Kesselschlacht von Kamenez-Podolski

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Der Kessel von Kamenez-Podolski

Die Kesselschlacht von Kamenez-Podolski, auch bekannt als der Hube-Kessel, war ein Wehrmachtsunternehmen im Süden der deutschen Ostfront während des Deutsch-Sowjetischen Krieges im Frühjahr 1944 mit dem Ziel, einer Vernichtung der eingekesselten deutschen Truppen durch die Rote Armee zu entgehen.

Während der Proskurow-Czernowitzer Operation vom 4. März 1944 bis 17. April 1944 und der Offensivoperation Uman-Botoșani vom 5. März 1944 bis 17. April 1944 umschlossen die Truppen der 1. und 2. Ukrainischen Front der Roten Armee Generaloberst Hans-Valentin Hubes 1. Panzerarmee nördlich des Flusses Dnister. Die 1. Panzerarmee mit rund 200.000 Soldaten wurde um die Stadt Kamenez-Podolski (ukrainisch Kamjanez-Podilskyj) in der Westukraine eingeschlossen. Die sowjetische Front kam erst 250 Kilometer weiter bei Tarnopol zum Stehen. Unter dem Kommando von Generaloberst Hube entkam der größte Teil der deutschen Truppen mithilfe eines wandernden Kessels der sowjetischen Einschließung in Richtung Nordwesten. Die Schlacht gilt bis heute als operatives Lehrbeispiel zur Illustration des Ausbruchs von gepanzerten Großverbänden aus einer militärischen Einschließung.

Im Februar 1944 verfügte die schwere Panzer-Abteilung 503 über 56 Tiger bei der Truppe. Bei der Verlegung nach Proskurow (1.-2. März 1944) übernahm sie sieben Tiger von der s.Pz.Abt. 506. Aus dem Kessel entkamen nur sieben Tiger; sie wurden im Mai 1944 an die s.Pz.Abt. 509 abgegeben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kesselschlacht von Kamenez-Podolski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien