Kevin-Prince Boateng

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Kevin-Prince Boateng

Kevin-Prince Boateng (2011)

Spielerinformationen
Geburtstag 6. März 1987
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 185 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1994–1995 Hertha BSC
1995–1996 Reinickendorfer Füchse
1996–2005 Hertha BSC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2004–2007 Hertha BSC Amateure/II 29 0(5)
2005–2007 Hertha BSC 42 0(4)
2007–2009 Tottenham Hotspur 14 0(0)
2009 → Borussia Dortmund (Leihe) 10 0(0)
2009–2010 FC Portsmouth 22 0(3)
2010–2013 AC Mailand 74 (14)
2013–2015 FC Schalke 04 46 0(6)
2016 AC Mailand 11 0(1)
2016– UD Las Palmas 27 (10)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2001–2002 Deutschland U-15 4 0(1)
2002–2003 Deutschland U-16 11 0(3)
2003–2004 Deutschland U-17 10 0(1)
2004–2005 Deutschland U-19 12 0(7)
2006 Deutschland U-20 2 0(0)
2006–2009 Deutschland U-21 6 0(0)
2010–2014 Ghana 15 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 6. Mai 2017

Audio-Datei / Hörbeispiel Kevin-Prince Boateng?/i (* 6. März 1987 in Berlin) ist ein deutsch-ghanaischer Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler steht seit August 2016 bei der UD Las Palmas unter Vertrag.

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hertha BSC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boateng spielte ab seinem siebten Lebensjahr – abgesehen von einem kurzen Gastspiel bei den Reinickendorfer Füchsen – bei Hertha BSC. 2003 wurde er mit Herthas U-17-Auswahl deutscher B-Juniorenmeister. Im Finale setzte sie sich mit 4:1 gegen den VfB Stuttgart durch. Ein Jahr später gewann Boateng mit Hertha den DFB-Junioren-Vereinspokal durch einen Endspielsieg über den SGV Freiberg.

Anschließend rückte Boateng in den Amateurkader des Vereins auf, der in der Regionalliga Nord spielte. Am 13. August 2005 debütierte er beim 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt im Alter von 18 Jahren in der Fußball-Bundesliga. Kurze Zeit später kam Boateng auch erstmals im UEFA-Cup zum Einsatz; sein Debüt gab er am 24. November 2005. Am 4. Februar 2006 im Rückspiel gegen Eintracht Frankfurt erzielte er sein erstes Bundesligator. Am 14. September desselben Jahres folgte auch der erste UEFA-Cup-Treffer im Spiel gegen Odense BK.

Nachdem Boateng in der U-23-Mannschaft von Hertha BSC schon mehrmals mit seinem Halbbruder Jérôme zusammengespielt hatte, standen beide am 25. Spieltag der Saison 2006/07 gegen Borussia Mönchengladbach zeitweise gemeinsam in einem Bundesligaspiel auf dem Rasen. Eine Woche später in der Partie gegen den FC Energie Cottbus standen beide in der Startelf.

Nach zwei Bundesligaspielzeiten für die Berliner wechselte Boateng im Sommer 2007 für 7,9 Millionen Euro nach England zu Tottenham Hotspur.[1]

Tottenham Hotspur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Debüt in der Premier League gab Boateng am 3. November 2007 gegen den FC Middlesbrough. In seiner ersten Saison in England war er meist Ergänzungsspieler und kam zu 13 Ligaeinsätzen. Einen größeren Anteil hatte er hingegen am Gewinn des englischen Ligapokals. Im Viertelfinale gegen Manchester City (2:0) spielte er über 90 Minuten, in beiden Halbfinalspielen gegen den FC Arsenal (1:1 und 5:1) wurde er eingewechselt. Im Finale gegen den FC Chelsea fehlte er verletzungsbedingt. In seiner zweiten Premier-League-Saison kam er unter dem neuen Trainer Harry Redknapp nur zu einem Ligaeinsatz.

Borussia Dortmund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Januar 2009 wechselte Boateng auf Leihbasis bis zum Ende der Saison 2008/09 zu Borussia Dortmund.[2] Insgesamt spielte er zehnmal für Dortmund; in dieser Zeit kam es auch erstmals zum Duell mit seinem Halbbruder Jérôme. Am 25. April 2009 wurde er im Spiel gegen den Hamburger SV in der 68. Minute eingewechselt; er spielte bis zur 81. Minute gegen Jérôme, als dieser ausgewechselt wurde. Kevin-Prince Boateng konnte zu den letzten beiden Saisonspielen nicht mehr antreten, da er nach einem Foul an dem Wolfsburger Makoto Hasebe vom DFB-Sportgericht gesperrt worden war. Er überzeugte zwar Trainer Jürgen Klopp mit seinen Leistungen, eine Kaufoption wurde aus finanziellen Gründen jedoch nicht genutzt.[3][4]

Kevin-Prince Boateng (Nummer 23) foulte Michael Ballack (am Boden liegend) im FA-Cup-Finale 2010

FC Portsmouth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boateng kehrte daher zur Saison 2009/10 zunächst zu den Spurs zurück, kam dort aber nur zu einer Einwechslung beim 5:1-Sieg gegen die Doncaster Rovers in der 2. Runde des League Cup.[5] Am 28. August 2009 wechselte er für etwa vier Millionen Pfund Ablöse zum englischen Erstligisten FC Portsmouthbei dem er einen Dreijahresvertrag unterschrieb.[6] In seinem ersten Ligaspiel für den neuen Klub erzielte er sein erstes Premier-League-Tor. Mit Portsmouth erreichte er auch das FA Cup-Finale. Im Halbfinale hatte sich Portsmouth gegen Tottenham Hotspur mit 2:0 nach Verlängerung durchgesetzt; Boateng bereitete das 1:0 vor und erzielte kurz vor Schluss den Treffer zum 2:0 gegen sein ehemaliges Team.[7] Das Finale gegen den FC Chelsea fand am 15. Mai 2010 im Wembley-Stadion statt. Portsmouth verlor gegen die Londoner mit 0:1; Boateng verschoss dabei einen Strafstoß gegen Petr Čech. Zuvor hatte er Michael Ballack gefoult, nachdem die beiden während der Partie in einer Rangelei aneinandergeraten waren, wobei Ballack Boateng mit der Hand ins Gesicht geschlagen hatte. Vom Unparteiischen der Begegnung wurde die Aktion von Ballack nicht geahndet, Boateng erhielt für sein Foul die Gelbe Karte.[8] Ballack verletzte sich so schwer, dass er nicht an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 teilnehmen konnte.[9]

AC Mailand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2010/11 wechselte Boateng zum italienischen Serie-A-Klub CFC Genua. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag, wurde jedoch sofort für eine Saison an den eigentlichen Interessenten AC Mailand, der sich die geforderte Ablösesumme nicht leisten konnte, samt Kaufoption verliehen.[10] Später wurde der Vertrag von Leihbasis auf Co-Eigner-Basis umgeschrieben.

Im Laufe der Saison spielte sich Boateng in die Stammelf des AC Milan. Sein erstes Spiel in der Serie A absolvierte er am 29. August 2010. Er wurde in der 76. Minute für Alexandre Pato eingewechselt und legte Filippo Inzaghi den Treffer zum 4:0-Endstand auf. Am 15. September 2010 bestritt er sein erstes Spiel in der UEFA Champions League. Gegen AJ Auxerre wurde Boateng in der 15. Minute für den verletzten Massimo Ambrosini eingewechselt und bereitete den Führungstreffer von Zlatan Ibrahimović vor. Das Spiel endete mit 2:0 für den AC Mailand. Sein erstes Serie-A-Tor erzielte er am 4. Dezember 2010 beim 3:0-Heimsieg über Brescia Calcio. Durch das 0:0 am 36. Spieltag gegen den AS Rom sicherte sich Boateng mit dem AC Mailand vorzeitig den italienischen Meistertitel 2011. Es war sein erster Meistertitel im Profibereich. Der AC Mailand nutzte am Saisonende die Kaufoption.[11]

Kevin-Prince Boateng (A.C. Milan) 2.jpg Kevin-Prince Boateng (A.C. Milan) 3.jpg
Boateng im Trikot des AC Mailand (August 2012)

Im Mai 2011 übernahm AC Milan die restlichen 50 % der Transferrechte von Boateng für eine Ablösesumme, die ersten Angaben zufolge bei etwa sieben Millionen Euro gelegen haben soll.[12] Am 6. August 2011 gewann Boateng mit dem AC Milan den italienischen Supercup gegen Pokalsieger Inter Mailand. Er erzielte dabei das Tor zum 2:1-Endstand. Am 23. Oktober 2011 wurde er im Auswärtsspiel bei US Lecce beim Stand von 0:3 aus Sicht der Mailänder nach der Halbzeitpause für Robinho eingewechselt und erzielte innerhalb von 14 Minuten einen Hattrick zum 3:3-Ausgleich (Endstand 4:3 für Mailand). Vier Tage zuvor hatte er im Champions-League-Gruppenspiel gegen BATE Baryssau seinen ersten Treffer in der Königsklasse erzielt.

Zur Saison 2012/13 bekam Boateng die prestigeträchtige Rückennummer „10“, nachdem Vorgänger Clarence Seedorf den AC Mailand in Richtung Botafogo FR verlassen hatte und der für das Trikot vorgesehene Zlatan Ibrahimović bei Paris Saint-Germain unterschrieben hatte.[13]

Anhaltende rassistische Beleidigungen gegen dunkelhäutige Spieler des AC Mailand bewogen Boateng am 3. Januar 2013 in Busto Arsizio, sich mehrfach beim Schiedsrichter des gerade laufenden Freundschaftsspiels gegen den Viertligisten Aurora Pro Patria zu beschweren, ohne Gehör zu finden.[14] In der 26. Minute des Spiels stoppte Boateng beim Dribbeln, nahm den Ball in die Hand, schoss ihn in Richtung der Tribüne, von der die Beleidigungen kamen, zog sein Trikot aus und ging vom Feld.[15] Die anderen Milan-Spieler folgten ihm, ihr Mannschaftskapitän winkte sie vom Platz, das Spiel war zu Ende.[16] „Ein großer Mann“, befand Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli, „ein großer Klub, eine große Lehre“ befand der Corriere dello Sport.[17] Boatengs Reaktion und die Solidarität seiner Mitspieler erfuhren national und international viel Aufmerksamkeit und wurden als wichtiger Schritt gegen Rassismus in Fußballstadien gewertet.[18]

Sein letztes Spiel für die Mailänder bestritt Boateng am 28. August 2013. Im Champions-League-Qualifikationsrückspiel gegen den PSV Eindhoven sicherte Boateng mit zwei Toren den 3:0-Sieg und damit die Teilnahme der Italiener an der Champions-League-Saison 2013/14.

FC Schalke 04[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kevin-Prince Boateng beim Training des FC Schalke 04 (Januar 2015)

Am 30. August 2013 verpflichtete ihn der FC Schalke 04 und stattete ihn mit einem Vierjahresvertrag und dem Trikot mit der Rückennummer „9“ aus.[19] Nach über vier Jahren (zuletzt am 12. Mai 2009 für Borussia Dortmund) bestritt Boateng am 31. August 2013 (4. Spieltag) beim 2:0-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen wieder ein Bundesligaspiel.[20] Am 14. September 2013 schoss er im Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 sein erstes Tor für den FC Schalke 04.[21] Nur vier Tage später erzielte er gegen Steaua Bukarest in der Champions-League-Gruppenphase sein erstes Tor für die Schalker in diesem Wettbewerb. Am 9. November 2013 (12. Spieltag) im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen erzielte er nicht nur seinen ersten Doppelpack für den FC Schalke 04, sondern auch – zum ersten Mal in seiner Karriere – in einem Spiel zwei Tore mit dem Kopf.

Nach der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln am 10. Mai 2015 in der Bundesliga wurden Boateng und Sidney Sam von Sportvorstand Horst Heldt freigestellt.[22] Im Sommer scheiterten mehrere Wechselversuche. Während Sam, bei dem ein Wechsel ebenfalls gescheitert war,[23] zur neuen Saison wieder zum Trainings- und Spielbetrieb zugelassen wurde,[24] blieb Boateng auch unter dem neuen Trainer André Breitenreiter suspendiert.[25] Die Trikotnummer „9“ wurde an den Neuzugang Franco Di Santo vergeben.

Rückkehr zum AC Mailand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um sich nach seiner Suspendierung fit zu halten, nahm Boateng ab Oktober 2015 am Training seines Ex-Klubs AC Mailand teil[26] und kam dort Anfang November auch in einem Testspiel zum Einsatz.[27] Und nachdem sich Boateng und der FC Schalke 04 auf eine Vertragsauflösung zum Jahresende geeinigt hatten,[28] stattete ihn der AC Mailand mit einem Vertrag bis zum Ende der Saison 2015/16 aus.[29] Sein Comeback im Trikot von Milan gab Boateng am 9. Januar 2016, als er beim 1:1-Unentschieden gegen AS Rom in der 56. Spielminute für Luiz Adriano eingewechselt wurde.[30] Sein erstes Ligator gelang ihm am 17. Januar 2016 (20. Spieltag), als er beim 2:0-Heimsieg über den AC Florenz kurz vor Schluss den Endstand erzielen konnte. Sein zum Saisonende auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert.

UD Las Palmas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 2016 gab die UD Las Palmas die Verpflichtung von Boateng bekannt.[31] Seinen ersten Treffer in der Primera División feierte Boateng bereits am ersten Spieltag der Saison beim 4:2-Auswärtssieg gegen den FC Valencia. Mit diesem Treffer war er erst der sechste Spieler, der es geschafft hatte, in den großen Ligen in Europa (Bundesliga, Premier League, Serie A, Primera División) einen Treffer zu erzielen.[32]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mittelfeldspieler durchlief alle Jugendnationalmannschaften Deutschlands, bis auf die U-18, die er übersprungen hat. Sein Tor von der Mittellinie, das er am 20. Juli 2005 beim Spiel der deutschen U-19 gegen Griechenland zum 3:0 erzielte, wurde zum Tor des Monats gewählt. Am 6. Oktober 2006 debütierte Boateng in der U-21 beim EM-Qualifikationsspiel in England (0:1). Boateng, der seit dem Turnier von Toulon im Jahr 2007 von Trainer Dieter Eilts nicht mehr berücksichtigt worden war, gab unter dem neuen U-21-Trainer Horst Hrubesch sein Comeback. Hrubesch nominierte ihn auch für den vorläufigen Kader für die U-21-Europameisterschaft 2009 in Schweden. Allerdings musste Boateng im Laufe der Vorbereitung verletzungsbedingt absagen.

Ghana[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Juni 2009 gab Boateng bekannt, dass er ab sofort für die ghanaische Fußballnationalmannschaft auflaufen wolle, da er für sich keine Perspektive in der deutschen Mannschaft sehe.[33] Während Boateng noch auf die Zustimmung der FIFA wartete, nominierte ihn Ghanas Fußballverband schon unter Vorbehalt für den Afrika-Cup 2010.[34] Eine Teilnahme war aber wegen der ausstehenden FIFA-Entscheidung nicht möglich. Am 7. Mai 2010 wurde Boateng in den vorläufigen WM-Kader von Ghana berufen. Verbandsvizepräsident Fred Pappoe ging von einer Entscheidung der FIFA noch vor der Weltmeisterschaft aus.[35] Diese kam auch rechtzeitig und so wurde Boateng am 30. Mai 2010 in den endgültigen WM-Kader Ghanas berufen. Am 5. Juni 2010 bestritt er in der Partie gegen Lettland sein erstes Länderspiel für Ghana.

Bei der WM 2010 in Südafrika nahm Boateng die Position des verletzten Michael Essien im zentralen Mittelfeld ein. Im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland traf er u. a. auf seinen Halbbruder Jérôme. Es war das erste Duell zweier Brüder bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Ghana überstand trotz der Niederlage gegen Deutschland als einziges afrikanisches Team die Gruppenphase. Am 26. Juni 2010 erzielte Boateng im Achtelfinalspiel gegen die USA sein erstes Länderspieltor. Das Spiel endete mit 2:1 nach Verlängerung und Ghana feierte mit dem Einzug ins Viertelfinale den größten Erfolg der Verbandsgeschichte. Im Viertelfinale schied das Team gegen Uruguay mit 2:4 im Elfmeterschießen aus. Boateng wurde am 7. November 2010 für die Auszeichnung Afrikas Fußballer des Jahres nominiert.[36] Die Wahl konnte er jedoch nicht für sich entscheiden, er wurde jedoch in Afrikas Elf des Jahres 2010 gewählt.[37] Auch 2011 wurde er in die Mannschaft des Jahres aufgenommen.[38]

Am 4. November 2011 erklärte Boateng aufgrund der hohen körperlichen Belastung durch das zusätzliche Engagement, vorerst nicht mehr für Ghana auflaufen zu wollen. Doch zum WM-Qualifikationsspiel gegen Sambia am 6. September 2013 kehrte er wieder in den Kader zurück.[39] Im Entscheidungsspiel gegen Ägypten konnte Boateng sich mit Ghana schlussendlich für die Weltmeisterschaft 2014 qualifizieren. Am 13. Mai 2014 wurde er in den Kader für das Turnier berufen.[40]

Bei der WM 2014 in Brasilien begann Boateng im ersten Spiel gegen die USA zunächst auf der Bank. Nach seiner Einwechslung konnten die Afrikaner zeitweise ihren Rückstand egalisieren. Durch ein spätes Tor ging das Spiel jedoch mit 1:2 verloren. Im zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland stand Boateng in der Startelf und spielte erneut, wie vor vier Jahren, gegen seinen Halbbruder Jérôme. Nach einer defensiv geprägten ersten Hälfte wurde er zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Das Spiel endete 2:2 unentschieden.

Kurz vor dem Entscheidungsspiel gegen Portugal wurde Boateng nach einer Auseinandersetzung mit seinem Trainer James Kwesi Appiah von diesem bis auf Weiteres suspendiert.[41][42] Ähnlich erging es Mannschaftskollege Sulley Muntari. Die Suspendierung, die durch „einen weißen Zettel unter der Tür“ übermittelt worden sein soll, hielt Boateng für nicht nachvollziehbar. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe hat er bestritten. Einen Rücktritt aus der Nationalelf Ghanas behält er sich vor.[43][44] Ghana verlor das Spiel gegen die Portugiesen mit 1:2. Mit einem Sieg hätten sich die Afrikaner für das Achtelfinale qualifiziert.

Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boateng ist ein beidfüßiger, vielseitig einsetzbarer Mittelfeldspieler. In seinen ersten Profijahren agierte er meist auf den Außenpositionen, später wechselte er ins zentrale Mittelfeld. Dort kann er sowohl als offensiver „Zehner“ als auch als defensiver „Sechser“ eingesetzt werden. Beim FC Schalke übernahm Boateng, in der Zeit als Klaas-Jan Huntelaar wegen Verletzung ausfiel, zeitweise auch die Position des Mittelstürmers.

Boatengs Spielweise zeichnet sich durch seine technische Stärke aus. So meinte sein ehemaliger Trainer Jürgen Klopp beispielsweise, Boateng beherrsche hundert Arten, einen Ball anzunehmen, und habe ein Dutzend Optionen, an einem Gegenspieler vorbeizuziehen.[3] Dank seiner technischen Stärke und Spielübersicht ist Boateng in der Lage, seinen Mitspielern durch gezielte Pässe aussichtsreich in Szene zu setzen.[45] Darüber hinaus verfügt er über eine außergewöhnlich gute Schusstechnik und Schusskraft.

Boateng ist, im Gegensatz zu seinem als schüchtern geltenden Bruder,[46][47] auch für seine harte Gangart auf dem Spielfeld bekannt, die sich zum Beispiel in dem groben Foulspiel gegen Michael Ballack im FA-Cup-Finale am 15. Mai 2010 zeigte. Ihm werden Charisma und Führungskompetenz zugeschrieben.[48][49][50]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hertha BSC Jugend (1996–2005)
Hertha BSC (2005–2007)
Tottenham Hotspur (2007–2009)
FC Portsmouth (2009–2010)
AC Mailand (2010–2013, 2016)

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Finale nicht mehr bei Tottenham Hotspur aktiv.

Berater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Berater Boatengs fungierte ab 2010 Roger Wittmann, der seinerzeit auch den Transfer zum AC Mailand in die Wege geleitet hat.[51] Am 5. Januar 2015 wurde bekannt, dass Wittmanns Agentur und Boateng sich getrennt haben.[52]

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschaftlich engagiert sich Boateng gegen Rassismus.[53] Am 21. März 2013 folgte er einer Einladung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, um in Genf an einer Veranstaltung zum Thema Rassismus und Sport teilzunehmen.[54] Dabei sagte er:[55]

„Rassismus muss aktiv bekämpft werden, er verschwindet nicht von selbst. Als ich in der Nationalmannschaft Ghanas spielte, habe ich gelernt, Malaria zu bekämpfen. Impfungen genügen nicht. Man muss die Teiche trocken legen, in denen die Malaria-Mücken gedeihen. Ich denke, dass Malaria und Rassismus vieles gemeinsam haben.“

Am 22. März 2013 lud FIFA-Präsident Sepp Blatter Boateng zur Mitarbeit in der „Task Force Anti-Rassismus“ ein.[56]

Boatengs Engagement gegen Rassismus, besonders seine weltweit beachtete Reaktion auf rassistische Publikumsäußerungen in Busto Arsizio am 3. Januar 2013, hat dazu beigetragen, dass sich sein Image als „Skandalkicker“, das ihm vor allem in Deutschland zugeschrieben wurde, verbessern konnte.[57][58][59]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiel für Guerilla-Marketing des Sportartikel-Herstellers Nike: 3 United. Gewachsen auf BetonWandmalerei auf einer Brandwand in Berlin-Gesundbrunnen, die Kevin-Prince Boateng (rechts) mit seinen Brüdern George (Mitte) und Jérôme (links) zeigt[60]

Boateng hat eine deutsche Mutter, Christine Rahn,[61] die beim Berliner FC Meteor 06 Fußball spielte,[62] und einen ghanaischen Vater, Prince Boateng, der 1981 aus Sunyani nach Deutschland gekommen war, um zu studieren, und bei den Reinickendorfer Füchsen spielte. Der Vater, ein Sprössling aus dem Clan der Aduana der Akan-Ethnien bzw. aus dem Clan der Yawhima,[63] verließ die Familie, als Kevin-Prince anderthalb Jahre alt war. Die Mutter arbeitete in einer Keksfabrik; später war sie auf Sozialhilfe angewiesen, um die fünf Kinder durchzubringen, zwei Jungen und drei Mädchen, die sie streng erzogen hat.[64] Sein Onkel Robert Kwabena Boateng spielte für die Nationalmannschaft Ghanas.[65] Sein Großvater mütterlicherseits soll ein Cousin von Helmut Rahn, dem Weltmeister von 1954, sein.[66] Boateng, somit ein Großneffe Rahns,[67] wusste aber lange nicht, ob dies stimmt, vielmehr habe es ihm so seine Mutter erzählt.[68] Nachdem Boateng im Juli 2005 das Tor des Monats geschossen hatte, erschien im Berliner Kurier ein Artikel, der erstmals auf die Verwandtschaft des 18-jährigen Torschützen mit Rahn hingewiesen hat.[69]

Er hat über den gemeinsamen Vater einen Halbbruder, den deutschen Nationalspieler Jérôme Boateng, eine fünf Jahre jüngere Halbschwester Avelina (Teilnehmerin bei Deutschland tanzt[70]) und einen fünf Jahre älteren Bruder, George (nicht identisch mit dem gleichnamigen Niederländer),[71] der beim Nordberliner SC[72] im Berliner Amateurbereich aktiv ist. Beim Spiel in einem „Bolzplatzkäfig“ an der Travemünder Straße und der Panke in Berlin-Gesundbrunnen erlernten die Boateng-Brüder und ihre Freunde das Fußballspielen.[73][74][75][76][77] Einen frühen, noch kindlichen Medienauftritt hatte Boateng bereits 1998, als er per Auslosung eines morgendlichen ARD-Kinderprogrammes zu einem Spiel ausgewählt wurde und dabei durch telefonische Mitwirkung den Hauptpreis, das Stofftier Petzi, gewann.[78]

Er wurde beschuldigt, in den frühen Morgenstunden des 18. März 2009 zusammen mit Patrick Ebert insgesamt 13 Fahrzeuge im Berliner Stadtteil Wilmersdorf beschädigt zu haben. Einen Tag vor dem Prozess zog Boateng seinen Einspruch gegen einen Strafbefehl zurück, zahlte eine Geldstrafe von 56.000 Euro, und entging damit einer öffentlichen Gerichtsverhandlung.[79]

Seine Halbschwester Avelina war bei der Präsentation des Songs Taken by a Stranger beim Eurovision Song Contest 2011 als Background-Tänzerin von Lena Meyer-Landrut zu sehen.[80]

Boateng trat in seiner Jugend zum Islam über, weil seine Freunde Muslime waren. Als er am 2. August 2007 heiratete, war er wieder Christ geworden.[81] 2011 trennte er sich von seiner ersten Frau,[82] mit der er einen gemeinsamen Sohn hat.[83] In der Nähe seines Sohnes sein zu können, gab Boateng als einen Grund dafür an, dass er im Sommer 2013 nach Deutschland (FC Schalke 04) zurückkehrte.[84] Als er am 1. Weihnachtstag 2013 seinen Sohn in Kaarst besuchte, erlitt Boateng Prellungen an Hals und Rücken; ein zunächst unbekannter Mann hatte ihm beim Verlassen des Wohnsitzes seines Sohnes ins Gesicht und ihn zu Boden schlagen.[85] Anfang Februar 2014 berichteten Medien, dass die Polizei als Tatverdächtigen einen 28-Jährigen ermittelt habe, der sich beim Angriff auf Boateng als neuer Freund von dessen Ex-Frau ausgegeben habe.[86]

Seit Oktober 2011 führt Boateng eine Beziehung mit der US-amerikanisch-italienischen Moderatorin Melissa Satta. Am 15. April 2014 wurden die beiden Eltern eines Sohnes.[87] Das Paar heiratete im Juni 2016.[88]

Nach eigenen Angaben spricht Boateng vier Sprachen – neben Deutsch Englisch, Türkisch und Italienisch – und versteht darüber hinaus zwei weitere – Arabisch und Französisch.[89]

Brüder-Duelle und gemeinsame Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kevin-Prince und sein Halbbruder Jérôme spielten beide gemeinsam in der höchsten deutschen Spielklasse, der Bundesliga. Dadurch sind sie schon mehrmals gegeneinander angetreten. Außerdem stießen sie 2010 und 2014 in Spielen ihrer Nationalmannschaften aufeinander. Diese Duelle finden in den Medien und der Öffentlichkeit besondere, auch internationale Aufmerksamkeit,[90] wobei der Bruderkampf seit 2010 zum Gegensatz zwischen Kain und Abel hochstilisiert wird.[91][92][93] Am Anfang ihrer Fußballerkarrieren hatten die Brüder für Hertha BSC und die deutsche U-21-Nationalmannschaft gemeinsam auf dem Platz gestanden.

Zeitraum Team von
Kevin-Prince
Team von
Jérôme
Wettbewerb Anzahl der
Spiele pro Saison
2006/07 Hertha BSC Hertha BSC Fußball-Bundesliga 2
2008/09 Borussia Dortmund Hamburger SV Fußball-Bundesliga 1
2009 Deutschland (U-21) Deutschland (U-21) Freundschaftsspiel 1
2010 Ghana Deutschland FIFA-Weltmeisterschaft 1
2013 bis 2015 Schalke 04 Bayern München Fußball-Bundesliga 2
2014 Ghana Deutschland FIFA-Weltmeisterschaft 1
Gesamt 8

Die Boateng-Brüder haben angekündigt, ihre Karriere eines Tages gemeinsam bei Hertha BSC beenden zu wollen.[94][95]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kevin-Prince Boateng – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dpa: Transfer von Kevin Boateng perfekt
  2. Boateng leaves Spurs for Dortmund, abgerufen am 21. März 2016.
  3. a b SZ: Jürgen Klopp "Kevin Boateng ist ein Riesentyp"
  4. Vier Spiele Sperre für Boateng. In: kicker.de. 13. Mai 2009, abgerufen am 18. Mai 2010.
  5. siehe den Spielbericht auf Weltfußball.de, abgerufen am 21. März 2016.
  6. BBC: Portsmouth wrap up four signings
  7. 11freunde.de: Kevin-Prince Boateng über das FA-Cup-Halbfinale 2010
  8. Aufnahmen des Senders itv Sport aus der Partie FC Portsmouth gegen FC Chelsea am 15. Mai 2010 (YouTube-Video, 3:23 min)
  9. Kicker: WM-Aus für Ballack auf sport1.de
  10. Kevin-Prince Boateng wird ein "Rossonero", Artikel des Kicker vom 14. August 2010
  11. dpa: Kevin-Prince Boateng bleibt beim AC Mailand
  12. Kevin-Prince Boateng bleibt bei Milan. fussball.ch. 24. Mai 2011. Abgerufen am 24. Mai 2011.
  13. transfermarkt.de: Ehre für Boateng: Neue Nummer 10 beim AC Mailand, 27. Juli 2012, abgerufen am 27. Juli 2012
  14. Boateng: "Ich würde wieder vom Feld gehen". Handelsblatt. 4. Januar 2013. Abgerufen am 7. Januar 2013.
  15. Boatengs Zeichen gegen die Affen in den Kurven. Süddeutsche Zeitung. 4. Januar 2013. Abgerufen am 7. Januar 2013.
  16. Rassistische Beschimpfungen: Boateng und Milan verlassen das Feld. Kicker. 3. Januar 2013. Abgerufen am 3. Januar 2013.
  17. Taugt Kevin-Prince Boateng wirklich zum Helden?. Die Welt. 5. Januar 2013. Abgerufen am 7. Januar 2013.
  18. Schwarz und weiß ist eins. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 4. Januar 2013. Abgerufen am 4. Januar 2013.
  19. S04 verpflichtet Kevin-Prince Boateng. FC Schalke 04. 30. August 2013. Abgerufen am 30. August 2013.
  20. 2:0 gegen Leverkusen – Fans feiern, Spieler jubeln. FC Schalke 04. 31. August 2013. Abgerufen am 31. August 2013.
  21. Kevin-Prince Boatengs Premierentor sichert Sieg in Mainz. FC Schalke 04. 14. September 2013. Abgerufen am 15. September 2013.
  22. Boateng und Sam mit sofortiger Wirkung freigestellt schalke04.de, abgerufen am 12. Mai 2015
  23. kicker online: Trapps Millionen-Vertrag zum Geburtstag - Sam-Deal geplatzt, 7. Juli 2015, abgerufen am 14. Januar 2016.
  24. FC Schalke 04: Andre Breitenreiter über einen Zugang und einen Rückkehrer, 22. Juli 2015, abgerufen am 14. Januar 2016.
  25. Kevin-Prince Boateng - Der "Staatsfeind Nummer eins" packt aus, Interview auf redbulletin.com, Februar 2016, abgerufen am 24. März 2016.
  26. kicker online: Boateng trainiert beim AC Mailand mit, 30. September 2015, abgerufen am 30. September 2015.
  27. Kevin-Prince Boateng im Testspiel im Einsatz auf t-online.de, abgerufen am 5. November 2015
  28. FC Schalke 04: S04 und Kevin-Prince Boateng lösen Vertrag auf, 8. Dezember 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.
  29. Siehe die offizielle Bestätigung des AC Mailand vom 5. Januar 2016.
  30. Siehe den Spielbericht auf der Website der Serie A.
  31. Verpflichtung durch UD Las Palmas, auf udlaspalmas.es vom 1. August 2016, Seite auf Spanisch, abgerufen am 2. August 2016.
  32. FussballEuropa.com Boateng trägt sich in die Geschichtsbücher ein, abgerufen am 8. Januar 2016
  33. Boateng für Ghana. Auf: transfermarkt.de, 24. Juni 2009.
  34. Ghana wartet auf die FIFA. Auf: transfermarkt.de, 16. Dezember 2009.
  35. dpa: Boateng im Ghana-Kader
  36. Afrikas Fußballer des Jahres - Kevin Boateng ist nominiert
  37. Entscheidung gefallen: Samuel Eto’o ist Afrikas Fußballer des Jahres
  38. Toure crowned African Player of the Year 2011. cafonline.com, 22. Dezember 2011, abgerufen am 27. Dezember 2012.
  39. Boateng zurück in Ghanas Nationalmannschaft spox.com (27. August 2013)
  40. Ghanas Boateng stichelt - und ist dabei, kicker.de (12. Mai 2014)
  41. Kevin-Prince handed indefinite suspension, Ghana Football Association, 26. Juni 2014.
  42. Streit mit dem Trainer: Kevin-Prince Boateng fliegt auch Ghanas WM-Kader. Artikel vom 26. Juni 2014 im Portal spiegel.de, abgerufen am 29. Juni 2014.
  43. Boateng nach Suspendierung: „Trainer sagte: ‚Fuck off!‘“, Sportbild, 26. Juni 2014.
  44. Kevin-Prince Boateng lässt Ghana-Zukunft offen. Artikel vom 29. Juni 2014 im Portal rp-online.de, abgerufen am 30. Juni 2014
  45. Sven Goldmann, Michael Rosentritt: Good bye, Wedding. Artikel vom 13. Juli 2007 im Portal tagesspiegel.de, abgerufen am 30. Juni 2014.
  46. BILD erklärt die verrücktesten Brüder der Liga, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  47. Philipp und die Gärtnerplatz-Gang
  48. Frank Leszinski: Leader von Anfang an: Boateng will Schalke in Leverkusen zum Sieg führen. Artikel vom 15. Februar 2014 im Portal ruhrnachrichten.de, abgerufen am 12. April 2014.
  49. Kevin-Prince Boateng – Die Vaterfigur. Artikel vom 28. März 2014 im Portal ksta.de, abgerufen am 12. April 2014.
  50. Nina Gressmann: Boateng jetzt auch Spieler-Trainer! Artikel vom 7. April 2014 im Portal bild.de, abgerufen am 12. April 2014.
  51. Lars Wallrodt, Oliver Müller: Schalkes Boateng – Ein Staatsfeind wird erwachsen. Artikel vom 1. September 2013 im Portal welt.de, abgerufen am 2. September 2013.
  52. Schalkes Boateng muss sich einen neuen Berater suchen . Artikel vom 5. Januar 2015 im Portal derwesten.de, abgerufen am 5. Januar 2015
  53. Kevin -Prince Boateng in einem 2013 veröffentlichten CNN-Interview mit Amanda Davies (YouTube-Video, 4:10 min), abgerufen am 18. Oktober 2013
  54. Sven Goldmann: Kevin-Prince Boateng: "Den Sumpf austrocknen". Artikel vom 28. November 2013 im Portal tagesspiegel.de, abgerufen am 29. November 2013.
  55. Saskia Aleythe: Gefangen zwischen Bösewicht und Prediger, Artikel im Portal sueddeutsche.de vom 21. März 2013, abgerufen am 30. August 2013.
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  57. Jörn Meyn: „Der Neger verpasst dir gleich eine!“. Artikel vom 21. März 2013 im Portal welt.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  58. Malte Asmus: Schalke 04 – Borussia Dortmund: Die Wandlung des Kevin Prince Boateng, Artikel vom 25. Oktober 2013 im Portal sportal.de, abgerufen am 25. Oktober 2013.
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  60. Johannes Ehrmann: Nike und Berlin: Win the Ghetto. Artikel vom 18. Oktober 2013 im Portal tagesspiegel.de, abgerufen am 18. Oktober 2013.
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  62. Maik Grossekathöfer: Das Familienduell. Artikel vom 12. April 2010 im Portal spiegel.de, abgerufen am 6. November 2013.
  63. Matthias Marburg: Hausbesuch bei unseren Gegnern. Bild, Sonderausgabe vom 6. Juni 2014, S. 12, abgerufen im Portal bild.de am 6. Juni 2014.
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  67. Daniel Theweleit: Der widerborstige Exentriker. Artikel vom 20. Juni 2014 im Portal fr-online.de, abgerufen am 20. Juni 2014.
  68. Interview mit Kevin-Prince Boateng in der Sport-Bild vom 4. September 2013, Heft Nr. 36, S. 23
  69. Renè Miller: Herthas Talent hat legendären Vorfahr: Der Boss, mein Großonkel. Artikel vom 9. August 2005 im Portal berliner-kurier.de, abgerufen am 30. Juni 2014.
  70. Avelina Boateng (24) vertritt Berlin bei „Deutschland tanzt“ | »Ich bin mehr als der Name« vom 17. November 2016
  71. Bericht über die Jugend der Boateng-Brüder im Berliner Bezirk Wedding mit einem Porträt von George Boateng in der Sendung Stilbruch des Fernsehsenders RBB (YouTube-Video, 5:26 min), abgerufen am 18. Oktober 2013
  72. Bruder George Boateng auf Transfermarkt.de
  73. Jörn Meyn: „Der Neger verpasst dir gleich eine!“ Artikel vom 21. März 2013 im Portal welt.de, abgerufen am 20. Oktober 2013.
  74. Matthias Kerber: Boatengs Wohnzimmer: Der Bolzplatz. Artikel vom 26. April 2013 im Portal abendzeitung-muenchen.de, abgerufen am 20. Oktober 2013
  75. Benjamin Kuhlhoff: „Das ist unser Wohnzimmer“. Artikel vom 25. April 2013 im Portal tagesspiegel.de, abgerufen am 20. Oktober 2013
  76. Lucas Vogelsang: Spurensuche in Wedding: Die Jungs von der Panke. Artikel vom 27. Juli 2012 im Portal tagesspiegel.de, abgerufen am 25. Oktober 2013
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  78. Kevin Prince Boateng als Kind bei einem Telefonspiel im ARD-Kinderfernsehen (YouTube-Video, 2:39 min)
  79. Ex-Herthaner Boateng verurteilt B.Z., 27. Juli 2010, abgerufen am 23. März 2012.
  80. tz.de: Boateng kontert Scholl und verrät: Das ist meine Schwester, abgerufen am 25. März 2014.
  81. Roberto Lamprecht, Joachim Schuth, Kai-Uwe Hesse: BILD erklärt die verrücktesten Brüder der Liga. Artikel vom 15. Juli 2010 im Portal bild.de, abgerufen am 30. Juni 2014.
  82. Ehefrau hat ihn verlassen t-online.de, abgerufen am 23. März 2012.
  83. Peter Wenzel, Christian Kynast: Für meinen kleinen Prince spiele ich auf Schalke. Artikel vom 2. September 2013 im Portal bild.de, abgerufen am 2. September 2013.
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  87. Schalke04.de: Maddox Prince erblickt das Licht der Welt, abgerufen am 15. April 2014.
  88. Hotspot Sardinien Boatengs Traumhochzeit! Sie ein Traum in Weiß, er kam ohne Socken express.de vom 26. Juni 2016
  89. The Ghetto Kid Confesses. beyondthepitch.net, 5. Mai 2012, abgerufen am 27. Dezember 2012.
  90. Kit Holden: Boateng brothers head into battle against each other for the second time as Germany’s Jerome faces Ghana’s Kevin-Prince at World Cup 2014. Artikel vom 21. Juni 2014 im Portal dailymail.co.uk, abgerufen am 29. Juni 2014.
  91. Jörn Meyn: Zweiter Bruderkampf zwischen Jerome und Kevin-Prince Boateng. Artikel vom 21. Juni 2014 im Portal abendblatt.de, abgerufen am 29. Juni 2014.
  92. Caín y Abel en el futbol: los hermanos Boateng. Artikel vom 11. Juli 2010 im Portal hemeroteca.proceso.com.mx, abgerufen am 29. Juni 2014.
  93. Philippe Ridet: Les Boateng, Caïn et Abel du Mondial. Artikel vom 22. Juni 2010 im Portal lemonde.fr, abgerufen am 29. Juni 2014.
  94. Jérôme Boateng will zurück zu Hertha BSC, abendzeitung-muenchen.de (25. Oktober 2013)
  95. „Mein Traum, meine Karriere bei Hertha zu beenden“, Sportbild (31. Oktober 2013)
Vorgänger Amt Nachfolger
Florian Müller Fritz-Walter-Medaille in der Altersklasse U-19 in Gold
2006
Benedikt Höwedes