Kienbaum Consultants International

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Kienbaum Consultants International

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Rechtsform GmbH
Gründung 15. Oktober 1945
durch Gerhard Kienbaum
Sitz Köln, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Fabian Kienbaum
Mitarbeiterzahl 600 (2018)
Branche Unternehmensberatung
Website www.kienbaum.com

Kienbaum Consultants International ist eine deutsche Personalberatung, Unternehmensberatung und Kommunikationsberatung. Sie wurde am 15. Oktober 1945 von Gerhard Kienbaum gegründet. Heute bietet das Unternehmen Beratungsleistungen in den Bereichen Executive Search, Human Resource Management, Vergütungsberatung und Management Consulting.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Kienbaum-Gesellschaft sind etwa 40 Partner beteiligt. Kienbaum ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und wurde in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2019 im Branchenreport Consulting von brand eins Wissen und Statista als „Bester Berater“ für das Beratungsfeld Führung, Organisation und Personal ausgezeichnet. Kienbaum beschäftigte 2013 insgesamt 730 Mitarbeiter in 36 Büros in 21 Ländern bei 112 Millionen Euro Umsatz. Im Jahr 2018 waren es nach Unternehmensangaben noch 600 Mitarbeiter, 27 Büros in 14 Ländern und 90 Millionen Euro Umsatz.[1] In Deutschland ist Kienbaum mit Büros in elf Städten vertreten, darüber hinaus in Europa, den USA, Lateinamerika und Asien. Das Kienbaum Partner Network bietet darüber hinaus Kooperationspartner in Dänemark, Finnland, Großbritannien, Italien, Libanon, Spanien und Mexiko.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Diplom-Ingenieur und Kriegsheimkehrer Gerhard Kienbaum gründete 1945 im Alter von 26 Jahren die Unternehmensberatung Kienbaum. Im Oberbergischen Land beriet er mittelständische Unternehmen bei technischen und kaufmännischen Problemen. Als Geschäftsführer trat 1955 der Jurist Kurt Groß in das Unternehmen ein. Im Jahr 1957 verfügte Kienbaum und Partner über Büros in Hamburg, Frankfurt am Main und Düsseldorf mit insgesamt 90 Mitarbeitern. 1958 eröffnete in Wien das erste internationale Kienbaum-Büro, 1971 errichtete Kienbaum in Brasilien eine Tochtergesellschaft.

1978 kam zur Unternehmensberatung die Personalberatung hinzu. Jochen Kienbaum, der Sohn des Firmengründers, wurde zum alleinvertretungsberechtigen Geschäftsführer bestellt. 1985 übertrug Gerhard Kienbaum den Vorsitz der Geschäftsführung von Kienbaum und Partner auf seinen Sohn.

Mit Niederlassungen in Paris, Prag und Singapur wurde Kienbaum und Partner 1998 in Kienbaum Consultants International umbenannt. 2016 zog Kienbaum aus Gummersbach nach Köln um.

2018 trat Fabian Kienbaum die Nachfolge seines Vaters Jochen Kienbaum als Geschäftsführer an.

Dienstleistungen und Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kienbaum Consultants International deckt folgende Geschäftsbereiche ab:

  • Executive Search
  • Compensation & Performance Management
  • Management Diagnostics
  • Organizational Development
  • Change-Management
  • Management Development
  • Executive NewPlacement
  • HR Transformation
  • Board Services

Weitere Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1994 gegründete Gerhard und Lore Kienbaum Stiftung nennt als Ziel die weltweite Analyse und Förderung des Standorts Deutschland und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen. Laut Selbstdarstellung steht im Mittelpunkt die Förderung von Wissenschaft, Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaft.

Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens führte das Unternehmen im Jahr 2005 eine Aktion unter dem Motto „Kienbaum coacht Kids“ durch, bei der Personalexperten rund 2.500 Schüler vor ihrem Schulabschluss für die Berufswahl berieten.

Der Kienbaum Förderpreis zeichnet jährlich herausragende Abschlussarbeiten der Fachhochschule Köln/Campus Gummersbach aus, um den besonders begabten akademischen Nachwuchs in der Region zu fördern.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Kienbaum: Am Anfang war der Rat. Autobiographie. Ullstein, Berlin / Frankfurt am Main 1995, ISBN 978-3-550-06901-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kienbaums langer Weg aus der Krise – Wie sich der Personalberater gesundsparen will. Handelsblatt, 25. Februar 2019, abgerufen am 20. August 2019