Kernkraftwerk Grohnde

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Kernkraftwerk Grohnde
Kernkraftwerk Grohnde an der Weser: links die beiden Kühltürme, rechts das Reaktorgebäude und der Abluftkamin
Kernkraftwerk Grohnde an der Weser: links die beiden Kühltürme, rechts das Reaktorgebäude und der Abluftkamin
Lage
Kernkraftwerk Grohnde (Niedersachsen)
Kernkraftwerk Grohnde
Koordinaten 52° 2′ 7″ N, 9° 24′ 48″ OKoordinaten: 52° 2′ 7″ N, 9° 24′ 48″ O
Land: Deutschland
Daten
Eigentümer: 83,3 % PreussenElektra
16,7 % Stadtwerke Bielefeld[1]
Betreiber: Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde GmbH & Co. oHG
Projektbeginn: 1975
Kommerzieller Betrieb: 1. Februar 1985

Aktive Reaktoren (Brutto):

1  (1430 (brutto) MW)
Eingespeiste Energie im Jahr 2018: 10.339,24 GWh
Eingespeiste Energie seit Inbetriebnahme: 356.330 GWh
Website: PreussenElektra
Stand: 31. Dezember 2018
Die Datenquelle der jeweiligen Einträge findet sich in der Dokumentation.
f1

Das Kernkraftwerk Grohnde (KWG) befindet sich nördlich von Grohnde an der Weser in der Gemeinde Emmerthal im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Zentraler Bestandteil des Kraftwerks ist ein Druckwasserreaktor der 1.300-MW-Baulinie, der von der Kraftwerk Union errichtet wurde. Das Kraftwerk wird von der Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde GmbH & Co. oHG betrieben. Gesellschafter sind PreussenElektra (83,3 %) und Stadtwerke Bielefeld (16,7 %). Die Betriebsführerschaft liegt bei PreussenElektra.[1]

Die Nennleistung des Kraftwerks beträgt 3.900 Megawatt (thermisch). Die elektrische Nettoleistung liegt bei etwa 1.360 Megawatt. Zum Einsatz kommen 193 UO2-Brennelemente mit einer Anreicherung bis zu 4 % 235U, sowie MOX-Brennelemente. Eine Erhöhung der Anfangsanreicherung auf 4,4 % wurde beantragt. Der Reaktor gehört zur dritten Generation in Deutschland, den sogenannten Vor-Konvoi-Anlagen und wurde erstmals am 1. September 1984 kritisch. Nach 37 Jahren Betriebszeit ist die Stilllegung für Ende des Jahres 2021 geplant.

Standort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kernkraftwerk Grohnde liegt im Süden von Niedersachsen am nördlichen Mittelgebirgsrand im Wesertal etwa acht Kilometer südlich der Stadt Hameln in der Gemeinde Emmerthal. Verwaltungsmäßig gehört es zum Landkreis Hameln-Pyrmont. Das namensgebende Dorf Grohnde liegt 2 km südlich vom Kraftwerksstandort. Das Kernkraftwerk Grohnde liegt 72 Meter über Normalnull in dem hier auf drei bis vier Kilometer breit ausgeweiteten Wesertal, das in diesem Bereich in nordwestlicher Richtung verläuft. Die Berge am linken Weserufer gehören zum Weserbergland, das hier bis zu 350 Meter ansteigt, am gegenüberliegenden Weserufer zeigen sich die Ausläufer von Ith und Süntel.

Das nächste Dorf ist neben dem erwähnten Grohnde das auf dem anderen Weserufer in 1,8 km Entfernung liegende Latferde, ansonsten ist die direkte Umgebung des Kraftwerks laut Betreiberangaben in einem Radius von einem Kilometer unbewohnt.[2] Die nächsten Großstädte sind das 50 km nordöstliche liegende Hannover mit 000000000538068.0000000000538.068 Einwohnern und das 38 km östlich liegende Hildesheim mit 000000000101990.0000000000101.990 Einwohnern. 61 km westlich liegt Bielefeld mit 000000000333786.0000000000333.786 Einwohnern, 71 km westlich liegt Gütersloh mit 000000000100194.0000000000100.194 Einwohnern und 55 km südwestlich Paderborn[3] mit 000000000150580.0000000000150.580 Einwohnern. Im direkten Umkreis von 10 Kilometern leben etwa 80.000 Menschen.

Der Standort zeichnet sich durch eine nicht zu erwartende Erdbebentätigkeit aus. In den letzten 1.000 Jahren hat es hier in einem Radius von 200 km nur selten Schäden durch Erdbeben gegeben und er gilt deshalb als erdbebensicher.[2]

Das Kernkraftwerk Grohnde ist gut an das umgebende Verkehrsnetz angeschlossen: Westlich läuft die Bundesstraße 83 und nördlich findet sich in 10 km Entfernung die Eisenbahnverbindung Hannover–Altenbeken, die über einen Gleisanschluss an die eingleisige Strecke Vorwohle - Emmerthal vom Kraftwerk aus zu erreichen ist. Das nächste Kernkraftwerk, Würgassen, befand sich 44 km Luftlinie entfernt südlich ebenfalls an der Weser.

Der produzierte Strom wird in das Höchstspannungsnetz der Tennet TSO eingespeist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kernkraftwerk Grohnde ist von der E.ON-Vorgängerin PreussenElektra und der Gemeinschaftskraftwerk Weser GmbH geplant und gebaut worden. Dazu wurde 1975 die Gemeinschaftskraftwerk Grohnde GmbH gegründet, die zu 50 % der E.ON-Vorgängerin PreussenElektra AG und zu 50 % der Gemeinschaftskraftwerk Weser GmbH gehörte. An der Gemeinschaftskraftwerk Weser GmbH waren wiederum die Stadtwerke Bielefeld, die Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg (EMR) und die Elektrizitätswerke Wesertal GmbH zu je 33,3 % beteiligt. An der Elektrizitätswerke Wesertal GmbH waren wiederum die Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden, Schaumburg und Lippe beteiligt.

Im Jahr 2000 fusionierten PreussenElektra und Bayernwerk AG zur E.ON Energie. Im Februar 2003 übernahmen die E.ON Energie AG mit 83,3 % und die Stadtwerke Bielefeld mit 16,7 % die Betreibergesellschaft „Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde GmbH & Co. oHG“. Betreiber wurde die E.ON Kraftwerk GmbH.

Am 1. Juli 2016 wurde E.ON Kernkraft GmbH in PreussenElektra GmbH umbenannt, als Folge der Aufspaltung des E.ON-Konzerns in eine neue und eine konventionelle Energiewelt.[4]

Bau und Widerstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demonstranten bei den Protesten gegen den Bau des Kernkraftwerks Grohnde im Jahr 1977
Demonstration von Atomkraftgegnern vor dem Werk im Jahr 2011

Am 3. Dezember 1973 ist der Bauantrag beim Niedersächsischen Sozialministerium gestellt worden. Im Juli 1973 rief der Weltbund zum Schutz des Lebens in Niedersachsen zum Widerstand gegen das geplante Kernkraftwerk Grohnde auf.[5] Gegen den Bauantrag reichten im Sommer 1974 über 12.000 Menschen Einsprüche ein. Beim Erörterungstermin am 3./4. Oktober 1974 wurden die Bedenken vorgetragen. Trotzdem erteilte das Niedersächsische Sozialministerium am 8. Juni 1976 die erste Teilerrichtungsgenehmigung.[6] Gegen den Bau des Kernkraftwerkes kam es in Grohnde zu weiteren, teilweise heftigen Protesten. Eine Demonstration mit schätzungsweise 15.000 Demonstranten und etwa 4.000 Polizeibeamten am 19. März 1977[7] führte zu einer versuchten Bauplatzbesetzung (inspiriert durch den Protest gegen das Kernkraftwerk Wyhl)[8]. Den zum Teil mit Gasmasken und Helmen ausgerüsteten Demonstranten gelang es, auf etwa 10 Metern Länge den doppelten Metallgitterzaun einzureißen.[9] Mit vielen Verletzten war dies die bis dahin gewalttätigste Auseinandersetzung der westdeutschen Demonstrationsgeschichte. Sie ging als „Schlacht um Grohnde“ in die Protestgeschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung ein. Die Gewalttätigkeiten führten zu kontroversen Diskussionen über die Legitimität verschiedener Methoden des Protests.[10] Der Protest der 1970er bis 1990er Jahre wurde vom Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom im Jahr 2017 in einer Wanderausstellung mit dem Titel 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“ dokumentiert.[11]

Die aktuelle Protestbewegung gegen das Kernkraftwerk Grohnde wird seit 2011 von der Regionalkonferenz Grohnde abschalten vorangetrieben.[12]

Im August 2014 gründete sich in Hameln der Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e. V. Vereinszweck ist die Unterstützung einer Klage von privaten Anliegern gegen das zuständige Niedersächsische Umweltministerium (NMU) mit dem Ziel, die Betriebsgenehmigung für das Kernkraftwerk Grohnde zu widerrufen. Nachdem ein im März 2015 eingereichter Antrag im Oktober 2015 vom NMU abgewiesen wurde, reichte der Rechtsvertreter der Anlieger unmittelbar danach Klage beim OVG Lüneburg ein. Ein zentraler Punkt der Klageschrift ist der fehlende Schutz für den Fall eines terroristisch motivierten Absturzes eines Großflugzeuges (z. B. Airbus A380) auf das Reaktorgebäude. Die potenzielle Bedrohung durch Verkehrsflugzeuge erlangte im Rahmen von Renegade-Fällen Bekanntheit[13] und ist in den Lastannahmen für Kernkraftwerke nicht vorgesehen. Die Klageerwiderung des NMU liegt seit Mai 2017 vor. Die Kläger haben dazu eine Gegendarstellung vorgelegt. Eine Verhandlung ist bis dato (Stand: November 2017) vom Gericht noch nicht terminiert worden.[14]

Betriebsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernkraftwerk Grohnde im Winter von der Weser aus

Im Betriebsanlauf wurde der Reaktor erstmals am 1. September 1984 kritisch. Die Anlage begann ihren kommerziellen Leistungsbetrieb nach dem Atomgesetz am 1. Februar 1985.

Im Kalenderjahr 1997 erzielte das Kernkraftwerk mit einer Bruttostromerzeugung von 12.528.660 MWh einen Spitzenwert.[15]

Partnerschaftlich verbunden ist das Kernkraftwerk Grohnde mit den Kernkraftwerken Süd-Ukraine in der Ukraine, Bohunice in der Slowakei und Trillo in Spanien.

2011 waren in dem Kernkraftwerk 345 Mitarbeiter beschäftigt[16], für 2018 nennt die Firmenhomepage 350 eigene Mitarbeiter (inklusive 18 Auszubildende), sowie zusätzlich „zahlreiche Mitarbeiter von Partnerfirmen“[17].

Am 30. März 2011 kam das Gerücht auf, die thermische Leistung des Kraftwerks sei bei einer Revision 2009 von 3.900 auf 4.000 Megawatt erhöht worden; der Betreiber habe Turbinenschaufeln ausgetauscht. Laut Pressemeldungen lag zu dem Zeitpunkt noch keine Genehmigung des zuständigen Ministeriums vor.[18] Tatsächlich unterlagen und -liegen Änderungen an der Turbine (bei einem Druckwasserreaktor fließt dort kein radioaktives Medium) nicht der atomrechtlichen Aufsicht; eine Erhöhung der thermischen Leistung gab es nicht.

Anfang 2013 kam es zur Diskussion über den Einsatz der MOX-Brennelemente. Verschiedene Bürgerinitiativen äußerten sich sehr kritisch über den geplanten Einsatz von acht MOX-Brennelementen. Am 13. Mai 2013 gab der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen / Kabinett Weil I) nach eingehender Diskussion mit verschiedenen Umweltverbänden mit der Zustimmung zum Wiederanfahren ‚grünes Licht‘ für den Einsatz dieser MOX-Brennelemente im KKW Grohnde. Auch im Jahr 2014 wurden mit Zustimmung Wenzels wieder neue MOX-Brennelemente eingesetzt.

Das 2011 novellierte Atomgesetz legt fest, dass das Kernkraftwerk Grohnde spätestens am 31. Dezember 2021Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren seine Betriebsgenehmigung verliert, also abgeschaltet werden muss (§ 7 Abs. 1a AtG). Eine frühere Abschaltung kann sich ergeben, wenn die Reststrommenge von 200,90 TWh ab 1. Januar 2000 erzeugt ist (Anlage 3 AtG) und keine Elektrizitätsmengen auf das Kernkraftwerk Grohnde übertragen werden.

Im April 2014 wurde das KKW zur jährlichen Revision heruntergefahren. Bei den wiederkehrenden Prüfungen wurden neben einem Defekt an einem Generator auch Schäden an den Niederhaltefedern der Drosselkörper entdeckt. Die Drosselkörper sitzen in den Führungsrohren der Brennelemente, die keine Steuerstäbe haben, und sollen den Kühlmittelfluss optimieren, also vergleichmäßigen. Eine sicherheitstechnisch wichtige Funktion haben sie nicht. Das Niedersächsische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde forderte daraufhin eine vollständige Untersuchung aller Drosselkörperfedern und den Austausch der dabei gefundenen beschädigten Drosselkörper. Nach Abschluss aller Arbeiten und damit kurz vor dem Wiederanfahren erhielt der Umweltminister Stefan Wenzel von einem Atomkraftgegner den Hinweis, bei der Revision sei angeblich eine wichtige Armatur fehlerhaft repariert worden; der Minister hielt daraufhin seine bereits vorbereitete Zustimmung zum Wiederanfahren zurück und informierte die Staatsanwaltschaft Hannover.[19][20] E.ON hatte dagegen unverzüglich einen Eilantrag vor Gericht gestellt, über den das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entscheiden sollte.[21] Da sich die Staatsanwaltschaft aber weigerte, überhaupt Ermittlungen aufzunehmen, weil sie keinen Anfangsverdacht sah und E.ON gegenüber der Aufsichtsbehörde nachwies, dass die Anschuldigungen unzutreffend und frei erfunden waren, gab es für Umweltminister Wenzel keine Möglichkeit mehr, die Zustimmung zum Wiederanfahren zu verweigern. Sie wurde noch am selben Tag erteilt, bereits 24 Stunden später war das Kraftwerk wieder am Netz.

Da die gesetzliche Reststrommenge von 200,90 TWh zum zweiten Quartal 2019 aufgebraucht war, kaufte die Betreibergesellschaft weitere 4,7 TWh von PreussenElektra. Die Strommenge sichert den Weiterbetrieb zunächst bis voraussichtlich Oktober 2019 und wurde aus den stillgelegten Kernkraftwerken Unterweser, Isar 1 und Grafenrheinfeld übertragen.

Für die Übertragung weiterer Elektrizitätsmengen aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Krümmel bis zur endgültigen Abschaltung des Kernkraftwerks Grohnde Ende 2021 ist derzeit vor dem Landgericht Hamburg eine Klage zwischen PreussenElektra und Vattenfall anhängig. Beide Unternehmen sind jeweils mit 50 % an Krümmel beteiligt. Es geht um 44.000 Gigawattstunden im Wert von rund 415 Millionen Euro, auf die die Eon-Tochter PreussenElektra einen kostenlosen Anspruch sieht – die Hälfte der Reststrommenge von Krümmel. Mitbetreiber und Wettbewerber Vattenfall möchte sich aber dafür bezahlen lassen. Mit einer Entscheidung des Gerichts wird Ende August 2019 gerechnet.[22]

Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentraler Bestandteil des Kraftwerks ist ein Druckwasserreaktor, der sich in einem kugelförmigen Reaktorgebäude mit Abluftkamin befindet. Auf dem Gelände sind außerdem ein Maschinenhaus, zwei baugleiche Naturzug-Nasskühltürme mit einer Schalenhöhe von 137,14 m, eine Flusswassernutzungsanlage zur Kühlung sowie ein Zwischenlager. Die ganze Anlage ist von einem 2.200 m langen Sicherheitszaun umgeben. Zum An- und Abtransport führen eine Asphaltstraße sowie eine eingleisige Bahnlinie auf das Gelände.

Kernreaktor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufbau eines Druckwasserreaktors

Bei dem im Grohnde vorhandenen Kernreaktor handelt es sich um einen Druckwasserreaktor der dritten Generation, eine sogenannte Vor-Konvoi-Anlage der 1.300-MW-Klasse. Dieser Reaktortyp wurde mit Modifikationen in den 1970er Jahren entwickelt und in vier Kernkraftwerken in Deutschland eingebaut. Er wurde von der Kraftwerk Union errichtet.

Heute hat der Reaktor eine elektrische Bruttoleistung (Nennleistung) am Generator von 1.430 Megawatt (MW). Die Nettoleistung beträgt 1.360 Megawatt.[23] Diese Werte gelten erst seit einer Modifikation im Schaufelbereich des Generators im Jahr 1996.[24] Die hier genannten Werte geben die maximale Leistung an, die für die Produktion elektrischer Energie zur Verfügung stehen kann. Er entspricht dem Bruttowert abzüglich des Kraftwerkseigenverbrauchs von Neben- und Hilfsanlagen. Die thermische Reaktorleistung liegt bei bis zu 3.900 Megawatt.[25]

Der Reaktorkern fasst 193 Brennelemente[26] mit einer aktiven Brennstabslänge von 3,9 Metern und einer Brennstoffmasse von 103 Tonnen. Die vier Dampferzeuger[26] haben eine Gesamtmasse von 335 Tonnen, bei einem größten Durchmesser von 4,9 Metern und einer Gesamthöhe von 21,3 Metern. Die Anlage ist eine sogenannte „Vier-Loop-Anlage“ mit vier Dampferzeugern, in denen die Wärmeenergie aus dem Primärkreislauf über vier getrennte Kontaktpunkte an den Sekundärkreislauf zum Antrieb der Turbinen abgegeben wird.

Das Hauptkühlsystem besteht aus vier Hauptkühlpumpen mit einer Hauptnennleistung je Pumpe von 7.350 kW. Die mittlere Kühlmitteltemperatur beträgt dabei 308,6 °C.[27]

Zum Reaktorbereich gehört der Reaktordruckbehälter mit einem Innendurchmesser von 5000 Millimetern, bei einer Gesamthöhe einschließlich Steuerstabantriebsstutzen von 12.300 Millimetern. Die Gesamtmasse des Druckbehälters beträgt etwa 540 Tonnen, die Wandstärke des zylindrischen Teils 25 Zentimeter.[28] Der Sicherheitsbehälter ist aus dem Stahl WStE 51 gefertigt.[29]

Reaktorblock[30] Reaktortyp Baulinie elektrische-
Leistung
thermische-
Reaktorleistung
Baubeginn Netzsyn-
chronisation
Kommer-
zieller Betrieb
Stilllegung
Netto Brutto
Grohnde (KWG) Druckwasserreaktor KWU-Baulinie '3 (Vor-Konvoi) 1.360 MW 1.430 MW 3.900 MW 01.06.1976 05.09.1984 01.02.1985 (31.12.2021)

Sicherheitsbehälter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sicherheitsbehälter ist beim KKW Grohnde als Kugel ausgelegt, die den Kernreaktor mit seinen zugeordneten Elementen umgibt. Sie besteht innen aus einer Stahlkugel und außen aus Beton. Die Stahlkugel hat eine Wanddicke von 30 mm und einen Kugeldurchmesser von 56 Metern. Sie ist auf einen Innendruck von 5,3 bar ausgelegt.[28] Die Betonkugel ist gemäß einer 1981 in Kraft getretenen Leitlinie der Reaktorsicherheitskommission so ausgelegt, dass sie auch dem Absturz einer F-4 Phantom widerstehen können soll, die mit 774 km/h fliegt und zwanzig Tonnen wiegt.[31] Die Reaktorhülle besteht aus 180 cm dickem Beton. Sie soll auch den Absturz eines Airbus A320 überstehen können.[32]

Betriebsergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährliche Nettostromerzeugung des Kernkraftwerks Grohnde[33]
Jahr Millionen
Kilowatt-
stunden
[GWh]
Jahr Millionen
Kilowatt-
stunden
[GWh]
1984 1.214,0 2002 10.791,7
1985 10.871,1 2003 10.933,0
1986 10.205,4 2004 10.695,4
1987 9.648,5 2005 10.841,0
1988 10.208,3 2006 10.995,7
1989 10.279,4 2007 10.818,4
1990 10.123,6 2008 10.546,0
1991 9.957,8 2009 10.867,5
1992 10.424,3 2010 10.782,4
1993 10.680,1 2011 9.603,2
1994 10.226,5 2012 11.008,6
1995 10.771,1 2013 10.420,1
1996 10.589,9 2014 9.481,2
1997 11.864,7 2015 9.864,6
1998 11.146,3 2016 8.415,9
1999 11.212,2 2017 9.133,0
2000 11.055,9 2018 10.339,24
2001 10.926,7

Die produzierte elektrische Energie des Kernkraftwerkes hängt hauptsächlich davon ab, an wie vielen Tagen es im Normalbetrieb am Netz ist. Im Normalbetrieb läuft es nahezu immer unter Volllast und dient somit der Grundlastversorgung im Stromnetz. Die maximal mögliche Stromproduktion wird allerdings durch die jährlich durchzuführende Revision, die zwischen zwei und sechs Wochen dauern kann und meistens im April angesetzt wird, nicht erreicht. Hinzu kommen noch gelegentliche Abschaltungen wegen Unregelmäßigkeiten in der Anlage und unvorhergesehener Reparaturen.

Während die jährliche Nettostromerzeugung im Kernkraftwerk Grohnde bis 2013 fast immer über 10.000 GWh lag, ist in den Jahren seit 2014 ein signifikanter Abfall in der Stromproduktion festzustellen (s. Tabelle rechts).

Grund: Defekte an verschiedenen Bauteilen sowohl im nuklearen als auch im nicht-nuklearen Bereich führten insbesondere 2014 und 2016 zu langen Betriebsstillständen. Beispiel: Die Frühjahrsrevision 2016 musste durch einen Montagefehler bei einer Nachkühlpumpe von regulär zwei auf insgesamt 10 Wochen verlängert werden (s. Betriebsstörungen und meldepflichtige Ereignisse). Die jährliche Stromproduktion sank dadurch auf 8.416 GWh. Erst 2018 konnte wieder ein Ergebnis über 10.000 GWh erreicht werden.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abluftkamin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Abluftkamin dient der gezielten Abgabe von gasförmigen Emissionen aus dem Reaktorgebäude in die Umgebung. Der Schornstein ist laut TÜV 130 Meter hoch.[34] Auch im Normalbetrieb werden radioaktive Stoffe abgegeben, deren Menge einer Überwachung unterliegt.

Kernreaktor-Fernüberwachung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1984 wurde das KKW Grohnde in das Kernkraftwerk-Fernüberwachungssystem des Landes Niedersachsen integriert. Dieses soll von betreiberunabhängiger Seite die Emissionen radioaktiver Stoffe mit Abluft oder Abwasser aus dem Kernkraftwerk Grohnde und den anderen Kernkraftwerken in Niedersachsen überwachen und dokumentieren. Im Einzelnen sind dies die Werte für die Abgabe radioaktiver Stoffe in Form von Edelgasen, Aerosolen und Jod (Nuklid 131J) im Abluftkamin sowie die Konzentration der im Abwasser vorhandenen radioaktiven Stoffe.[35]

Netzanschluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Netzanschluss erfolgt auf der 380-kV-Höchstspannungsebene in das Netz des Übertragungsnetzbetreibers Tennet TSO.[36]

Zwischenlager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Zwischenlager für Transportbehälter vom Typ Castor V/19, in denen abgebrannte Kernbrennelemente mit einer Schwermetallmasse von 1.000 Tonnen gelagert werden können, wurde am 17. April 2006 in Betrieb genommen. Das Zwischenlager soll Transporte aus dem KKW Grohnde in die Wiederaufarbeitung überflüssig machen.[37]

Der Standort liegt 200 Meter vom Reaktorgebäude entfernt innerhalb der Schutzzone V des Heilquellenschutzgebietes für das Staatsbad Bad Pyrmont und einen Kilometer nordöstlich eines Wasserschutzgebietes.[38]

Die Lagerung erfolgt nach dem Konzept der trockenen Zwischenlagerung in metallischen, dicht verschlossenen Behältern in einem Lagergebäude aus Stahlbeton. Laut Genehmigungsbescheid des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom 20. Dezember 2002 darf die Aufbewahrung der Kernbrennstoffe auf maximal 100 Stellplätzen erfolgen.[39] Die Einlagerungserlaubnis ist auf 40 Jahre begrenzt.[40]

Das Zwischenlager verfügt über 1,20 m starke Wände und eine 1,30 m starke Decke in Stahlbetonbauweise. Die Bodenplatte ist als durchgehende Stahlbetonplatte ausgebildet. Die äußeren Abmessungen des Lagergebäudes betragen in der Länge 93 m, in der Breite 27 m und in der Höhe 23 m. Die Grundfläche des Lagerbereiches beträgt ca. 1650 m², davon entfallen auf die effektive Lagerfläche ca. 950 m².[41]

Seit seiner Inbetriebnahme bis Ende 2009 wurden 34 Castoren im Zwischenlager eingestellt (Stand 03.06.19).[42]

Seit dem 1. Januar 2019 ist die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) verantwortlich für alle 12 Brennelemente-Zwischenlager an den Kernkraftwerken, somit auch für das Zwischenlager Grohnde.

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im sogenannten Stresstest der EU Kommission von 2011/2012 wird dem Kernkraftwerk Grohnde zu wenig Vorsorge bei Erdbeben testiert. Die Kommission sieht Nachrüstungsbedarf bei Instrumenten, um eventuelle Erdbeben anzukündigen.[43][44]

Betriebsstörungen und meldepflichtige Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf das Kernkraftwerk Grohnde, im Vordergrund Tündern, links der Bückeberg mit dem früheren Festplatz der Reichserntedankfeste

Seit 1984 wurden beim KKW Grohnde 262 meldepflichtige Ereignisse bekannt (Stand: 30.04.19). Damit steht das Kernkraftwerk Grohnde bei der Anzahl der meldepflichtigen Ereignisse an dritter Stelle nach dem Kernkraftwerken Brokdorf (271) und Philippsburg 2 (270). Die entsprechende Statistik wird vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) geführt.[45]

Anmerkung: Da die Aktualisierung der BfE-Statistik immer erst mit zwei bis drei Monaten Verspätung erfolgt, ist die tatsächliche Anzahl der meldepflichtigen Ereignisse oft höher als in der BfE-Statistik angegeben.

1985[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einer Revision fiel auf, dass das Hochdruck-Notkühlsystem nicht funktionsfähig war, weil eine der vier Pumpen Gas statt Wasser enthielt. Auch die anderen drei Pumpen enthielten in ihren Zuleitungen eine unzulässige Menge an Gasen. Ein Leck im Primärkühlkreislauf hätte somit zur Kernschmelze führen können.[46]

1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch eine fehlerhafte Bedienung während der Durchführung einer Prüfung kam es kurzzeitig zu einem unvorhergesehenen Öffnen des Druckhalter-Abblaseventils am Primärkreislauf. Die Störung wurde als meldepflichtiges Ereignis der INES-Stufe 1 eingestuft.[47]

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Juli kam es durch eine Störung zu einer Abschaltung mehrerer Komponenten. Durch das weitere Öffnen der Mindestmengenventile der Speisewasserpumpen wurde eine Unterspeisungstransiente ausgelöst, die zur Folge hatte, dass der Dampferzeugerfüllstand unter 8,5 Meter fiel und es zu einer Turbinen- und Reaktorschnellabschaltung kam. Nachdem die Ursache für die Störung geklärt war, nahm der Reaktor am 12. Juli um 0:32 Uhr den Leistungsbetrieb wieder auf.[48]

Am 24. Juli kam es um 9:16 Uhr zu einer Turbinenregelstörung, was einen Lastabwurf von 240 MW verursachte. Dies führte zu einer Reaktorschnellabschaltung. Nachdem der Fehler behoben wurde, wurde der Reaktor zirka 12 Stunden später wieder in den Leistungsbetrieb hochgefahren.[48]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende April wurde während der Revision im Inneren des 550 t schweren Stromgenerators ein irreparabler Millionenschaden entdeckt.[49] Der gebrauchte Ersatzgenerator wurde auf dem Wasserwege herangeschafft. Um den für den Schwertransport zu niedrigen Wasserstand der Weser anzuheben, wurde aus der Edertalsperre Wasser abgelassen. Die Revision verlängerte sich durch die Austauschaktion um mehrere Wochen.[50]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich des sekundären Chemikaliendosierstutzens der Verdampferkolonne des Systems zur Behandlung radioaktiver Abwässer wurde im Januar 2016 während des Leistungsbetriebs bei einer wiederkehrenden Prüfung eine lokale Wanddickenschwächung an der Behälterwand festgestellt.[51]

Bei der Frühjahrsrevision stellte man beim Wiederanfahren des Reaktors einen Schaden an einer der vier Nachkühlpumpen fest. Eine Laufradmutter hatte sich gelöst. Sie war mit falschem Drehmoment angezogen worden und ein Sicherungsblech nicht vorschriftsmäßig fixiert. Dies führte zur Schädigung verschiedener Pumpenkomponenten mit Materialabtrag. Abgelöste Metallteile mit einem Gewicht von 20 kg hatten sich im gesamten Reaktorkühlkreislauf verteilt und mussten zeitaufwändig herausgefiltert werden. Des Weiteren wurden sämtliche 193 Brennelemente aus dem Reaktorkern entladen und auf Beschädigungen untersucht. Außerdem mussten die vier 19 Meter hohen Dampferzeuger mit insgesamt 16.000 Heizrohren auf Schäden überprüft werden. Deshalb war die Anlage von Anfang April bis Mitte Juni vom Netz.[52]

Ende Juli wurde die Anlage durch den Betreiber aufgrund einer Tropfleckage vom Netz genommen.[53] Nach der Reparatur einer Schweißnaht im Bereich der Hauptkühlmittelleitung wurde die Anlage nach zwei Wochen Mitte August wieder hochgefahren.[54]

Im August kam ein Arbeiter ums Leben, als bei Wartungsarbeiten aus einem Hilfskessel heißer Dampf entwich.[55][56]

Ende August 2016 verrutschte bei einer Handhabung außerhalb des Reaktorgebäudes ein Transportbehälter für unbestrahlte Brennelemente, worauf eine Hebetraverse verformt wurde. Die beiden transportierten Brennelemente wurden anschließend beim Hersteller auf Beschädigungen untersucht.[57]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. Januar kam es zum Ausfall einer elektronischen Baugruppe in einem von vier Strängen des Reaktorschutzsystems. Da gerade an einem anderen Strang vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt wurden, war das Reaktorschutzsystem zwischenzeitlich nur zur Hälfte verfügbar. Dieser Vorfall wurde laut Berichten des Betreibers PreussenElektra und des Niedersächsischen Umweltministeriums nach dem Kriterium E 2.1.1 (Eilt) gemäß Atomrechtlicher Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung (AtSMV) eingestuft.[58]

Am 4. März wurde während der Revision irrtümlich ein Notstromdiesel gestartet, weil ein Diodenstecker irrtümlich gesteckt worden war. Dieses Ereignis passierte bei Tests während der Umstellung von Eigenstromversorgung auf Fremdstromversorgung.

Am 28. März wurde während der Revision festgestellt, dass sich ein Brennelementzentrierstift im unteren Kerngerüst des Reaktordruckbehälters gelöst hatte. Der Zentrierstift wurde geborgen. Er war beim Entladen der Brennelemente noch vorhanden, hatte sich aber im Rahmen von Revisionsarbeiten gelöst. Pro Brennelement dienen je zwei Zentrierstifte als Positionierhilfe beim Einsetzen in den Reaktor.[59]

Am 3. April wurde während der Revision in einem der vier Bespeisungen der Dampferzeuger eine defekte elektronische Baugruppe im Steuerpfad der Regelarmatur getauscht.[59]

Am 25. September wurden im Rahmen eines Prüfprogramms 31 Brennelemente inspiziert, die sich im Nasslager (Abklingbecken) befinden. Die Anlage befand sich im Volllastbetrieb. Dabei wurde an drei Brennelementen jeweils eine gebrochene Niederhaltefeder festgestellt. Die Niederhaltefedern dienen der korrekten Positionierung eines Brennelements. Ein Brennelement verfügt über insgesamt 16 Niederhaltefedern.[60]

Am 25. Oktober wurde im Rahmen der kontinuierlichen Überwachung festgestellt, dass eine Undichtigkeit an einer Messleitung einer der vier Hauptkühlmittelpumpen bestand. Das Kraftwerk musste zu Reparaturzwecken für 10 Tage vom Netz genommen werden.[61][62] Im Juli 2016 hatte es einen ähnlichen Schaden bei einer Messleitung an einer Hauptkühlmittelleitung gegeben (s. oben). Die Anlage wurde damals für zwei Wochen heruntergefahren.

Am 30. November wurde bei einer Routineüberprüfung eine Leckage bei einem der vier Stränge des Zwischenkühlsystems festgestellt. Der laufende Betrieb war dadurch nicht beeinträchtigt; Reparaturmaßnahmen befinden sich im Planungsstadium.[63]

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der vom 24. Februar bis 22. März laufenden Revision wurde zwei meldepflichtige Ereignisse festgestellt[64]:

  • Bei dem meldepflichtigen Ereignis 01/2018 „Mangel am elektrischen Antrieb des Frischdampf-Abblaseregelventils“ wurde eine Fehlfunktion im Antrieb eines Frischdampf-Abblaseregelventils erkannt und behoben.
  • Bei dem meldepflichtigen Ereignis 02/2018 „Defekter Brennelement-Zentrierstift“ wurde der Bruch eines Brennelement-Zentrierstiftes gemeldet. Das Bruchstück wurde geborgen und alle anderen Brennelement-Zentrierstifte überprüft.

Am 10. April musste im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung einer der vier Notstromdiesel gegen ein Reserveaggregat ausgetauscht werden. Im Rahmen einer Routineprüfung wurden bei einem Notstromdiesel zwei Befunde festgestellt[65][66]:

  • Meldepflichtiges Ereignis 03/2018: Beginnender Lagerschaden im Bereich der Kurbelwelle
  • Meldepflichtiges Ereignis 04/2018: Beläge an einem Kühlwassertemperaturregler

Am 16. April kam es aufgrund eines fehlerhaften Ansprechens eines Signals aus dem Reaktorschutzsystem zum Start eines Notstromdiesels in einem von vier Strängen. Es handelt sich um das meldepflichtige Ereignis Nr. 05/2018.[67][68]

Am 16. Juni wurde bei einem betrieblichen Schaltvorgang einer Kältemaschine festgestellt, dass ein Regelventil zur Kühlwasserversorgung der Kältemaschine nicht verfahren werden konnte. Ursache hierfür war eine Ventilspindel, die sich verklemmt hatte. Die Kältemaschinen versorgen über Umluftanlagen bestimmte Raumbereiche mit gekühlter Frischluft. Während der Reparatur standen die Kältemaschinen der übrigen drei Redundanzen zur Verfügung. Es handelt sich um das meldepflichtige Ereignis Nr. 06/2018.[69][70]

Am 11. Juli 2018 kam es im Zuge eines betrieblichen Schaltvorgangs zum Ausfall eines von vier Systemsträngen des Nebenkühlwassersystems. Als Ursache wurde eine unzureichende Gängigkeit einer Rückschlagklappe im Rohrleitungssystem festgestellt. Das Nebenkühlwassersystem dient zur Wärmeabfuhr und Kühlung von Komponenten aus betrieblichen und sicherheitstechnischen Systemen. Es besteht aus vier voneinander unabhängigen Systemsträngen. Durch die drei verfügbaren Systemstränge war die sichere Wärmeabfuhr und Bereitstellung von Nebenkühlwasser jederzeit gewährleistet. Es handelt sich um das meldepflichtige Ereignis Nr. 07/2018.[71][72]

Am 4. Dezember 2018 ereignete sich ein meldepflichtiges Ereignis, bei dem anlässlich einer wiederkehrenden Prüfung ein Überströmventil eines Stranges des Zusatzboriersystems nicht ordnungsgemäß regelte. Das Ventil hat unter anderem die Aufgabe, bei solchen wiederkehrenden Prüfungen das Kühlmittel statt in den Reaktorkühlkreislauf wieder zurück in den Flutbehälter zu führen. Es handelt sich um das meldepflichtige Ereignis Nr. 08/2018.[73][74]

Damit erhöht sich die Gesamtanzahl meldepflichtiger Ereignisse im Kernkraftwerk Grohnde auf 262.

2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Kraftwerksrevision vom 21. April bis 26. Mai wurden der Aufsichtsbehörde vom Anlagenbetreiber folgende drei meldepflichtige Ereignisse angezeigt:[75]

  1. Im Rahmen einer Freischaltung eines Teilstranges des Nebenkühlwassersystems kam es zum Eintritt von Kühlwasser in einen Pumpenraum, wodurch die darin befindliche Pumpe überflutet wurde. Sie war für Revisionsarbeiten planmäßig außer Betrieb. Die Pumpe wurde getauscht. Alle Komponenten im Pumpenraum wurden einer zusätzlichen Funktionsprüfung unterzogen.
  2. Im Rahmen des Prüfprogramms im Frischdampfsystem wurden Wanddickenschwächungen an Kleinrohrleitungen festgestellt. Die Integrität der Leitungen war ausreichend, sie wurden vorsorglich getauscht.
  3. Ferner kam es bei einer wiederkehrenden Prüfung zu einem unplanmäßigen Start eines Notspeisenotstromdiesels aufgrund einer abweichenden Prüfeinstellung. Nach Korrektur der Einstellung wurde die Prüfung erfolgreich wiederholt.

Damit erhöht sich die Gesamtanzahl meldepflichtiger Ereignisse im Kernkraftwerk Grohnde auf 265.

Die Revision war wegen der umfangreichen Arbeiten ursprünglich für eine Dauer von 26 Tagen geplant.[76] Nach Beendigung der Revisionsarbeiten stellte sich Mitte Mai heraus, dass eine Steckverbindung an einer Messeinrichtung am Deckel des Reaktordruckbehälters defekt war und getauscht werden musste. Hierfür war es notwendig, den Reaktordruckbehälter erneut zu öffnen, was umfangreiche vorbereitende Arbeiten erforderte.[77] Der Anlagenstillstand verlängerte sich dadurch um weitere 10 Tage, sodass die Anlage erst nach 5 Wochen am 27. Mai wieder ans Netz gehen konnte.

Gesellschaftliche Auswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenblockade mit Treckern vor dem Kernkraftwerk Grohnde gegen einen erwarteten MOX-Transport im November 2012

Am 15. Januar 2011 demonstrierten mehrere hundert Atomkraftgegner gegen den geplanten Transport von 16 MOX-Brennelementen aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield an das Kernkraftwerk Grohnde im Jahre 2011.[78]

Am Ostermontag 2011 fanden sich aus Anlass des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl nach Polizeiangaben 5000 Demonstranten am Atomkraftwerk ein, der Veranstalter spricht von bis zu 20.000 Demonstranten. Sie umzingelten den 2200 Meter langen Zaun um das Atomkraftwerk. Veranstaltungssprecher Ralf Strohbach erklärte: „Die Atomkraft ist für unsere Region eine ständige Bedrohung.“[79]

Am 11. März 2013, dem zweiten Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima, haben 20.000 Demonstranten mit einer Menschen- und Aktionskette in einem Ring von 40 bis 60 km um das Kernkraftwerk Grohnde gezeigt, welches Ausmaß eine Evakuierung wie in Fukushima für die Region bedeutet.[80]

Seit Anfang 2017 fordern immer mehr Städte, Gemeinden und Kreise in der näheren und weiteren KKW-Umgebung dessen Stilllegung[81]. Bisher haben 19 kommunale Körperschaften in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen eine entsprechende Resolution verabschiedet, u. a. die Städte Detmold und Herford sowie die Stadt und der Kreis Göttingen sowie die Städte Bad Pyrmont, Hameln und Bockenem. Die Resolutionen richten sich an das niedersächsische Umweltministerium als zuständige Atomaufsichtsbehörde und an das Bundesumweltministerium.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kernkraftwerk Grohnde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b PreussenElektra: Kraftwerk Grohnde. Online auf www.preussenelektra.de, abgerufen am 27. November 2016.
  2. a b Kurzbeschreibung zum Zwischenlager-Kernkraftwerk Grohnde (Memento des Originals vom 2. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfs.de (PDF; 807 kB) Herausgegeben von E. On Hannover 2001
  3. luftlinie.org
  4. PreussenElektra: Unsere Geschichte. Online auf www.preussenelektra.de, abgerufen am 27. November 2016.
  5. WESER-KURIER, 17. Juli 1973, Seite 15
  6. Bundesarchiv Ordner B 106/87711
  7. MAO Datenbank: Jürgen Schröder: AKW Grohnde - Materialien zur Analyse von Opposition, 20. März 2015, online auf www.mao-projekt.de, abgerufen am 31. August 2017.
  8. Der Spiegel: Schwarz vor Augen, 15. Mai 1978, online auf www.spiegel.de, abgerufen am 31. August 2017.
  9. Oliver Weiße: Anti-AKW-Protest 1977: „Schlachtfeld“ Grohnde in: ndr.de vom 19. März 2017, abgerufen am 31. August 2017.
  10. Der Spiegel: Sehr schnell vorbei, 8. August 1977, online auf www.spiegel.de, abgerufen am 27. September 2010.
  11. Bernhard Gelderblom: Die "Schlacht um Grohnde" am 19. März 1977, online auf grohnde.gelderblom-hameln.de, abgerufen am 1. September 2017.
  12. Grohnde Kampagne: Regionalkonferenz. Abgerufen am 1. September 2017.
  13. Sicherheit von Atomkraftwerken - "Renegade"-Voralarm - die Terrorgefahr ist real. In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 1. September 2017]).
  14. Internetseite des Vereins: Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V., online auf www.rechtshilfe-atomerbe-grohnde.de, abgerufen am 31. August 2017.
  15. Auch in den Jahren 1985, 1986, 1987, 1989, 1990 und 1998 erzeugte die Anlage die höchste Bruttonennarbeit weltweit.
  16. Weser-Wasser für Grohnde noch bis 2021. Norddeutscher Rundfunk, abgerufen am 19. März 2017.
  17. Kraftwerk Grohnde. In: preussenelektra.de. Abgerufen am 9. März 2018.
  18. Im Vorgriff aufgerüstet. Die Tageszeitung, abgerufen am 30. März 2011.
  19. Atomkraftwerk Grohnde wird Fall für den Staatsanwalt. Spiegel Online, abgerufen am 19. Juni 2014.
  20. Robert von Lucius: Reaktor Grohnde bleibt abgeschaltet. Frankfurter Allgemeine Zeitung, abgerufen am 20. Juni 2014.
  21. Eon will Wiederanfahren von AKW Grohnde erzwingen. Rheinische Post, abgerufen am 20. Juni 2014.
  22. Vor Gericht: Streit um Reststrom für AKW Grohnde. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  23. – Internationale Atomenergieorganisation (Memento vom 1. Juli 2007 im Internet Archive)
  24. TAZ:IM Vorgriff aufgerüstet, Atomkraft in Niedersachsen. Ausgabe vom 30. März 2011, abgerufen am 30. Mai 2012.
  25. Reaktorsicherheitskommission vom 18. September 2003 (Memento des Originals vom 8. August 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rskonline.de (PDF-Datei; 41 kB)
  26. a b Chronik des AKW Grohnde, abgerufen am 4. Februar 2012.
  27. EON Kernkraft: Technische Daten zum AKW Grohnde (Memento des Originals vom 30. April 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eon.com (PDF; 1,2 MB) abgerufen am 11. März 2013
  28. a b EON Kernkraft: Technische Daten zum AKW Grohnde (Memento des Originals vom 30. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.eon-kernkraft.com abgerufen am 30. Mai 2012
  29. Kleinen Anfrage der Fraktion der LINKEN vom 23. Januar 2012 in der 17. Wahlperiode des Deutschen Bundestages (PDF; 90 kB) abgerufen am 31. Mai 2012
  30. Power Reactor Information System der IAEO: „Germany, Federal Republic of: Nuclear Power Reactors“ (englisch)
  31. Energie Chronik: Erneute Debatte um Terror-Risiko bei Kernkraftwerken Januar 2004, abgerufen am 12. Juni 2012
  32. Der Spiegel: Interaktive Übersicht des SPIEGEL, AKWs in Deutschland (Memento des Originals vom 26. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spiegel.de. Online auf www.spiegel.de, abgerufen am 23. Januar 2012.
  33. KKW Grohnde bei der IAEO
  34. TÜV Gutachten zitiert in: Alte Meiler bleiben am Netz – die Gefahren des AKW Grohnde (PDF; 964 kB) abgerufen am 12. Juni 2012.
  35. Niedersächsische Fernüberwachung, Homepage, abgerufen am 12. Juni 2012.
  36. Kraftwerksliste Bundesnetzagentur (bundesweit; alle Netz- und Umspannebenen) Stand 02.07.2012. (Excel-Datei, 1,6 MB) Archiviert vom Original am 22. Juli 2012; abgerufen am 21. Juli 2012.
  37. nadir.org: Chronik des AKW Grohnde, abgerufen am 4. Juli 2011.
  38. bfs.de, Bundesamt für Strahlenschutz: Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Standort-Zwischenlager in Grohnde, 20. Dezember 2002 (Memento des Originals vom 12. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfs.de (PDF; 1,0 MB)
  39. Standort-Zwischenlager Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 23. August 2017.
  40. Alte Meiler bleiben am Netz - die Gefahren des AKW Grohnde. Herausgeber: Regionalkonferenz AKW Grohnde, September 2011 (PDF; 964 kB) abgerufen 31. Mai 2012
  41. dradio.de, Deutschlandfunk, Forschung Aktuell, 26. Juli 2011, Julia Beißwenger: 200 Meter im Castor: Das Akw Grohnde in Niedersachsen (31. Juli 2011)
  42. Grohnde – Zwischenlager.info. Abgerufen am 14. Juni 2019 (deutsch).
  43. Tagesspiegel vom 4. Oktober 2012: AKW-Stresstest: EU sieht Probleme bei norddeutschen Kernkraftwerken, abgerufen am 12. Oktober 2012.
  44. eon Kernkraft: Abschlussbericht für den Europäischen Stresstest. (PDF) 2011, abgerufen am 9. März 2018.
  45. Kernkraftwerke in Deutschland: Meldepflichtige Ereignisse seit Inbetriebnahme. Abgerufen am 17. August 2017.
  46. Der Spiegel:Mir läuft der kalte Schauer über den Rücken Ausgabe vom 20. April 1987, abgerufen am 6. Juni 2012
  47. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Meldepflichtige Ereignisse in Anlagen zur Spaltung von Kernbrennstoffen in der Bundesrepublik Deutschland, Jahresbericht 1996 (Memento des Originals vom 12. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfs.de (PDF; 864 kB) abgerufen 5. Juli 2011
  48. a b Kernenergie in Deutschland; Jahresbericht 2005 - Herausgeber: Deutsches Atomforum e. V. Seite 22/23 Kernkraftwerk Grohnde; Informationskreis KernEnergie; Druck: UbiaDruckKöln; ISSN 1611-9592
  49. DEWEZET: Millionen-Schaden im Atomkraftwerk Grohnde, 29. April 2014, online auf www.dewezet.de, abgerufen am 19. August 2017.
  50. DEWEZET: Millionen-Schaden im Atomkraftwerk Grohnde, 30. Mai 2017, online auf www.dewezet.de, abgerufen am 19. August 2017.
  51. BfE – Monatsberichte – Meldepflichtige Ereignisse in Kernkraftwerken und Forschungsreaktoren – Monatsbericht 2016/02. Abgerufen am 4. September 2017.
  52. AKW Grohnde nach Revisionsverlängerung wieder am Netz. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 28. August 2017.
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  55. Mann stirbt in Kernkraftwerk in Grohnde. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 26. August 2016. Abgerufen am 27. August 2016.
  56. Arbeitsunfall mit Todesfolge im AKW Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 1. September 2017.
  57. Umweltministerium: Transportbehälter für Brennelemente im AKW Grohnde verrutscht. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 1. September 2017.
  58. Meldepflichtiges Ereignis im AKW Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 29. August 2017.
  59. a b Umweltministerium: AKW Grohnde (KWG) nach Revision wieder am Netz. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 30. August 2017.
  60. Meldepflichtiger Befund an Niederhaltefedern im Atomkraftwerk Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 6. November 2017.
  61. AKW Grohnde geht am Wochenende für Reparatur vom Netz. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, abgerufen am 6. November 2017.
  62. KWG nach Reparatur einer Kleinleitung wieder am Netz. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 7. Dezember 2017.
  63. Meldepflichtiges Ereignis im Atomkraftwerk Grohnde (KWG). Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 7. Dezember 2017.
  64. Kernkraftwerk Grohnde nach Revision wieder am Netz. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 16. April 2018.
  65. Meldepflichtige Ereignisse im Kernkraftwerk Grohnde (KWG). Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 16. April 2018.
  66. Abschalten eines Notstromdiesels im Kernkraftwerk Grohnde. Abgerufen am 16. April 2018.
  67. Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde (KWG). Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 23. April 2018.
  68. Ungeplantes Starten eines Notstromdiesels im Kernkraftwerk Grohnde. Abgerufen am 23. April 2018.
  69. Kernkraftwerk Grohnde: Defektes Regelventil an Kältemaschine. Abgerufen am 30. Juni 2018.
  70. Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 30. Juni 2018.
  71. Kernkraftwerk Grohnde: Unzureichende Gängigkeit einer Rückschlagklappe in einem Strang des Nebenkühlwassersystems. Abgerufen am 17. Juli 2018.
  72. Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 17. Juli 2018.
  73. Kernkraftwerk Grohnde: Instandsetzung eines Überstromventils. Abgerufen am 9. Dezember 2018.
  74. Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Grohnde. Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, abgerufen am 10. Dezember 2018.
  75. Kraftwerksrevision beendet: Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde speist wieder Strom ins Netz. Abgerufen am 14. Juni 2019.
  76. Gemeinschaftskernkraftwerk Grohnde geht zur Revision und zum Brennelementwechsel vom Netz. Abgerufen am 14. Juni 2019.
  77. Wiederanfahren des Gemeinschaftskernkraftwerks Grohnde verzögert sich. Abgerufen am 14. Juni 2019.
  78. NDR am 15. Januar 2011: Hunderte AKW-Gegner demonstrieren in Grohnde (Memento vom 19. März 2011 im Internet Archive)
  79. Tageszeitung: Mindener Tageblatt vom 27. April 2011 Menschenstrom zum Atomkraftwerk. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  80. Atom-Protest mit Mundschutz und Geigerzählern in Neue Presse vom 9. März 2013
  81. Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten: Grohnde Kampagne: Übersicht. Abgerufen am 13. November 2017 (englisch).