Kieft Cars

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kieft von 1953
Kieft 1100 von 1954
Kieft Formel-1-Wagen von 1961

Die Kieft Cars Limited in Wolverhampton (Staffordshire) war ein britischer Automobilhersteller.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cyril Kieft hatte sich 1950 auf die Herstellung von Formel-3- und anderen Rennsportwagen spezialisiert. Ab 1953 wurden auch straßentaugliche Roadster mit Motoren unterschiedlicher Zulieferer hergestellt.

Auf der Londoner Automobilausstellung im Herbst 1954 stellte Kieft den 1100 CC mit Einbaumotor von Coventry Climax vor. Er hatte eine Kunststoffkarosserie, ein rennerprobtes Rohrrahmenchassis und Einzelradaufhängung sowie einen Vierzylindermotor mit obenliegender Nockenwelle, 1098 cm³ Hubraum, 72 PS (53 kW) und einer Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h.

Von 1956 bis 1961 wandte sich Kieft wieder dem Bau von Fahrzeugen zu, die ausschließlich für den Renneinsatz bestimmt waren.

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell Bauzeitraum Motorenhersteller Zylinder Hubraum Leistung bei Drehzahl Radstand
1 1/2 litre 1953 MG 4 Reihe 1500 cm³ 100 bhp (74 kW) 2286 mm
2 litre 1953 Bristol 6 Reihe 1971 cm³ 130 bhp (96 kW) 5500 min−1 2286 mm
1100 CC 1954–1955 Coventry Climax 4 Reihe 1098 cm³ 72 bhp (53 kW) 6000 min−1 2286 mm
V-8 1954 DeSoto 8 V 4524 cm³ 160 bhp (118 kW) 4400 min−1 2362 mm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kieft Cars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Culshaw, Peter Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975. Veloce Publishing. Dorchester 1999, ISBN 1-874105-93-6.