Kerstin Garefrekes

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Kerstin Garefrekes
Informationen über die Spielerin
Voller Name Kerstin Garefrekes
Geburtstag 4. September 1979
Geburtsort IbbenbürenDeutschland
Größe 179 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
Grün-Weiß Steinbeck
DJK Arminia Ibbenbüren
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1998–2004
2004–
2014–
FFC Heike Rheine
1. FFC Frankfurt
→‎ Washington Spirit (Leihe)
102 0(63)
210 (161)
0 00(0)
Nationalmannschaft
2001–2011 Deutschland 130 (43)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 14. Juni 2014

Kerstin Garefrekes (* 4. September 1979 in Ibbenbüren) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Mittelfeldspielerin ist seit 1998 in der Frauen-Bundesliga und war von 2001 bis 2011 für die Frauen-Nationalmannschaft aktiv.

Sportliche Karriere[Bearbeiten]

Garefrekes begann 1986 mit dem Fußballspielen, zunächst in ihrem Heimatort Steinbeck bei Grün-Weiß Steinbeck, dann bei der DJK Arminia Ibbenbüren. 1998 trat sie dem neu gegründeten FFC Heike Rheine bei. Mit Rheine musste sie 1999 aus der Bundesliga absteigen. Nach dem direkten Wiederaufstieg war sie in jeder Saison die erfolgreichste Torschützin ihrer Mannschaft.

Am 17. November 2001 gab sie ihr Debüt in der Nationalmannschaft beim Spiel gegen die Niederlande. Mit der Nationalmannschaft wurde sie 2003 und 2007 Weltmeisterin, 2005 und 2009 Europameisterin. 2004 wurde sie mit 26 Toren Torschützenkönigin der Bundesliga. Im selben Jahr wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt und gewann mit der Nationalmannschaft Bronze bei den Olympischen Spielen in Athen.

Mit Frankfurt wurde sie 2005 Deutsche Meisterin und ein Jahr später Siegerin des UEFA Women’s Cup. Garefrekes entwickelte sich zu einer der Schlüsselspielerinnen der DFB-Mannschaft. Bei der Weltmeisterschaft 2011 agierte sie zeitweise als Mannschaftskapitänin. Im August 2011 beendete sie ihre Laufbahn in der DFB-Auswahl.[1] Am 14. Juni 2014 wechselte sie auf Leihbasis bis zum dortigen Saisonende in die US-amerikanische National Women’s Soccer League zu Washington Spirit.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Beruf[Bearbeiten]

Garefrekes entschied sich nach dem Abitur in Ibbenbüren für eine Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst. Sie absolvierte ein Studium an der Verwaltungs-Fachhochschule in Münster und arbeitete bis Ende 2004 als Stadtinspektorin beim Sozialamt Rheine mit dem Schwerpunkt "Leistungsbewilligung bei Obdachlosen". Zur Sicherheit ließ sich Garefrekes vor dem Wechsel zum 1. FFC Frankfurt freistellen, um später an ihren Arbeitsplatz zurückkehren zu können. In Frankfurt studierte sie bis 2008 Public Management, der Diplomarbeitstitel lautete Strategisches Management im Vereinsfrauenfußball.

Sie arbeitet nun in der Frankfurter Stadtkämmerei im Controlling für das Dezernat Umwelt mit einer flexiblen 21-Stunden-Woche.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachricht auf www.dfb.de
  2. Spirit acquire German midfielder Kerstin Garefrekes, washingtonspirit.com (englisch). Abgerufen am 15. Juni 2014.
  3. Jochen Leffers: Profi-Fußballerinnen Und was machen Sie so beruflich? Teilzeitbeamtin Kerstin Garefrekes - in der Ruhe liegt die Kraft. spiegel.de, 27. Juni 2011, abgerufen am 8. Juli 2011.
Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Inka Grings Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga
Saison 2003/04
Shelley Thompson