Kfar HaChoresch

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Koordinaten: 32° 42′ N, 35° 16′ O

Karte: Israel
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Kfar HaChoresch
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Israel

Kfar HaChoresch (hebräisch כְּפַר הַחֹרֶשׁ, כפר החורש, englisch Kfar HaHoresh, auf deutsch „Dorf im Dickicht“), ist ein Kibbuz im Nordbezirk Israels in der historischen Landschaft Galiläa. Kfar HaHoresh liegt etwa zwei Kilometer westlich von Nazareth auf einer Höhe von 449 Metern über dem Meer und hatte im Jahr 2017 661 Einwohner.[1]

Der Kibbuz wurde 1933 von Mitgliedern der Jugendorganisation Gordonia gegründet, die auf Aharon David Gordon (1856–1922) zurückgeht. Das Land, auf dem die Siedlung entstand, war 1930 vom Jüdischen Nationalfonds erworben worden. Heute gibt es hier unter anderem eine große Bäckerei, Obstanbau, Landwirtschaft und Hühnerzucht. Der bekannteste Bewohner von Kfar HaHoresh war der Satiriker Ephraim Kishon, der nach seiner Flucht aus Ungarn vorübergehend hier lebte und Hebräisch lernte.

Archäologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gelände des Kibbuz liegt eine Siedlung des Natufien mit zahlreichen Bestattungen[2]. Einer der Schädel aus Kfar HaHoresh ist mit Zinnober bemalt[3].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kfar HaHoresh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 17. Mai 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cbs.gov.il Israelisches Zentralbüro für Statistik abgerufen am 27. Dezember 2018
  2. A. Nigel Goring-Morris, Life, Death and the Emergence of Differential Status in the Near Eastern Neolithic: Evidence from Kfar HaHoresh, Lower Galilee, Israel. In: J. Clark (Hrsg.), Archaeological Perspectives on the Transmission and Transformation of Culture in the Eastern Mediterranean. Levant Supplementary Series. Oxford, CBRL and Oxbow Books 2004, 89–105
  3. Nigel Goring Morris, Anna Belfer-Cohen, Different strokes for different folks: Near Eastern Neolithic mortuary practices in Perspective. In: Ian Hodder (Hrsg.), Religion at Work in a Neolithic Society. Cambridge, Cambridge University Press 2014, 47