Keeping Up with the Kardashians

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Fernsehsendung
Deutscher TitelKeeping Up with the Kardashians
OriginaltitelKeeping Up with the Kardashians
Keeping Up with the Kardashians s11 logo.png
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Jahr(e) 2007–2021
Produktions-
unternehmen
Ryan Seacrest Productions,
Bunim/Murray Productions
Länge S1–6: 22 Minuten
ab S7: 42 Minuten
Episoden 280[1] in 20[1] Staffeln
Genre Reality-TV
Titelmusik Morning von Francis and the Lights
Idee Ryan Seacrest[2]
Erstausstrahlung 14. Oktober 2007 auf E!
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
6. November 2011 auf VIVA

Keeping Up with the Kardashians (oft abgekürzt als KUWTK) ist eine amerikanische Reality-Show des Senders E!.[3] Der Hauptfokus der Serie liegt auf dem persönlichen und beruflichen Leben der Kardashian-Jenner-Familie. Die Erstausstrahlung in den USA erfolgte am 14. Oktober 2007 auf E![4]. Die deutsche Erstausstrahlung folgte am 6. November 2011 auf VIVA.[5]

Im September 2020 gab Kim Kardashian bekannt, dass die Anfang 2021 startende Staffel die letzte der Show sein wird.[6]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelpunkt der Serie stehen vor allem die Schwestern Kourtney, Kim und Khloé Kardashian sowie ihre jüngeren Halbschwestern Kendall und Kylie Jenner.[1] Daneben erscheinen auch ihre Eltern Kris und Caitlyn Jenner (zuvor bekannt als Bruce Jenner) sowie ihr Bruder Rob Kardashian in der Serie.[7] Die jeweiligen Partner und Partnerinnen der Kardashians/Jenners sind ebenfalls Teil von Keeping up with the Kardashians. Dies sind unter anderem Kourtneys Exfreund Scott Disick, Kims Exfreund Reggie Bush, ihr Exmann Kris Humphries (bis 2013[8]) und ihr Ehemann Kanye West, Khloés Exmann Lamar Odom (bis 2016[9]) sowie ihr Exfreund Tristan Thompson.[7] Caitlyns Söhne Brody und Brandon Jenner traten ebenfalls in mehreren Episoden früherer Staffeln (bis 2015) auf.[7] Kims bester Freund Jonathan Cheban[10] und Khloés Freundin Malika Haqq[11] sind ebenfalls Teil der Show.[7]

Ableger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Erfolg der Serie hat zu zahlreichen Spin-offs geführt: Kourtney and Khloé Take Miami, Kourtney and Kim Take New York, Khloé & Lamar, Kourtney and Khloé Take The Hamptons, Dash Dolls, Rob & Chyna und Life of Kylie.[12][13]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Kardashian (* 1944; † 2003) und Kris Jenner (* 1955 als Kristen Mary Haughton) waren von 1978 bis 1991 verheiratet und bekamen zusammen vier Kinder: Kourtney (* 1979), Kim (* 1980), Khloé (* 1984) und Rob Kardashian (* 1987).[14] Robert Kardashian wurde 1994 durch seine Rolle als Anwalt im Strafprozess gegen O. J. Simpson bekannt.[15] Er verteidigte Simpson gegen die Anschuldigungen des Mordes an Nicole Brown Simpson sowie Ronald Goldman.[14] Robert Kardashian starb 2003 im Alter von 59 Jahren an Speiseröhrenkrebs[16]. 1991 heiratete Kris Jenner den olympischen Goldmedaillen-Gewinner Bruce Jenner (heute Caitlyn Jenner).[17] Die beiden haben zwei Töchter: Kendall (* 1995) und Kylie Jenner (* 1997).

Anfang der 2000er arbeitete Kim Kardashian als persönliche Assistentin für Paris Hilton und formte eine enge Freundschaft mit ihr, was sie zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte: Sie hatte mehrere Auftritte in Hiltons Fernsehserie The Simple Life und wurde des Öfteren von Paparazzi abgelichtet.[18] Zu dieser Zeit arbeitete Kim auch für andere prominente Personen wie Brandy Norwood und Lindsay Lohan.[19][20]

Am 21. Februar 2007 wurde ein Jahre zuvor gedrehtes privates Sexvideo veröffentlicht, welches sie gemeinsam mit ihrem damaligen Freund, dem Sänger Ray J, zeigt.[21] Die Vivid Entertainment Group erwarb die Rechte für eine Million US-Dollar und veröffentlichte den Film unter dem Namen Kim Kardashian Superstar[21]. Kim erhob zunächst eine zivilrechtliche Klage gegen Vivid Entertainment, welche sie im April 2007 gegen eine Zahlung von fünf Millionen US-Dollar wieder fallen ließ.[22] Es wird oft davon ausgegangen, dass die Veröffentlichung des Sexvideos einer der Hauptgründe für den Erfolg und die spätere Berühmtheit von Kim Kardashian und ihrer Familie ist.[23]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den 46th People's Choice Awards gewann die TV-Serie im Jahr 2020 in der Kategorie The Reality Show 2020.[24]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c IMDb: Keeping up with the Kardashians
  2. Daily Mail Online: ‘They throw each other in the pool!’ Ryan Seacrest on the audition tape that won the Kardashians their first reality show
  3. E! Online: Keeping up with the Kardashians
  4. IMDb: Keeping up with the Kardashians – Episode List
  5. Fernsehserien.de: Keeping up with the Kardashians, Staffel 1, Folge 1
  6. „Keeping Up with the Kardashians“ wird eingestellt, abgerufen am 9. September 2020
  7. a b c d IMDb: Keeping up with the Kardashians – Full Cast & Crew
  8. CBS News: Kim Kardashian and Kris Humphries finalize divorce
  9. CNN: Khloe Kardashian, Lamar Odom divorce finalized
  10. Showbiz CheatSheet: Who Is Jonathan Cheban and How Did He Become Friends with the Kardashians?
  11. The Sun: KEEPING UP? Who is Malika Haqq? Evicted Celebrity Big Brother 2018 contestant and Khloe Kardashian’s best friend
  12. Digitalspy: How to REALLY Keep Up with the Kardashians
  13. Fernsehserien.de: Keeping up with the Kardashians
  14. a b The Telegraph: The People v OJ Simpson: Who was Robert Kardashian? (Aside from Kim's dad)
  15. wetpaint: Who Was Robert Kardashian, Sr.?
  16. The New York Times: Robert Kardashian, a Lawyer For O. J. Simpson, Dies at 59
  17. Vanity Fair: Caitlyn Jenner: The Full Story
  18. Bustle: This Kim Kardashian & Paris Hilton Timeline Explains Everything About Their Tumultuous Friendship
  19. Suggest: 9 Celebs That Were Once Kim Kardashian's Bosses
  20. People: Kim Kardashian Biography
  21. a b Business Wire: Vivid Entertainment Spends $1-Million to Acquire Notorious Video “Starring” Sexy Socialite Kim Kardashian and Hip Hop Star Ray J
  22. New York Post: HAPPY ENDING
  23. wetpaint: Sure, She’s Beautiful, but Why Is Kim Kardashian Famous?
  24. People's Choice Awards 2020 Winners: The Complete List, erschienen und abgerufen am 16. November 2020