Kikuta Kazuo

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Kikuta Kazuo, 1954

Kikuta Kazuo (jap. 菊田 一夫; * 1. März 1908 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 4. April 1973) war ein japanischer Schauspieler und Dramatiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eltern Kikutas ließen sich kurz nach seiner Geburt scheiden, sodass er von Kikuta Kichisaburō adoptiert wurde und dessen Familiennamen annahm.

Kikuta wurde vor allem als Autor von Rundfunkserien wie Kane no naru oka (鐘の鳴る丘, 1947–50), Yama kara kita otoko (1945) und Kimi no na wa (君の名は, 1952–54) bekannt. Er verfasste daneben auch populäre Komödien wie Hana saku minato (花咲く港, 1943) und produzierte musikalische Komödien im Stil des Broadway, darunter eine Adaption von My Fair Lady. 1960 erhielt er für das Schauspiel Gametsui yatsu, das auch verfilmt und als Fernsehserie produziert wurde, den Kikuchi-Kan-Preis.

Seit 1975 wird alljährlich zum Andenken an seine Leistungen der Kikuta-Kazuo-Theaterpreis (菊田一夫演劇賞, Kikuta Kazuo engekishō) verliehen.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1969: Die Taube Dankuro – Regie: Horst Liepach (Hörspiel – Rundfunk der DDR)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Kikuta der Familienname, Kazuo der Vorname.