Kim Ekdahl Du Rietz

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Kim Ekdahl Du Rietz
Kim Ekdahl Du Rietz

Kim Ekdahl Du Rietz

Spielerinformationen
Voller Name Kim Andreas Ekdahl Du Rietz
Geburtstag 23. Juli 1989
Geburtsort Lund, Schweden
Staatsbürgerschaft SchwedeSchwede Schwedisch
Körpergröße 1,94 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Paris Saint-Germain
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
2005–2011 SchwedenSchweden LUGI HF
2011–2012 FrankreichFrankreich HBC Nantes
2012–2017 DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
2018–2018 DeutschlandDeutschland Rhein-Neckar Löwen
2018– FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain
Nationalmannschaft
Debüt am 9. Dezember 2007
            gegen DeutschlandDeutschland Deutschland
  Spiele (Tore)
SchwedenSchweden Schweden 75 (225)[1]

Stand: 2. März 2018

Kim Andreas Ekdahl Du Rietz (* 23. Juli 1989 in Lund) ist ein schwedischer Handballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ekdahl Du Rietz begann in seiner Heimatstadt mit dem Handballspiel. Für den örtlichen Erstligisten LUGI HF debütierte er auch 2005 – als 16-Jähriger – in der schwedischen Eliteserien. Im Sommer 2011 schloss sich der linke Rückraumspieler dem französischen Erstligisten HBC Nantes an.[2] Zur Saison 2012/13 wechselte er in die deutsche Handball-Bundesliga zu den Rhein-Neckar Löwen. Mit den Löwen gewann er 2013 den EHF Europa Pokal. 2014 erreichte er das Final Four im DHB-Pokal und wurde Deutscher Vizemeister. In den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 wurde er mit den Rhein-Neckar Löwen jeweils Deutscher Meister. Nach der Saison 2016/17 beendete er seine Karriere.[3] Im März 2018 gab er sein Comeback bei den Rhein-Neckar Löwen.[4] 2018 gewann er mit den Löwen den DHB-Pokal. Ab dem Sommer 2018 läuft er für den französischen Verein Paris Saint-Germain auf.[5]

Er hat bis zu seinem Rücktritt aus der Schwedischen Nationalmannschaft im Oktober 2014[6] 75 Länderspiele bestritten. Bei der Europameisterschaft 2008 in Norwegen, der Europameisterschaft 2010 in Österreich und der Weltmeisterschaft 2011 in Schweden gehörte er nur zum erweiterten Aufgebot seines Landes. Bei der Europameisterschaft 2012 belegte er den zwölften Platz. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London gewann er mit Schweden die Silbermedaille. Bei der Europameisterschaft 2014 in Dänemark wurde er Siebter und mit 25 Toren in sechs Spielen bester Werfer seines Teams.[7]

Bundesligabilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore
2012/13 Rhein-Neckar Löwen Bundesliga 28 94 0 94
2013/14 Rhein-Neckar Löwen Bundesliga 31 109 0 109
2014/15 Rhein-Neckar Löwen Bundesliga 35 113 0 113
2015/16 Rhein-Neckar Löwen Bundesliga 32 86 0 86
2016/17 Rhein-Neckar Löwen Bundesliga 32 132 0 132
2017/18 Rhein-Neckar Löwen Bundesliga 12 53 0 53
2012–2018 gesamt Bundesliga 170 587 0 587

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Meister 2016 und 2017 mit den Rhein-Neckar Löwen
  • DHB-Pokal-Sieger 2018 mit den Rhein-Neckar Löwen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. handbollslandslaget.se: Statistik des schwedischen Handballverbandes, abgerufen am 17. Juli 2017
  2. Kim Ekdahl du Rietz über Nantes nach Mannheim?
  3. handball-world.com: Kim Ekdahl du Rietz begründet Karriereende: "Handball macht mich nicht mehr glücklich" vom 15. Februar 2017, abgerufen am 15. Februar 2017
  4. handball-world.news: Comeback des Jahres: Weltenbummler Ekdahl du Rietz ist wieder da vom 2. März 2018, abgerufen am 2. März 2018
  5. handball-world.news: Ziel Frankreich: Kim Ekdahl du Rietz macht weiter, verlässt aber Rhein-Neckar Löwen im Sommer vom 20. April 2018, abgerufen am 20. April 2018
  6. rhein-neckar-loewen.de: Kim Ekdahl du Rietz nicht mehr für Schweden vom 15. Oktober 2014, abgerufen am 15. Oktober 2014
  7. handball.sportresult.com Euro 2014: Cumulative statistics Sweden (PDF, 149 kB) abgerufen am 30. Mai 2014