Kehler FV

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Kehler FV
Logo des Kehler FV
Basisdaten
Name Kehler Fußballverein 07 e.V.
Sitz Kehl, Baden-Württemberg
Gründung 1907
Farben grün-weiß
Mitglieder 800
Präsident Claus Haberecht
Vorstand Timo Allgeier (Sport)
Timo Allgeier, Claus Haberecht (Marketing)
Dieter Kiefer (Verwaltung)
Andreas Eidel (Finanzen)
Website www.kehlerfv.de
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Frank Berger
Spielstätte Kehler Rheinstadion
Plätze 12.000
Liga Verbandsliga Südbaden
2018/19 9. Platz
Heim
Auswärts

Der Kehler FV ist ein Sportverein in Kehl. Die erste Fußballmannschaft spielt derzeit in der Verbandsliga Südbaden. Der Verein hat etwa 800 Mitglieder, davon 700 aktive. Zudem ist der Kehler FV Partnerverein von Racing Straßburg.

Fußballabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde im Jahr 1907 gegründet und besaß ab den 1930er Jahren mit den Sparten Fußball und Leichtathletik zwei Hauptabteilungen. Die Fußballabteilung spielte im Jahr 1937 in der damals höchsten deutschen Spielklasse (Gauliga) zusammen mit renommierten Vereinen wie z. B. dem SV Waldhof Mannheim. In den 1950er Jahren zählte der Kehler FV zu den Spitzenklubs Südbadens. So gewann man 1958 den Südbadischen Pokal. Bis 1966 spielte der Kehler FV in der damals drittklassigen 1. Amateurliga Südbaden. Diese Spielklasse erreichte der "KFV" nochmals von 1970 bis 1974. In den folgenden Jahrzehnten verzeichnete der Verein mehrere Auf- und Abstiege zwischen der Verbandsliga und Landesliga. Erst in der Saison 2007/08 schaffte man unter Trainer Bora Markovic, der den Klub 16 Jahre als Trainer begleitete[1], als Vizemeister der Verbandsliga Südbaden durch Siege in der Aufstiegsrelegation den Sprung in die nun fünftklassige Oberliga Baden-Württemberg. Dort konnte sich der Klub in den Folgejahren etablieren und erreichte in der Saison 2012/13 zum ersten Mal einen einstelligen Tabellenplatz. Nach acht Jahren Oberliga-Fußball stieg der Verein nach der Saison 2015/16 wieder in die Verbandsliga Südbaden ab. Zwar erreichte Kehl den 14. Tabellenrang, dieser reichte in diesem Jahr allerdings nicht mehr zum Klassenerhalt aus, da überdurchschnittlich viele Klubs aus Baden-Württemberg aus der 3. Liga und der Regionalliga Südwest abgestiegen waren. In den beiden Folgenjahre erreichte der Kehler FV einstelligen Tabellenplätze in der Verbandsliga Südbaden, ohne dabei um den Wiederaufstieg in die Oberliga eine Rolle gespielt zu haben. Während der Saison 2017/18 schloss sich der ehemalige Bundesligaprofi Karim Matmour dem Klub als Co-Trainer an. Zur Saison 2018/19 übernahm Matmour den Cheftrainerposten der Fußballabteilung.[2] Bereits Anfang Oktober 2018 haben sich Matmour und der Verein einvernehmlich getrennt.[3]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligenzugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 verzeichnete der Verein zehn Auf- oder Abstiege und pendelte dabei zwischen der Bezirksliga Offenburg und der Oberliga Baden-Württemberg. Bis zur Einführung der Dritten Fußballliga 2008 war die Verbandsliga Südbaden die fünfthöchste Spielklasse, die Landesliga 1 die sechste Klassenstufe, und die Bezirksliga siebtklassig. Ab 2008 rutschen alle diese Ligen eine Stufe herab.

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Zeeb
  • 1. Juli 1998 – 30. Juni 2014: Bora Markovic
  • 1. Juli 2014 – 18. Januar 2016: Helmut Kröll
  • 19. Januar 2016 – 22. April 2017: Alexander Hassenstein
  • 23. April 2017 – 30. Juni 2017: Philipp Henches/Joachim Kampmann (Interim)
  • 1. Juli 2017 – 30. Juni 2018: Heinz Braun
  • 1. Juli 2018 – Oktober 2018: Karim Matmour
  • Okt. 2018 – bis Mai 2019: Heinz Braun
  • seit 1. Juli 2019: Frank Berger

Aktuelle Saison 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Berger ist seit dieser Saison Cheftrainer. Co-Trainer ist Anis Bouziane. Torwarttrainer Tobias Kornmeier.

Spielerkader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Betreuerstab des Kehler FV stehen für die Verbandsliga-Saison 2019/20 die folgenden Spieler zur Verfügung:

Tor Verteidigung Mittelfeld Angriff Position unbekannt
  • 01 FrankreichFrankreich Hugo Gries
  • 24 DeutschlandDeutschland Daniel Künstle
  • 04 DeutschlandDeutschland Rico Meier
  • 05 DeutschlandDeutschland Jonas Vetter
  • 18 DeutschlandDeutschland Robert Hartfiel
  • 21 FrankreichFrankreich Boris Nicolas
  • 23 DeutschlandDeutschland Gökhan Kaplan
  • 16 DeutschlandDeutschland Stefan Laifer
  • 28 DeutschlandDeutschland Max Sepp
  • 27 TurkeiTürkei Tarik Aras
  • 61 TurkeiTürkei Kemal Sert
  • 10 DeutschlandDeutschland Kevin Sax
  • 11 DeutschlandDeutschland David Assenmacher
  • 09 NordmazedonienNordmazedonien Dejan Zdraveski
  • 14 DeutschlandDeutschland Felix Armbruster
  • 19 DeutschlandDeutschland Yannick Assenmacher
  • 08 SamoaSamoa Omar Daffeh
  • 29 DeutschlandDeutschland Julien Rother
  • 25 DeutschlandDeutschland Justin Jürk
  • 17 FrankreichFrankreich Elyes Bounatouf
  • 20 AlbanienAlbanien Arber Paqarizi
  • 22 DeutschlandDeutschland Bünyamin Günyakti
  • 12 FrankreichFrankreich Lucas Lux
  • 07 FrankreichFrankreich Harim Makaya

Stand: 24. Juni 2018[4]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kehler FV trägt seine Heimspiele seit 1965 im 12.000 Zuschauer (davon 630 überdachte Tribünenplätze) fassenden Rheinstadion aus.[5] Dort stehen zwei Rasenplätze, ein Kunstrasenplatz und eine Tartanbahn zur Verfügung. Ebenfalls befindet sich auf dem Gelände die Geschäftsstelle des Kehler FV.

Weitere Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leichtathletikabteilung dominierte vor allem in den 1960er und 1970er Jahren das Vereinsgeschehen. In dieser Zeit errang Bernd Schwer den Titel des Deutschen Jugendmeisters sowohl auf der 100-Meter- als auch der 200-Meter-Strecke. Georg Nückles wurde u. a. 1972 Halleneuropameister beim 400-Meter-Lauf in Grenoble, 1972 und 1973 Deutscher Hallenmeister und nahm an den Olympischen Sommerspielen 1972 in München teil.

Badminton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Badminton-Abteilung ist seit 1989 aktiv, und spielte zwischen 1996 und 2005 in der achtklassigen Bezirksliga des Ligensystems im Badminton. Seither ist die Abteilung wegen Spielermangel nur als Hobbysparte organisiert.

Capoeira[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der KFV ist hier ein Kooperationspartner des Meia Lua Inteira Offenburg e. V., einer an mehreren Standorten Deutschlands aktiven Gruppe der brasilianischen Kampfkunst Capoeira.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Vereinsangehörige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markovic hört auf
  2. Karim Matmour neuer Cheftrainer beim Kehler FV
  3. KARIM MATMOUR IST NICHT MEHR TRAINER DES KEHLER FV
  4. Kader – 1. Mannschaft (Memento des Originals vom 2. August 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kehlerfv.de
  5. Fußballverein Kehl 07 E.V. – Verein: Rhein-Stadion. Website des Kehler FV. Abgerufen am 4. November 2011.
  6. PDF eines Jubiläumsspiels. Quelle auf Seite 5@1@2Vorlage:Toter Link/ofv.avenit.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.