Kernen im Remstal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kernen im Remstal
Kernen im Remstal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kernen im Remstal hervorgehoben

Koordinaten: 48° 48′ N, 9° 20′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Höhe: 292 m ü. NHN
Fläche: 15,04 km2
Einwohner: 15.465 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 1028 Einwohner je km2
Postleitzahl: 71394
Vorwahl: 07151
Kfz-Kennzeichen: WN, BK
Gemeindeschlüssel: 08 1 19 093
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stettener Straße 12
71394 Kernen im Remstal
Website: www.kernen.de
Bürgermeister: Benedikt Paulowitsch (SPD)
Lage der Gemeinde Kernen im Remstal im Rems-Murr-Kreis
Allmersbach im TalAllmersbach im TalAlthütteAuenwaldBacknangBacknangBurgstettenFellbachGroßerlachKaisersbachKaisersbachKaisersbachKaisersbachKirchberg an der MurrLeutenbach (Württemberg)Leutenbach (Württemberg)Leutenbach (Württemberg)MurrhardtOppenweilerPlüderhausenPlüderhausenPlüderhausenRudersbergSchorndorfSchwaikheimSpiegelbergSulzbach an der MurrWaiblingenWaiblingenWaiblingenWeissach im TalWelzheimWinnendenWinterbach (Remstal)Aspach (bei Backnang)BerglenBerglenWeinstadtKernen im RemstalUrbach (Remstal)AlfdorfAlfdorfKorb (Württemberg)RemshaldenKarte
Über dieses Bild

Kernen im Remstal ist eine Gemeinde des Rems-Murr-Kreises in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernen liegt am südwestlichen Rand des Remstals, links der Rems. Am Südrand der Gemeinde beginnt der Schurwald. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Katzenkopf.

Das Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart ist etwa 16 km entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemaligen Gemeinden Rommelshausen und Stetten im Remstal bilden die beiden Ortsteile von Kernen im Remstal.

Zum Ortsteil Rommelshausen gehören neben dem Dorf der Wohnplatz Hangweide sowie die abgegangene Ortschaft Hardthof.

Zum Ortsteil Stetten gehören neben dem Dorf der Wohnplatz Seemühle und die abgegangenen Ortschaften Eulenhof, Hart, Lindhalden, Sonnenberg (1850 abgebrochen[2]) und Waldbruderhaus.[3][4][5]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Westen beginnend grenzen im Uhrzeigersinn Fellbach, Waiblingen, Weinstadt, Aichwald (Landkreis Esslingen) und Esslingen am Neckar sowie Stuttgart.


Fellbach Waiblingen Korb
Beinstein
Rommelshausen Endersbach
Bad Cannstatt Compass card (de).svg Weinstadt
Beutelsbach
Stuttgart

Untertürkheim
Rotenberg
Stetten im Remstal Strümpfelbach
Obertürkheim Rüdern Obertal
Wäldenbronn
Wiflingshausen

Esslingen
Lobenrot
Liebersbronn
Aichwald


Legende:

Rems-Murr-Kreis Landkreis Esslingen Stuttgart


St.-Veits-KircheMuseum unter der YburgSchloss StettenDiakonie StettenGasthof zum OchsenPanorama stetten i r.jpg
Panoramablick auf den Ortsteil Stetten (interaktiv)

Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kernen gibt es 17 Naturdenkmale. Vier davon in Rommelshausen und 13 in Stetten.

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rommelshausen um 1900
Stetten im Remstal um 1900

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernen im Remstal entstand durch die Gebietsreform in Baden-Württemberg am 20. September 1975 aus den ehemals eigenständigen Gemeinden Rommelshausen und Stetten im Remstal.[7]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Zusammenlegung der beiden Ortschaften lautete der Name der so entstandenen Gemeinde übergangsweise Stetten-Rommelshausen. Der durch einen Wettbewerb ermittelte Ortsname Kernen im Remstal wurde am 1. Januar 1977 offiziell angenommen[7] und bezieht sich auf den 513 Meter hohen Hausberg der Gemeinde, den Kernen, der sich allerdings auf Fellbacher Stadtgebiet befindet.[8]

Die offizielle Benennung der Ortsteile erfolgt durch vorangestellten Gemeindenamen und mit Bindestrich nachgestelltem Ortsteilnamen.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Reformation wurden beide Ortschaften protestantisch. Der letzte katholische Pfarrer musste Rommelshausen im Jahre 1535 verlassen. Die vorhandenen katholischen Kirchen wurden „reformiert“.
Erst im 19. Jahrhundert siedelten sich wieder Katholiken in Rommelshausen und Stetten an. 1917 wohnten in Stetten 50 und in Rommelshausen 120 Katholiken. Die katholischen Kirchen wurden 1954 (Stetten) und 1960 (Rommelshausen) errichtet.

Neben protestantischen und katholischen gibt es in Kernen zwei Neuapostolische Kirchen, eine Evangelisch-methodistische Kirche und zwei Landeskirchliche Gemeinschaften.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Gemeinde für das Marketing

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus in Rommelshausen

Der Gemeinderat in Kernen hat 22 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Endergebnis.[9] Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
Kommunalwahl 2019
 %
30
20
10
0
27,50 %
23,07 %
18,58 %
16,13 %
14,72 %
UFW
OGL
PFB
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
−4,08 %p
−0,86 %p
+1,07 %p
−4,66 %p
+8,54 %p
UFW
OGL
PFB
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,50 6 31,58 7
UFW Unabhängige Freie Wähler 23,07 5 23,93 5
OGL Offene Grüne Liste 18,58 4 17,51 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16,13 4 20,79 5
PFB Parteifreies Bündnis 14,72 3 6,18 1
gesamt 100,0 22 100,0 22
Wahlbeteiligung 61,39 % 52,88 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgermeister der Gemeinde nach der Gemeindereform[10]:

  • 1975–1976: Karl-Heinz Schlotterbeck (Amtsverweser)
  • 1976–1992: Günter Haußmann
  • 1992–2003: Rolf Frank
  • 2003–2019: Stefan Altenberger
  • seit 15. November 2019: Benedikt Paulowitsch[11] (Amtsverweser)[12]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Truchsessen von Stetten

Beschreibung: Das am 3. Januar 1977 vom Landratsamt Rems-Murr-Kreis mit der Flagge verliehene Wappen Kernens zeigt auf gelbem Grund zwei parallele Reihen von Rhomben.[13] Die Reihen verlaufen diagonal von unten nach oben, bestehen aus jeweils 3 Rhomben und haben die Farben blau (obere Reihe) und schwarz.

Bedeutung: Das Wappen wurde aus den beiden bestehenden Wappen von Rommelshausen und Stetten gebildet. Die Rauten symbolisieren die „teckschen Rauten“. Beide Ortsteile gehörten einige Zeit zum Herrschaftsgebiet der Herzöge von Teck.

Das ehemalige Wappen von Rommelshausen führt im unteren Teil gelb auf schwarz die teckschen Rauten. Die Farben stehen für Farben von Alt-Württemberg. Im oberen Teil steht der Buchstabe R für Rommelshausen. Das Wappen wurde Rommelshausen im Jahr 1938 vom Reichsstatthalter verliehen.

Stetten führte seit ca. 1900 in seinem Wappen die teckschen Rauten in blau auf gelbem Grund. Diese entstammen dem Wappen der Truchsessen von Stetten. Das älteste bekannte Wappen von Stetten, aus dem 18. Jahrhundert trägt die Initialen ST, ein Stern und ein Hirschgeweih.[14] Ein anderes Wappen aus demselben Jahrhundert zeigt vier Sterne und ein Hirschgeweih.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stettener Weinberge mit der Yburg
Karte der Weinlagen um Stetten

Rommelshausen und Stetten waren lange Zeit durch Landwirtschaft und Weinbau geprägt. In der Umgebung beider Orte liegt Löß- und Keuperboden, der für Landwirtschaft bzw. Weinbau hervorragend geeignet ist. Die Bedeutung des Weinbaus für Stetten wird erstmals 1379 urkundlich dokumentiert:

Das Stettener Brotwasser ist eine der besten Riesling-Lagen des Landes. Seine Sandstein-Terrassen liegen direkt unterhalb der Ruine Y-Burg – da, wo im Remstal der Schnee als allererstes schmilzt.
Der ungewöhnliche Lagename rührt von einer im ausgehenden 17. Jahrhundert in Stetten residierenden Hofdame her. Diese ersann eine List, um ihren Weinkonsum vor der höfischen Öffentlichkeit zu verbergen. Sie ließ sich einfach den Krug, der für das Brotwasser bestimmt war, mit Wein füllen. Und jedes Mal, wenn sie das trockene Brot in das vermeintliche Wasser tauchte, konnte sie – ohne dass es irgend jemandem auffiel – einen ordentlichen Schluck Wein zu sich nehmen. Da nun die Dienerschaft jener Dame stets in den Keller statt zum Brunnen lief, um den Krug aufs neue zu füllen, blieb die kleine List nicht sehr lange verborgen und ihr Lieblingswein bekam den Namen „Brotwasser“. (Quelle: Hofkammer-Kellerei)

siehe auch: Württemberg (Weinbaugebiet) und Württemberger Weinstraße.

Durch die Industrialisierung zog auch die Industrie in beiden Ortsteilen ein. Rommelshausen war bei der Entwicklung der ortsansässigen Industrie bevorzugt, da es seit 1861 eine eigene Haltestelle der Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen hatte.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn-Haltestelle Rommelshausen

Nördlich von Rommelshausen zweigt die Bundesstraße 29 (nächste Anschlussstelle: Beinstein) von der Bundesstraße 14 (nächste Anschlussstelle: Fellbach Süd) ab.

Kernen ist durch die S-Bahn-Linie S2 (SchorndorfStuttgartFlughafenFilderstadt) an das Stuttgarter S-Bahn-Netz angeschlossen. Im Gemeindegebiet von Kernen befindet sich der Haltepunkt Rommelshausen (der Haltepunkt Stetten-Beinstein befindet sich auf Weinstädter Gemarkung).

Des Weiteren ist Kernen durch fünf reguläre Buslinien mit Esslingen am Neckar (X20), Weinstadt (219), Waiblingen (X20, 210, 211) und Fellbach (210, 212) verbunden. Diese werden durch die Firma Schlienz betrieben. Außerdem existiert noch eine Nachtbuslinie (N31), welche die Gemeinde nachts (an Wochenenden und Feiertagen) an die umliegenden Ortschaften anschließt.

Die Stadtteile untereinander sind mit dem Fahrrad über getrennte Wirtschaftswege entlang der Hauptstrassen verbunden. Innerorts bestehen an den meisten Hauptstraßen Schutzstreifen. Touristische Radrouten wie der Remstal-Radweg oder der Württemberger Weinradweg verlaufen durch den Stadtteil Stetten.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heutzutage sind die größten Arbeitgeber die Diakonie Stetten und die Schetter Haustechnik GmbH. Im Ortsteil Stetten befindet sich das laut Gault Millau am höchsten bewertete griechische Restaurant Deutschlands (2 Hauben, 16/20 Punkte, 1 Stern im Guide Michelin), welches von Joannis Malathounis betrieben wird.[15]

Früher ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühere Willy Rüsch GmbH in Rommelshausen gehört heute zur Teleflex Medical GmbH und hat ihren Sitz in Fellbach. Das Ahoj-Brausepulver der ehemaligen Robert Friedel GmbH (Frigeo) wird heute nicht mehr im Ortsteil Rommelshausen produziert.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernen hat im Ortsteil Rommelshausen eine Grund- (Haldenschule) und eine Realschule (Rumoldrealschule). Im Ortsteil Stetten befindet sich eine Grundschule (Karl-Mauch-Schule). In Stetten wird von der Diakonie Stetten eine Schule für geistig behinderte Kinder und Jugendliche betrieben. In die Theodor-Dierlamm-Schule gehen hauptsächlich Schwerstbehinderte, in die Schlossschule leichter behinderte Schüler.

Im Alter von 15 Jahren ist von Juni bis Oktober 1892 mit einer kurzen Unterbrechung der spätere Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse als sehr sensibler und geistig vielseitig begabter Jugendlicher durch seine Eltern zwangsweise der damaligen Nervenheilanstalt Stetten zugeführt worden. Er arbeitete im Garten mit und half beim Unterricht der geistig behinderten Kinder.

Die Volkshochschule Unteres Remstal e. V. sowie die Musikschule Unteres Remstal e. V. haben Zweigstellen in Kernen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keltern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Weinbauort besaß Kernen im Laufe der Jahre viele Keltern.[16]

  • Die Alte Kelter in Rommelshausen (1582 erbaut, mittlerweile als Veranstaltungsgebäude genutzt )
  • Die Neue Hardtkelter in Rommelshausen (1709 erbaut, 1870 abgerissen)
  • Die Glockenkelter in Stetten (zwischen 1495 und 1582 erbaut )
  • Die Lindhaldenkelter in Stetten (1713 bis 1716 erbaut, 1865 abgerissen )
  • Die Gernkelter in Stetten (seit 1582 nicht mehr erwähnt )
  • Die Hardtkelter in Stetten (1664 neu gedeckt, 1737 aufgebaut, 1872 abgerissen )
  • Die Hohe Kelter in Stetten (1487 gebaut, 1931 abgerissen )
  • Die Genossenschaftskelter in Stetten (1931 erbaut, seit 2020 außer Betrieb )

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ortsteil Stetten verläuft, teils verdolt der Stettener Haldenbach, welcher bei Endersbach in der Rems mündet. An der Quelle bildet er das Naturschutzgebiet Stettener Bach.

Zwischen Rommelshausen und Stetten verläuft der Beibach, welcher bei Beinstein in der Rems mündet.

Die Gemeinde hat mehrere Stillgewässer, wie den Eichensee und mehrere Regenrückhaltebecken und Feuchtbiotope.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stettener Weinweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinwegweiser auf der Straße

Etwa einstündiger Weinberg-Rundgang; ungefähr 30 Schautafeln informieren über Wissenswertes und Kurioses zum Thema Wein und den hier angebauten Sorten.

Remstal-Gartenschau 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wengerterhäuschen

Vom 10. Mai bis 20. Oktober 2019 fand im Remstal ein Grünprojekt des Landes Baden-Württemberg statt, an dem sich auch Kernen beteiligt hat. Diese Remstal-Gartenschau 2019 gehört zu den „kleinen“ Gartenschauen, die sich jährlich mit den Landesgartenschauen abwechseln.

In diesem Zusammenhang wurde, neben der Ortskernsanierung von Stetten, der Schlosspark neu gestaltet.[18] An den „16 Stationen“, dem Architekturprojekt der Gartenschau,[19] beteiligte sich Kernen mit dem Welt-Icon „Wengerterhäuschen“, das in einem Weinberg im Westen von Stetten als Aussichtspunkt errichtet wurde und an die Weinberghäuschen erinnert, die das Landschaftsbild des Remstales prägen. Des Weiteren wurde die „herzogliche Kugelbahn“ mit einer Länge von rund 800 Metern errichtet.[20] Außerdem wurden weitere Skulpturen von Karl Ulrich Nuss aufgestellt.[21]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spvgg Rommelshausen wurde 1907 gegründet und hat rund 1800 Mitglieder. Die Leichtathletik Abteilung ist die größte, gefolgt von der Fußball und der Turnabteilung.

Alle drei nehmen sowohl an nationalen als auch Internationalen Wettbewerben teil.

Der im Ortsteil Stetten ansässige Sportverein, der TV Stetten[22], wurde 1908 gegründet und umfasst sieben Abteilungen.

Im Ortsteil Stetten befindet sich der Klettergarten Stetten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger Kernens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Haußmann (* 1934 in Trossingen; † 2014), Bürgermeister von Rommelshausen (1964 bis 1975) und Stetten-Rommelshausen bzw. Kernen (1977 bis 1992); Ehrenbürger seit 1992

Ehrenbürger Rommelshausens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willy Rüsch, Industrieller in der Katheter-Industrie
  • Paul Käßer (1904–1997), Bürgermeister 1937–1945 und 1948–1964

Ehrenbürger Stettens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kernen im Remstal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2020 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Sonnenberg - Wüstung. leo-bw.de, abgerufen am 12. Oktober 2021.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 525–526.
  4. Hauptsatzung der Gemeinde Kernen im Remstal vom 19. Juli 1984
  5. Andreas Köbl: Lindhalden - Das vergessene Dorf. In: Waiblinger Kreiszeitung. ZVW, 23. Juni 2006, abgerufen am 26. September 2021.
  6. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Kernen im Remstal.
  7. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 464.
  8. Ortslexikon Baden-Württemberg: Kernen im Remstal (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/maja.bsz-bw.de, bsz-bw.de, abgerufen: 1. März 2015
  9. Wahlinformationen der ITEOS
  10. Allgemeine Zeitgeschichte : Gemeinde 1907-1913. Sportvereinigung Rommelshausen e.V., abgerufen am 4. August 2021.
  11. Bürgermeisterwahl Kernen im Remstal. Staatsanzeiger, abgerufen am 4. August 2021.
  12. Von har: Darum ist Kernens Bürgermeister erst jetzt stimmberechtigt. In: Stuttgarter Zeitung. 12. November 2021, abgerufen am 14. November 2021.
  13. Ortslexikon Baden-Württemberg: Kernen im Remstal (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/maja.bsz-bw.de, bsz-bw.de, abgerufen: 1. März 2015
  14. Klemens Stadler: Band 8 von Deutsche Wappen; Bundesrepublik Deutschland - Deutsche Wappen; Bundesrepublik Deutschland: Die Gemeindewappen des Bundeslandes Baden-Württemberg Angelsachsen-Verlag, 1971, S. 98.
  15. Gault Millau Artikel über griechische Küche in Deutschland (Memento vom 20. November 2009 im Internet Archive)
  16. Die Glockenkelter war nicht die Einzige. In: Mitteilungsblatt Kernen. 3. Februar 2021, abgerufen am 10. Oktober 2021.
  17. Das Kirchturm-Museum. Evangelische Gesamtkirchengemeinde Kernen, abgerufen am 6. September 2021.
  18. Hans-Joachim Schechinger: So viel gibt Kernen für die Remstal-Gartenschau aus. Zeitungsverlag Waiblingen, 16. Mai 2018, abgerufen am 12. Juli 2019.
  19. Architektur mit 16 Stationen auf remstal.de. Abgerufen am 12. Juli 2019.
  20. Isabelle Butschek: Remstal-Gartenschau in Kernen - Der XXL-Murmelspaß ist ein riesiger Erfolg. Stuttgarter Nachrichten, 12. Juli 2019, abgerufen am 12. Juli 2019.
  21. ZVW - Eine Begegnung mit Bildhauer Karl Ulrich Nuss und seinem Werk mit der Stadt- und Kunstführerin Toni Herm in Kernen (Memento vom 18. Juni 2019 im Internet Archive)
  22. Startseite. TV Stetten, abgerufen am 7. Juli 2021.