Kickeshausen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kickeshausen führt kein Wappen
Kickeshausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kickeshausen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 4′ N, 6° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 497 m ü. NHN
Fläche: 1,53 km2
Einwohner: 50 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54689
Vorwahl: 06550
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 248
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Webpräsenz: www.kickeshausen.de
Ortsbürgermeister: Albert Zimmermann
Lage der Ortsgemeinde Kickeshausen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Kickeshausen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Südeifel, etwa zwei Kilometer südlich von Arzfeld, am Rande des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks und wird durch den Enzbach entwässert.

Zu Kickeshausen gehören die Weiler und Wohnplätze Grünenseifen, Hahnenpfuhl, Leibighof, Neuhof und Pickhof. Der nordöstlich des Kernorts liegende Weiler Steinrausch gehört nur zum Teil zu Kickeshausen, teilweise liegt er auf der Gemarkung von Olmscheid.[2]

Die Gemeinde gehört der Fläche nach zu den kleinsten Gemeinden des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Mit 82,2 % wird ein im Vergleich zum Umland hoher Anteil des Gemeindegebietes landwirtschaftlich genutzt, die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist mit 8,9 % höher als das von Wald bestandene Gebiet mit 8,0 % (Stand 2011).[3]

Kickeshausen teilt seine Grenzen mit Irrhausen im Norden, Arzfeld im Osten, Jucken im Süden sowie Olmscheid im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist vermutlich keltischen Ursprungs, worauf eine keltische Fliehburg Hicastel bei Olmscheid schließen lässt, und war bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. besiedelt. Auch Reste einer römischen Wehranlage sind überliefert.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Kickeshausen zur Meierei Binscheid in der luxemburgischen Herrschaft Dasburg im Quartier Vianden.[4]

Nach der Inbesitznahme der Österreichischen Niederlande (1794), zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, und der Übernahme der französischen Verwaltungsstrukturen (1795) gehörte Kickeshausen zur Mairie Olmscheid im Kanton Arzfeld, der verwaltungsmäßig zum Arrondissement Bitburg im Departement Wälder gehörte.[5]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 an das Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Kickeshausen von 1816 an zur Bürgermeisterei Olmscheid im neu errichteten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier.[5]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kickeshausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 40
1835 39
1871 33
1905 83
1939 57
1950 58
Jahr Einwohner
1961 46
1970 38
1987 36
1997 35
2005 37
2015 50

Mit 50 Einwohnern gehört Kickeshausen zu den kleinsten Gemeinden in Rheinland-Pfalz.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kickeshausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kickeshausen ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Seit 1971, als noch 9 landwirtschaftliche Betriebe gezählt worden waren, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 109 ha auf 128 ha (2007) zugenommen, die von 3 Betrieben bewirtschaftet wurden.[3]

Die Ortsgemeinde liegt etwa zwei Kilometer südlich der Bundesstraße 410. Der nächste Bahnhof ist Clervaux an der Luxemburger Nordbahn, etwa 25 km westlich im Großherzogtum Luxemburg gelegen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kickeshausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 60 (PDF; 2,4 MB)
  3. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier: nach amtlichen Quellen ..., Band 1, Lintz, 1849, S. 86 (Google Books)
  5. a b Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier: nach amtlichen Quellen … Band 2, Lintz, 1846, S. 70 (Google Books)
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen