Kerbfeld

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Kerbfeld ist ein Teil der Gemeinde Aidhausen im Landkreis Haßberge in (Bayern).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerbfeld liegt an der Straße der Fachwerkromantik im Naturpark Haßberge südlich der Haßberge.

Nachbarorte sind Aidhausen, Humprechtshausen, Happertshausen, Friesenhausen, Lendershausen, und Nassach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kleine Haufendorf mit 251 Einwohnern (Stand: 2. Juli 2012) wurde erstmals 1271 erwähnt, als es Konrad II. von Wildberg anlässlich der Heirat seiner Frau Margareta von Henneberg überschrieb. Im Ort gibt es noch mehrere Fachwerkhäuser, unter anderem das 1995 renovierte Schulhaus aus dem Jahr 1788. Sehenswert sind auch verschiedene Bildstöcke und Torsteine. Später gehörte der Ort im Amt Lauringen bis 1803 zum Hochstift Würzburg, zu Bayern (1803–1805), zum Großherzogtum Würzburg (1805–1813) und seit 1814/15 zu Bayern.

Das bäuerlich geprägte Kerbfeld hatte bis in die Nachkriegszeit ein gemeindeeigenes Brauhaus. Einige Landwirte betreiben noch die Schnapsbrennerei.

Schon 1317 gab es im Ort ein Gotteshaus. Die heutige katholische Pfarrkirche St. Ägidius ist ein Barockbau aus dem Jahr 1705, der 1870 nach Westen erweitert wurde. Der einbezogene Chor mit Gratgewölbe im Ostturm entstand vermutlich 1600 bis 1613. Um 1705 wurden die Kanzel und der barocke Hochaltar mit vier Säulen eingebaut. Danach wurde das Kircheninnere mehrmals verändert und dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst.

Am 1. Mai 1978 wurde Kerbfeld in die Gemeinde Aidhausen eingegliedert.[1]

Das Hüttenfest ist ein besonderes Ereignis, jährlich wird dies auf einem Berg leicht außerhalb gefeiert. Da dort vor einigen Jahren, mehrere Kerbfelder eine Hütte errichteten, ist es nun Tradition, dort jährlich zufeiern.

Außerdem gibt es in Kerbfeld einige gute Fußballspieler, die meist beim TSV Aidhausen ihr Können zeigen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.

Koordinaten: 50° 8′ N, 10° 28′ O