Kieve

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kieve führt kein Wappen
Kieve
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kieve hervorgehoben
Koordinaten: 53° 17′ N, 12° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Röbel-Müritz
Höhe: 67 m ü. NHN
Fläche: 15,43 km2
Einwohner: 130 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17209
Vorwahl: 039925
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 073
Adresse der Amtsverwaltung: Marktplatz 1
17207 Röbel/Müritz
Webpräsenz: www.amt-roebel-mueritz.de
Bürgermeisterin: Christine Jantzen
Lage der Gemeinde Kieve im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Priepert Peenehagen Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Schloen-Dratow Schloen-Dratow Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Kuckssee Penzlin Möllenhagen Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Plasten Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Moltzow Moltzow Torgelow am See Varchentin Vollrathsruhe Burg Stargard Burg Stargard Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Kublank Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Kieve ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Röbel-Müritz mit Sitz in der Stadt Röbel/Müritz verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Kieve liegt an der oberen Elde im Südwesten der Mecklenburgischen Seenplatte, nahe der Landesgrenze zu Brandenburg. Das leicht hügelige Gebiet südlich von Kieve erreicht 84 m ü. NN und ist bereits ein Teil der Wittstock-Ruppiner Heide. In etwa drei Kilometer Entfernung liegen der Glambeck- und der Mönchsee. Die nächstgelegenen Städte sind Röbel/Müritz und Wittstock/Dosse.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Kieve

Der nördlich des Ortes befindliche Burgwall von Kieve entstand in der Zeit des 7. bis 9. Jahrhunderts nach Christus. 1298 taucht der ursprünglich slawisch besiedelte Ort erstmals in einer Urkunde auf. Die Kirche in Kieve stammt ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert.

Markgraf Waldemar von Brandenburg schenkte das Dorf dem Zisterzienserkloster Neuenkamp am Niederrhein als Wiedergutmachung für Schäden am nahen Kloster am Mönchsee. Hier bewirtschaftete das Altkamper Kloster einen Hof, der in einer Schenkungsurkunde des Jahres 1232 bezeugt ist. Als Entstehungsdatum wird deshalb der 30. Dezember 1232 angesehen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kieve hat seinen Charakter als Bauerndorf bewahren können. Eine Tradition ist das seit 1946 jährlich stattfindende Erntefest in Kieve.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kieve liegt abseits der überregionalen Straßenverbindungen. Die Autobahn-Anschlussstelle Röbel an der Bundesautobahn 19 (Berlin–Rostock) ist etwa 17 Kilometer entfernt, die Bundesstraße 198 zirka neun Kilometer (Gemeinde Bollewick). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in etwa 20 Kilometer Entfernung (in Wittstock/Dosse bzw. Mirow).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Kern frühgotische Kiever Dorfkirche aus Feld- und Backsteinen mit ihrem hölzernen Glockenturm und das Pfarrhaus stehen unter Denkmalschutz.

Auf dem Friedhof existieren zwei Gräber mit einem gemeinsamen Grabstein zur Erinnerung an einen namentlich bekannten sowjetischen Zwangsarbeiter sowie einen Sowjetsoldaten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kieve – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).