Kay Ryan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ryan im Jahr 2008

Kay Ryan (* 21. September 1945 in San José, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Dichterin, die die 16. Poet Laureate der USA zwischen September 2008 und Mai 2010 war.[1][2] Sie ist die Nachfolgerin von Charles Simic.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ryan wurde in San José (Kalifornien) und wuchs in verschiedenen Städten in der San Joaquin Valley und der Mojave Desert auf.[3] Sie studierte Anglistik an der University of California, Los Angeles und erwarb einen Bachelor- (1967) und Masterabschluss (1968).[4] Seit 1971 lebt sie in Marin County, California und unterrichtete in Teilzeit Englisch am College of Marin in Kentfield.[5]

Ihre erste Gedichtssammlung Dragon Acts to Dragon Ends wurde mithilfe von Freunden 1983 veröffentlicht.[6] 1985 veröffentlichte sie ihre zweite Kollektion Strangely Marked Metal, diesmal jedoch mit kommerzieller Unterstützung.[7] Weitreichend berühmt wurde mit Empfang des Ruth Lilly Poetry Prize im Jahre 2004. 2005 veröffentlichte sie ihre sechste Kollektion The Niagara River.

Im Juli 2008 verkündete die Library of Congress, dass Ryan die 16. Poet Laureate der USA werde. Sie löste Charles Simic ab. Im April 2009 verkündete die Bibliothek, das Ryan dies ein weiteres Jahr bleiben würde,[8] sodass sie erst 2010 von W.S. Merwin abgelöst wurde.[9]

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kay Ryan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marin Independent Journal, July 17, 2008, S. 1
  2. http://www.voanews.com/specialenglish/2008-09-25-voa1.cfm (Memento vom 29. September 2008 im Internet Archive)
  3. Kay Ryan Discusses New Collection of Poems. 26. Juli 2006; abgerufen am 18. Juli 2008.
  4. Alison Hewitt: Kay Ryan, UCLA graduate in English, named 16th poet laureate of U.S. 17. Juli 2008; abgerufen am 12. September 2008 (englisch).
  5. Patricia Cohen: Kay Ryan, Outsider With Sly Style, Named Poet Laureate. In: The New York Times. 17. Juli 2008; abgerufen am 18. Juli 2008 (englisch).
  6. Ryan told Richard Halstead (Marin Independent Journal, 2007) that, „There is a certain onus on publishing one's own book. So, I wasn't terribly proud to be doing that. It was the act of a desperate woman, and it did me not a shred of good.“ (englisch)
  7. Dana Gioia: Review: Discovering Kay Ryan. In: The Dark Horse 7. ; abgerufen am 18. Juli 2008.
  8. Library of Congress Appoints Kay Ryan to Second Term as U.S. Poet Laureate. The Library of Congress, 13. April 2009; abgerufen am 24. November 2015 (englisch).
  9. Philip Kennicott: W.S. Merwin, Hawaii-based poet, will serve as 17th U.S. laureate. The Washington Post, 1. Juli 2010; abgerufen am 1. Juli 2010 (englisch).