Kenny Roberts junior

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Kenny Roberts junior
Kenny Roberts Jr. (2003)
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Motorrad-Weltmeisterschaft
Statistik
Starts Siege Poles SR
185 8 10 9
WM-Titel: 1
WM-Punkte: 1210
Podestplätze: 22
Nach Klasse(n):
250-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis der USA 1993
Letzter Start: Großer Preis von Katalonien 1995
Konstrukteure
1993—1995 Yamaha
WM-Bilanz
WM-Achter (1995)
Starts Siege Poles SR
18
WM-Punkte: 111
Podestplätze:
500-cm³-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Japan 1996
Letzter Start: Großer Preis von Rio de Janeiro 2001
Konstrukteure
1996 Yamaha • 1997—1998 Modenas • 1999—2001 Suzuki
WM-Bilanz
Weltmeister (2000)
Starts Siege Poles SR
89 8 9 8
WM-Punkte: 740
Podestplätze: 18
MotoGP-Klasse
Erster Start: Großer Preis von Japan 2002
Letzter Start: Großer Preis von Katalonien 2007
Konstrukteure
2002—2005 Suzuki • 2006—2007 KR-Honda
WM-Bilanz
WM-Sechster (2006)
Starts Siege Poles SR
78 1 1
WM-Punkte: 359
Podestplätze: 4

Kenneth Lee (Kenny) Roberts junior (Kenny Roberts jr.) (* 25. Juli 1973 in Mountain View, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Motorradrennfahrer

Er ist der Sohn des dreimaligen 500-cm³-Weltmeisters Kenny Roberts sr. und gewann in der Saison 2000 selbst die 500er-WM.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenny Roberts jr. begann seine Karriere in der Motorrad-Weltmeisterschaft im Jahr 1993 in der 250-cm³-Klasse. Dort fuhr er im Marlboro-Yamaha Team seines Vaters. Im Jahre 1997 wechselte er in die 500-cm³-Klasse, ebenfalls mit dem Team Marlboro-Roberts.

1999, als er zum Suzuki-Werksteam kam, stellten sich Siege ein. Roberts jr. wurde mit vier Grand-Prix-Siegen Zweiter in der Weltmeisterschaft hinter dem Honda-Fahrer Àlex Crivillé aus Spanien. Im Jahr 2000 schrieb Kenny Roberts jr. Geschichte, indem er 19 Jahre nach dem letzten Titelgewinn seines Vaters Weltmeister in der 500-cm³-Klasse wurde. Little Kenny war damit der sechste US-amerikanische Weltmeister in der Königsklasse des Motorradrennsports und letzter Weltmeister, bevor die Serie von fünf Titeln in Folge durch Valentino Rossi begann.

Zur Rennsaison 2006 kehrte Roberts jr. nach sechs Jahren bei Suzuki zurück in das neue KR-Team seines Vaters. Mit einer selbst entwickelten Maschine und Honda-Motoren erzielte er einige Achtungserfolge und erreichte zwei dritte Plätze. Mit dem sechsten Endrang erreichte Roberts jr. das bis dahin beste Endresultat (in der Fahrerwertung) für das KR-Team.

Das KR-Team wurde auch 2007 mit Motoren von Honda beliefert, die aufgrund des neuen Reglements nur noch 800 cm³ Hubraum hatten. Die Saison verlief für Kenny jr. und das KR-Team jedoch sehr ernüchternd. An die Erfolge der letzten Saison konnte man nicht mehr anknüpfen. Daher hatte Little Kenny Motivationsprobleme, nahm sich ab dem Grand Prix von Katalonien eine Auszeit und überließ seinen Platz Bruder Kurtis. Nachdem er anfangs eine Rückkehr zu seinem Heim-Grand-Prix angestrebt hatte, bestritt Roberts jr. im weiteren Saisonverlauf keinen WM-Lauf mehr.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Motorrad-WM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Klasse Motorrad Rennen Siege Zweiter Dritter Poles Schn. Rennrunden Punkte Position
1993 250 cm³ Yamaha 1 6 27.
1994 250 cm³ Yamaha 4 23 18.
1995 250 cm³ Yamaha 13 82 8.
1996 500 cm³ Yamaha 13 69 13.
1997 500 cm³ Modenas 15 37 16.
1998 500 cm³ Modenas 13 59 13.
1999 500 cm³ Suzuki 16 4 2 2 5 5 220 2.
2000 500 cm³ Suzuki 16 4 4 1 4 3 258 Weltmeister
2001 500 cm³ Suzuki 16 1 97 11.
2002 MotoGP Suzuki 15 1 99 9.
2003 MotoGP Suzuki 13 22 19.
2004 MotoGP Suzuki 12 1 37 18.
2005 MotoGP Suzuki 14 1 63 13.
2006 MotoGP KR-Honda 17 2 1 134 6.
2007 MotoGP KR-Honda 7 4 24.
Gesamt 185 8 7 7 10 9 1210 1 WM-Titel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kenny Roberts junior – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien