchste Erhebung im Gemarkungsgebiet von Kauppen. Auf dieser Höhenlinie liegt auch der Wasserhochbehälter des Wasserwerkes in der verlängerten Winterbergstraße während sich die Wohnbebauung auf etwa 472 m befindet. Von hier aus besteht bei klarem Wetter eine gute Fernsicht auf den Hoherodskopf / Vogelsberg, Knüll, Wasserkuppe / Rhön und den Hessischen Landrücken.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kauppen grenzt im Nordosten an den Ortsteil Rommerz der Gemeinde Neuhof, im Südosten an den Ortsteil Buchenrod der Gemeinde Flieden, im Süden an den Stadtteil Hintersteinau der Stadt Steinau an der Straße, im Südwesten an den Ortsteil Reinhards (Freiensteinau), im Westen an den Ort Weidenau der Gemeinde Freiensteinau und im Nordwesten an den Ortsteil Hauswurz der Gemeinde Neuhof im sogenannten im südlichen "Dreiländereck" des Landkreises Fulda. An den Gemarkungsgrenzen treffen die drei hessischen Regierungsbezirke Nordhessen, Mittelhessen und Südhessen aneinander.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kauppen wurde als Dorf des fuldischen Amtes Neuhof 1662 erstmals erwähnt. 1787 gehörte Kauppen zur Fürstabtei Fulda, Oberamt Neuhof. 1812 zählte es als Tochterkirche von Hauswurz.

Im Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda aus 1605 ist der Ort unter den Namen Neueröder oder übersetzt in heutige Aussprache Neuerod erwähnt.[3]

Neugliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurde Kauppen im Rahmen der Gebietsreform in Hessen in die Gemeinde Neuhof eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher war Achim Krah. Seit 2016 ist es Mathias Gesang.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Religion

Kauppen gehört zur Katholische Pfarrei St. Bartholomäus Hauswurz (Neuhof), die dem Pastoralverbund Christus Erlöser Flieden–Hauswurz und somit dem Bistum Fulda zugeordnet ist.

Siehe hierzu auch

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinschaftliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kauppen verfügt über eine Mariengrotte und angrenzendem Kriegerehrenmal.

die Mariengrotte
der Glockenträger bei der Mariengrotte
das Kriegerdenkmal bei der Mariengrotte

Ein Dorfgemeinschaftshaus im ehemaligen Feuerwehrhaus. Den Kindern und Jugendlichen des Dorfes stehen ein Kinderspielplatz und ein Bolzplatz zur Verfügung. Kauppen besitzt eine eigene Wasserversorgung mit Quellfassung, Pumpstation und Wasserhochbehälter und ist an die Abwasserentsorgung der Kläranlage Hauswurz angeschlossen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Kauppen, Landkreis Fulda“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 2. September 2015)
  2. Bevölkerungsstatistik des Landkreises Fulda, abgerufen im September 2015.
  3. Thomas Heiler: Das Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda von 1605, (Veröffentlichung des Fuldaer Geschichtsvereins in den Fuldaer Geschichtsblättern; Nr. 64), Fulda, Parzeller-Verlag, 2004, ISBN 3-7900-0362-X, Ortsregister auf den Seiten 37 - 47, von dort Hinweis auf die Seite mit der Anzahl der Steuerpflichtigen
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 394.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]