Keulos

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Keulos
Gemeinde Künzell
Koordinaten: 50° 32′ 23″ N, 9° 44′ 34″ O
Höhe: 335 m ü. NHN
Fläche: 2,32 km²[1]
Einwohner: 422 (30. Jun. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 182 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36093
Vorwahl: 0661
Keulos mit Blick auf die Rhön
Keulos mit Blick auf die Rhön

Keulos ist ein Ortsteil der Großgemeinde Künzell im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keulos ist als Ortsteil von Künzell auch gleichzeitig ein Dorf am Rande von Fulda und somit die Schnittstelle zwischen der Stadt und der Rhön, die direkt hinter Keulos anfängt. Keulos grenzt im Westen an Künzell, im Norden an den Lanneshof, im Osten an Wissels und im Süden an Pilgerzell.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keulos wird erstmals 1212 als Ort erwähnt. Es wird erzählt, dass zwei Brüder, Kadolaches und Wizelaches Keulos und Wissels begründet haben. Um 1840 ist Keulos etwa gleich groß wie Dirlos und Künzell und gleichartig – je ein Gutshof, einige Bauernhöfe und mehrere Abhängige als Tagelöhner, Kutscher usw. für den Gutshof. Deshalb erhielt Keulos – zentral liegend – 1843 den Schulstandort. Der Ort ist in den darauffolgenden Jahren nur sehr langsam gewachsen und mit Dirlos und Künzell von der Einwohnergröße nicht mehr vergleichbar. 1972 hatte Keulos 322 Einwohner, heute sind es ca. 460. Am 31. Dezember 1971 wurde Keulos in die Gemeinde Künzell eingegliedert.[3]

Als bekannte Persönlichkeit – zumindest im Fuldaer Landkreis – kann Johannes Rehm genannt werden, der in Keulos im Jahre 1790 geboren wurde und der Vater des Komponisten Anton Rehm war. Die Familie Rehm war im gesamten Gebiet als musikalisch bekannt.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der einzige Verein ist die Freiwillige Feuerwehr Keulos.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Keulos, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 11. September 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Bevölkerungsstatistik der Gemeinde Künzell, abgerufen am 20. Dezember 2018.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 393.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]