Kiewer Meer

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Kiewer Meer
Das Kiewer Meer im März 2017
Das Kiewer Meer im März 2017
Zuflüsse: Pripjet und Dnepr
Abfluss: Dnepr
Größere Städte in der Nähe: Kiew
Koordinaten 50° 36′ 0″ N, 30° 30′ 0″ OKoordinaten: 50° 36′ 0″ N, 30° 30′ 0″ O
Daten zum Bauwerk
Bauzeit: - 1964
Höhe des Absperrbauwerks: 38 m
Bauwerksvolumen: 45,700 Mio. m³
Kronenlänge: 42.817 m
Daten zum Stausee
Wasseroberfläche 922 km²dep1
Speicherraum 3730 Mio. m³
Landsat Kiev Water Reservoir1.JPG
Landsat-Bild des Kiewer Meeres
Dnepr Kiew Reservoir.png
Lageplan des Kiewer Meeres (Stausee)
Luftaufnahme Staudamm

Kiewer Meer (ukrainisch Київське водосховище/Kyjiwske wodoschowyschtsche; russisch Киевское водохранилище/Kiewskoje wodochranilischtsche) ist die Bezeichnung für einen Stausee bei Kiew. Er beginnt 20 km nördlich von Kiew und hat eine Fläche von 922 km². Im Norden wird er von den Flüssen Pripjat und Dnepr gespeist und reicht bis zur weißrussischen Grenze.

Der Stausee wurde in den 1960er Jahren unter Nikita Sergejewitsch Chruschtschow geschaffen. Der Dnepr wird hier bis zu einer Breite von 20 km aufgestaut. Der Höhenunterschied wird in einem großen Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung genutzt. Er wurde als letzter der sechs Stauseen errichtet.

Das Absperrbauwerk ist ein über 41 km langer Damm, der zur Zeit seiner Errichtung der längste Staudamm der Erde war. Heute gibt es in Amerika zwei längere und zwei weitere längere, die noch in Bau sind, so dass der Kiewer Staudamm nun an sechster Stelle liegt (siehe Liste von Talsperren der Welt).

Das Kiewer Meer hat einige Steilufer mit tiefen Einschnitten in die Landschaft, welche quer auf den Fluss zulaufen.

Am See befinden sich keine größeren Städte, sondern nur kleinere Ortschaften wie Wyschhorod, Nowi Petriwzi, Stari Petriwzi, Ljutisch und weitere Dörfer.

2020 waren die Temperaturen in der Region extrem hoch. Dies verursachte ein enormes Wachstum von Cyanobakterien im Kiewer Meer.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kiewer Stausee – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.nwzonline.de/panorama/fischen-in-der-gruenen-suppe_a_50,10,3802628604.html