Kdenlive

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Kdenlive

Kdenlive new logo.png
Kdenlive transitions and clip organization.png
Bildschirmphoto von Kdenlive 0.7 unter Plasma Desktop
Basisdaten

Entwickler Kdenlive
Erscheinungsjahr 2002
Aktuelle Version 19.04[1]
(22. April 2019)
Betriebssystem Linux, FreeBSD, macOS, Windows
Programmiersprache C++[2]
Kategorie Videobearbeitung
Lizenz GNU General Public License
deutschsprachig ja
kdenlive.org

Kdenlive ist eine nichtlineare Videoschnittsoftware für die KDE-Plattform und für unixartige Betriebssysteme wie Linux und FreeBSD, MacOS sowie für Windows. Kdenlive steht unter der freien GNU General Public License und kann kostenlos genutzt und weitergegeben werden.

Mit Kdenlive ist es möglich, mehrere Bild- und Tonspuren zu bearbeiten. Kdenlive verwendet die MLT Video Rendering Engine. Die aktuelle Version unterstützt den KDE Plasma Desktop. Für die K-Desktop-Environment-3.5-Serie ist Kdenlive in der Version 0.5 verfügbar.

Der relativ große Funktionsumfang[3] siedelt das Programm in etwa auf dem Niveau von kommerziell erhältlicher professioneller Software an.

Der Name Kdenlive steht für „KDE Nicht-Linearer Video-Editor“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt wurde 2002 von Jason Wood ins Leben gerufen.

Die Entwicklung von Kdenlive ging von der Version K Desktop Environment 3 (die ursprünglich nicht für MLT entwickelt wurde) zur KDE-Plattform 4 über und wurde dabei fast vollständig neugeschrieben. Dies wurde mit Kdenlive 0.7, veröffentlicht am 12. November 2008, abgeschlossen.[4] Kdenlive 0.9.10, veröffentlicht am 1. Oktober 2014, war die letzte KDE 4 Version.

Kdenlive begann 2014 mit der Planung eines Umzugs in das KDE-Projekt und dessen Infrastruktur.[5] Die Portierung zu KDE Frameworks 5 wurde mit der Veröffentlichung von 2015.04.0 als Teil von KDE Applications 5 abgeschlossen.[6] Kdenlive ist seit 2015 Bestandteil der KDE Software Compilation.

Anfang 2017 begann das Entwicklungsteam mit der Arbeit an einem Refactoring des Programms. Im Juni 2017 stand eine erste Vorschau zur Verfügung.[7] Im Dezember 2017 wurde das Refactoring mit der Veröffentlichung der ersten nutzbaren Vorschau zum Schwerpunkt des Entwicklungsteams.[8] Die Freigabe der Refactoring-Version war ursprünglich für August 2018 in KDE 18.08 geplant.[9] Die aktuelle Planung für die refactorisierte Version sieht vor, dass sie während des 19.04.-Entwicklungszyklus veröffentlicht wird.[10]

Bedienbarkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu den meisten anderen freien Videoschnittsystemen bietet Kdenlive die Möglichkeit, die Bedienungsoberfläche auf ein bei professioneller Videoschnittsoftware übliches Look and Feel einzustellen. Es integriert sich nahtlos in die KDE-Oberfläche.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kdenlive 19.04 released. 22. April 2019, abgerufen am 23. April 2019 (englisch).
  2. The kdenlive Open Source Project on Open Hub: Languages Page. In: Open Hub. (abgerufen am 14. Juli 2018).
  3. Kdenlive features (eng.)
  4. Kdenlive 0.7 released | Kdenlive. 29. November 2011, abgerufen am 17. Juni 2019.
  5. Randa meeting 2014 | Kdenlive. 30. September 2014, abgerufen am 18. Juni 2019.
  6. Kdenlive 15.04.0 released | Kdenlive. 3. März 2016, abgerufen am 18. Juni 2019.
  7. Jean-Baptiste Mardelle: Kdenlive – refactoring preview and news | Kdenlive. Abgerufen am 18. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
  8. Jean-Baptiste Mardelle: Kdenlive 17.12.0 released | Kdenlive. Abgerufen am 18. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
  9. Jean-Baptiste Mardelle: Kdenlive: test the future | Kdenlive. Abgerufen am 18. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
  10. Farid A: 18.12 release and some news | Kdenlive. Abgerufen am 18. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kdenlive – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: Deutschsprachiges Handbuch zu Kdenlive – Lern- und Lehrmaterialien