Kim Kardashian

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Kim Kardashian (2014)

Kimberly Noel „Kim“ Kardashian West (* 21. Oktober 1980 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Reality-TV-Teilnehmerin, Unternehmerin und Model.

Leben

Die Familie Kardashian ist armenischer Abstammung, allerdings wurden schon Kims Vater und Großvater in den USA geboren. Ihr Urgroßvater väterlicherseits kam nahe der damals russischen, heute türkischen Kleinstadt Kars im Dorf Karakale auf die Welt. Seine Eltern gehörten einer ekstatischen Untergruppe der christlich-orthodoxen Sekte der Molokanen an.[1][2][3] Kim Kardashians Vater, der Prominentenanwalt Robert Kardashian (1944–2003), war ein enger Vertrauter des ehemaligen Footballspielers und Schauspielers O. J. Simpson und Mitglied im Verteidigerteam bei dessen Mordprozess.[4] Ihre Mutter Kris Jenner (vormals Kris Kardashian) entstammt einer schon lange in Amerika ansässigen Familie mit gemischten englisch-schottisch-irisch-deutschen und holländischen Wurzeln. Kim ist eine der Stieftöchter von Caitlyn Jenner.

Kim Kardashian auf dem Tribeca Film Festival (2009)

Bekannt wurde Kardashian 2007 zunächst durch ein von der Vivid Entertainment Group veröffentlichtes privates Sexvideo, das sie gemeinsam mit dem Sänger Ray J zeigt. Die von ihr erhobene zivilrechtliche Klage gegen Vivid Entertainment ließ sie gegen eine Zahlung von fünf Millionen US-Dollar später wieder fallen.[5] Nachdem sie 2014 auf dem Cover des Paper-Magazins halbnackt posierte, stiegen die Verkaufszahlen des Sexvideos deutlich an.[6]

Im Herbst 2007 wurden die ersten Folgen der Familien-Reality-Soap Keeping Up with the Kardashians ausgestrahlt, die vor allem von Kim und ihren Geschwistern Kourtney, Khloé und Robert Kardashian sowie ihren Halbschwestern Kendall und Kylie Jenner handelt. Auch Kris Jenner (Mutter von allen sechs) und Caitlyn Jenner (vormals Bruce Jenner, ehemaliger Partner von Kris Jenner, biologischer Vater von Kendall und Kylie Jenner) kommen in der Serie vor. Sie hatte außerdem Auftritte in TV-Sendungen und Talkshows wie Larry King Live, The Simple Life, Late Show with David Letterman, Jimmy Kimmel Live!, The Tonight Show und Dancing with the Stars. Als Schauspielerin wirkte sie in den Produktionen Beyond the Break, How I Met Your Mother, Drop Dead Diva und Disaster Movie als Nebendarstellerin mit. Sie hatte zudem einen Auftritt in der Serie CSI: NY (Staffel 6, Folge 11).

Im Oktober 2016 wurde Kardashian während ihres Aufenthaltes in Paris anlässlich der Pariser Modewoche in einem Palais in der Innenstadt überfallen und es wurde ihr Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro geraubt.[7] Kardashian, die während des Überfalls gefesselt und im Badezimmer eingeschlossen wurde, blieb unverletzt. Die fünf als Polizisten gekleideten und bewaffneten Täter konnten unerkannt mit der Beute entkommen.[8]

Gemeinsam mit ihren Schwestern Kourtney und Khloé betreibt Kim Kardashian die Modeboutique-Kette „D-A-S-H“[9] und brachte eine Modekollektion namens „Kardashian Kollection“ auf den Markt.[10] Mit ihrer Mobile App, dem Handyspiel „Kim Kardashian: Hollywood“, erwirtschaftete sie im Jahr 2015 rund 40 Prozent ihres Gesamteinkommens.[11]

Von 2000 bis 2004 war Kardashian mit dem Musikproduzenten Damon Thomas verheiratet.[12] Am 20. August 2011 heiratete sie den Basketballspieler Kris Humphries.[13] Am 31. Oktober 2011, 72 Tage nach der Hochzeit, reichte sie wegen „unüberbrückbarer Differenzen“ die Scheidung ein.[14] Am 24. Mai 2014 ehelichte sie den Rapper Kanye West, mit dem sie seit Anfang 2012 liiert ist; ihre gemeinsame Tochter kam im Juni 2013 zur Welt.[15] Ihr zweites Kind, ein Sohn, wurde im Dezember 2015 geboren.[16]

Sie lebt in ihrer Geburts- und Heimatstadt Los Angeles im Stadtteil Bel Air.[17]

Filmografie

als sie selbst

Auszeichnungen

Goldene Himbeere:

  • 2009: Nominierung als Schlechteste Nebendarstellerin in Disaster Movie
  • 2014: Schlechteste Nebendarstellerin in Temptation: Confessions of a Marriage Counselor

Weblinks

 Commons: Kim Kardashian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kim Kardashian is keeping up with the Armenians. In: thesun.co.uk. 2. Dezember 2011.
  2. Kim Kardashian’s fellow villagers in Turkey to name school after her?. In: news.am.
  3. Kim Kardashian – Ethnicity of Celebs – What Nationality Ancestry Race. In: ethnicelebs.com.
  4. Biografie von Robert Kardashian. worldbiography.net, abgerufen am 26. Juni 2010 (englisch).
  5. Kim Kardashian sex tape sales skyrocket after pregnancy announcement. realitytvworld.com, 2013, abgerufen am 21. Februar 2014.
  6. Popo-Fotos sorgen für Sextape-Rekordverkäufe. In: focus.de. 18. November 2014, abgerufen am 28. November 2014.
  7. Gefesselt und ins Bad gesperrt. Spiegel Online, 3. Oktober 2016, abgerufen am 4. Januar 2017.
  8. Kim Kardashian in Paris überfallen. Spiegel Online, 3. Oktober 2016, abgerufen am 4. Januar 2017.
  9. Boutique of the week: D.A.S.H Miami. miami.com, abgerufen am 26. Juni 2010 (englisch).
  10. Kardashian Kollection. vogue.co.uk, 1. März 2011, abgerufen am 1. März 2011.
  11. #42 Kim Kardashian auf forbes.com, abgerufen am 12. August 2016.
  12. Kim Kardashian. Ex zieht über sie her: „Sie kann nichts“. oe24.at, 20. Mai 2010, abgerufen am 26. Juni 2010.
  13. Starlet Kim Kardashian wieder verheiratet, fnp.de, 21. August 2011, abgerufen am 10. Oktober 2016.
  14. Kim Kardashian will die Scheidung. Spiegel Online, 31. Oktober 2011, abgerufen am 1. November 2011.
  15. Kim Kardashian: Das Baby ist da!. In: bunte.de.
  16. Der Sohn von Kim Kardashian und Kanye West ist da. morgenpost.de, 5. Dezember 2015, abgerufen am 5. Dezember 2015.
  17. Wohnen: Bei den Stars zu Hause. In: gala.de.