Kiéché

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Landgemeinde Kiéché
Landgemeinde Kiéché (Niger)
Landgemeinde Kiéché
Landgemeinde Kiéché
Koordinaten 13° 29′ N, 4° 1′ OKoordinaten: 13° 29′ N, 4° 1′ O
Basisdaten
Staat Niger

Region

Dosso
Departement Dogondoutchi
Einwohner 48.980 (2012)
Politik
Bürgermeister Idi Issa Tondi (2004)
Partei PNDS-Tarayya

Kiéché (auch: Kiéssé) ist eine Landgemeinde im Departement Dogondoutchi in Niger.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiéché liegt in der Großlandschaft Sudan und grenzt im Südosten an den Nachbarstaat Nigeria. Die Nachbargemeinden in Niger sind Dan-Kassari im Nordosten, Koré Maïroua im Südwesten und Dogondoutchi im Nordwesten. Das Gemeindegebiet ist in 21 administrative Dörfer, 107 traditionelle Dörfer, zwölf Weiler und ein Lager gegliedert.[1] Der Hauptort der Landgemeinde ist das administrative Dorf Kiéché (auch: Kiéssé).[2]

Durch das Gemeindegebiet verläuft in Nord-Süd-Richtung das große, periodisch wasserführende Trockental Dallol Maouri.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde Kiéché ging als Verwaltungseinheit im Zuge einer landesweiten Verwaltungsreform im Jahr 2002 aus dem südlichen Teil des Kantons Dogondoutchi hervor.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Volkszählung 2001 hatte Kiéché 40.578 Einwohner.[4] Bei der Volkszählung 2012 betrug die Einwohnerzahl 48.980.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Kommunalwahlen im Juli 2004 wurde Idi Issa Tondi (PNDS-Tarayya) zum Bürgermeister gewählt.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in jener schmalen Zone entlang der Grenze zu Nigeria, die von Tounouga im Westen bis Malawa im Osten reicht und in der Bewässerungsfeldwirtschaft für Cash Crops betrieben wird.[7] Durch Kiéché verläuft die Nationalstraße 1, die hier Teil der internationalen Fernstraße Dakar-N’Djamena-Highway ist.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Issoufou Oumarou Haladou: Dynamique de la pauvreté en relation avec la dégradation des sols dans le département de Dogondoutchi. Cas des communes rurales de Kiéché et Tibiri. Faculté d’Agronomie, Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2011.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Répertoire National des Communes (RENACOM) (Memento des Originals vom 9. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stat-niger.org. Website des Institut National de la Statistique, abgerufen am 22. Januar 2011.
  2. Republik Niger: Loi n° 2002-014 du 11 JUIN 2002 portant création des communes et fixant le nom de leurs chefs-lieux (Online-Version@1@2Vorlage:Toter Link/www.case.ibimet.cnr.it (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.; PDF; 108 kB).
  3. M. Tiepolo, M. Ali, M. Bacci, S. Braccio, H. Issa, A. Z. Oumarou: Analyse du risque d’inondation dans les communes de la Région de Dosso au Niger, 1998–2016. (PDF) Projet ANADIA 2.0, rapport n. 5. Agence Italienne pour la Coopération au Développement, 2018, S. 10, abgerufen am 26. April 2018 (französisch).
  4. Institut Nationale de la Statistique du Niger (Hrsg.): Annuaire statistique des cinquante ans d’indépendance du Niger. Niamey 2010 (Online-Version; PDF; 3,1 MB), S. 54.
  5. Présentation des résultats globaux définitifs du Quatrième (4ème) Recensement Général de la Population et de l’Habitat (RGP/H) de 2012. (PDF) Institut National de la Statistique, 2014, abgerufen am 21. April 2014 (französisch).
  6. Maires du PNDS. (PDF) PNDS-Tarayya, archiviert vom Original am 2. Dezember 2013; abgerufen am 14. Februar 2018 (französisch).
  7. Comprendre l’économie des ménages ruraux au Niger. Save the Children UK, London 2009 (Online-Version (Memento des Originals vom 27. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.savethechildren.org.uk; PDF; 2,6 MB), S. 8.