Kim Kielsen

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Kim Kielsen (2012)

Kim Marius Kielsen (* 30. November 1966 in Paamiut)[1] ist ein grönländischer Politiker (Siumut). Er war von 2014 bis 2021 Regierungschef Grönlands.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Kielsen ist der Sohn des Kommunalpolitikers Anders Kielsen (1937–2010), der von 1989 bis 1993 Bürgermeister der Gemeinde Paamiut war,[2] und seiner Frau Inge († 2017).[3] Sein Vater war der uneheliche Sohn des dänischen Seemanns Willy Juul Andersen (1911–1981), der im Zweiten Weltkrieg mit seinem Boot an der Rettung der dänischen Juden beteiligt war und auch im norwegischen Porsgrunn dem Widerstand angehörte.[4] Gemeinsam mit seiner Ehefrau Judithe hat er zwei Kinder.[5]

Frühes Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983 begann Kim Kielsen im Alter von 17 Jahren eine Ausbildung zum Schiffsassistenten. Anschließend fuhr er als Seemann für KNI. 1993 begann er eine Polizistenausbildung in Nuuk um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der ebenfalls Polizist war. Ab 1996 war er als Polizist in Upernavik und seiner Heimatstadt Paamiut tätig. 2003 ließ er sich beurlauben, um Koordinator eines Sozialprojekts für Kinder und Jugendliche zu werden.[6]

Karriere als Minister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Kielsen (2010)

Bei der Kommunalwahl 2005 wurde er in den Rat der Gemeinde Paamiut gewählt. Zudem kandidierte er bei der Parlamentswahl 2005 und wurde direkt ins Inatsisartut gewählt. Im März 2007 wurde er als Nachfolger des im Januar zurückgetretenen Jørgen Wæver Johansen zum Minister für Wohnungswesen, Infrastruktur und Rohstoffe im Kabinett Enoksen IV ernannt. Er durfte sein Ministerium auch ab Mai 2007 im Kabinett Enoksen V behalten. Bei der Parlamentswahl 2009 wurde er erneut ins Inatsisartut gewählt, ebenso wie 2013.[5] Nach dem Ausscheiden der Ministerin für Wohnungsbau, Natur und Umwelt Miiti Lynge wurde deren Ressort aufgeteilt. Kim Kielsen wurde am 5. November 2013 Minister für Natur und Umwelt sowie ab dem 27. Januar 2014 auch für Nordische Zusammenarbeit im Kabinett Hammond II.[7]

Erste Amtszeit als Regierungschef[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Oktober 2014 trat Regierungschefin Aleqa Hammond zurück, während gleichzeitig auch die Atassut die Koalition verließ und einige Minister der Siumut zurücktraten. Es blieben nur vier Minister übrig, die bis zu Neuwahlen die Regierungsgeschäfte übernehmen sollten. Kim Kielsen wurde interim zum Regierungschef für diese Zeit ernannt und leitete fortan das Kabinett Kielsen (interim) und war zudem Minister für Äußeres, Umwelt, Natur, Nordische Angelegenheiten und Wohnungswesen.[8][9] Am 18. Oktober 2014 wurde er als Nachfolger von Aleqa Hammond zum neuen Parteivorsitzenden der Siumut gewählt.[10]

Bei der Parlamentswahl im Dezember 2014 konnte die Siumut gewinnen und Kim Kielsen bildete anschließend eine Mitte-Rechts-Koalition mit den Demokraatit und der Atassut. Im Kabinett Kielsen I diente er zudem auch als Innenminister.[11]

Im Oktober 2016 zerbrach die Koalition und Kim Kielsen bildete eine neue Mitte-Links-Regierung aus Inuit Ataqatigiit und Partii Naleraq.[12] Im April 2017 übernahm er zudem im Kabinett Kielsen II auch das Natur- und Umweltministerium.[13]

Zweite Amtszeit als Regierungschef[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Parlamentswahl 2018 erfolgte seine Wiederwahl. Anschließend bildete er im Mai 2018 ein Kabinett mit der Partii Naleraq, der Atassut und der Nunatta Qitornai, wobei er weiterhin auch Natur- und Umweltminister im Kabinett Kielsen III war.[14] Im September desselben Jahres verließ die Partii Naleraq die Regierung[15] und Kim Kielsen handelte eine Minderheitenregierung (Kabinett Kielsen IV) mit Unterstützung der Demokraatit aus.[16] Im April 2019 verließ auch die Atassut die Regierung[17] und Kim Kielsen übernahm ein weiteres Mal das Natur- und Umweltministerium im Kabinett Kielsen V.[18]

Am 12. August 2019 forderte die Mehrheit der Fraktionsmitglieder der Siumut den Rücktritt Kim Kielsens als Parteivorsitzender, was vor allem mit seiner Fischerei- und Jagdquotenpolitik begründet wurde. Ein entsprechender offener Brief wurde von Hermann Berthelsen, Anders Olsen, Nikolaj Jeremiassen, Henrik Fleischer, Laura Táunâjik, Jens Danielsen sowie Minister Erik Jensen unterschrieben.[19] Kim Kielsen lehnte einen Rücktritt tags darauf ab, kündigte jedoch an, beim nächsten Parteitag nicht mehr antreten zu wollen.[20] Am 26. August wurden die Lokalabteilungen der Partei befragt, wobei sich 34 Abteilungen für und 6 Abteilungen gegen Kim Kielsen aussprachen.[21] Nachdem sich Kim Kielsen am 28. August zu den Vorwürfen geäußert hatte, zeigten sich die sieben Unterschreiber weiterhin kritisch.[22] Am 20. September wurde bekanntgegeben, dass sich beide Seiten versöhnt haben.[23]

Nachdem Erik Jensen am 22. November 2019 die Regierung wegen der Differenzen mit Kim Kielsen verlassen hatte, beantragte Hans Enoksen von der Partii Naleraq ein Misstrauensvotum, das von der Koalition und den Demokraatit abgewiesen wurde.[24]

Am 16. Januar 2020 kündigte Kim Kielsen an, entgegen seiner Aussage vom August doch wieder für den Parteivorsitz kandidieren zu wollen.[25] Auch Erik Jensen und Vivian Motzfeldt ließen sich aufstellen.[26] Karl-Kristian Kruse kündigte seine Kandidatur ebenfalls an, zog sie aber wieder zurück, als sich Kim Kielsen am 18. Juni endgültig als Kandidat aufstellen ließ.[27][28] Der Parteitag sollte eigentlich vom 8. bis zum 10. Juli 2020 stattfinden, wurde dann aber wegen der Coronaviruspandemie erst auf den 10. Juli verkürzt,[29] dann in den September verschoben[30] und schließlich abgesagt.[31] Vorausgegangen war am 14. August ein öffentlicher Rücktrittsaufruf der Opposition an Kim Kielsen, die seine Coronapolitik für undurchsichtig hielten und angaben, dass der Parteitag offenbar von den von der Regierung verhängten Restriktionen ausgenommen sei.[32] Kim Kielsen stritt die Vorwürfe ab.[33]

Im Mai 2020 traten die Demokraatit in die Regierung ein und Kim Kielsen bildete sein nunmehr sechstes Kabinett.[34]

Am 3. Juni 2020 wurde bekannt, dass Kim Kielsen sein Boot an einen Freund vermietet hatte, der damit Steinbeißer fischen fuhr und so 27.000 Kronen (rund 3600 Euro) verdiente. Zugleich hatte Kim Kielsen dafür gestimmt, die Steinbeißerquote zu erhöhen. Die Inuit Ataqatigiit warf ihm daraufhin Befangenheit und Machtmissbrauch vor, was dieser abstritt.[35] Experten widersprachen ihm jedoch.[36] Am 17. Juli wurde bekannt, dass sein Boot keine Zulassung für die Erwerbsfischerei hat.[37] Kim Kielsen beauftragte die dänische Kammeranwaltschaft Poul Schmith mit einer Untersuchung des Falls. Am 22. Juli legte sie das Ergebnis vor, dass Kim Kielsen nicht befangen war.[38] Daraufhin untersuchte auch der Revisionsausschuss des Parlaments unter dem Vorsitz Erik Jensens die Angelegenheit. Am 7. September legte der Ausschuss sein Untersuchungsergebnis vor und drückte die stärkste mögliche Kritik am Verhalten Kim Kielsens aus.[39][40] Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass der Ausschuss wichtige Unterlagen trotz Aufforderung nicht ausgehändigt bekommen hatte.[41] Kim Kielsen und der Vorsitzende der Demokraatit, Jens Frederik Nielsen, gaben an das Untersuchungsergebnis zur Kenntnis genommen zu haben.[42][43] Ende September wurde bekannt, dass die Anwaltskanzlei für ihre Untersuchung eine Rechnung in Höhe von über 180.000 Kronen (rund 24.200 Euro) ausgestellt hat.[44] Zugleich wurde veröffentlicht, dass der Dienstwagen von Kim Kielsen zwischen 2015 und 2019 Steuergelder in Höhe von knapp 700.000 Kronen (rund 92.000 Euro) verbraucht hatte.[45] Am 8. Oktober stellte Aqqalu Jerimiassen von der Atassut während einer Debatte über die Angelegenheit ein Misstrauensvotum gegen Kim Kielsen, das mit 14:13 Stimmen abgelehnt wurde. Erik Jensen und Henrik Fleischer enthielten sich.[46] Vivian Motzfeldt gab an, nur deswegen entgegen ihrer ursprünglichen Absicht für Kim Kielsen gestimmt zu haben, weil dieser ihr zuvor zugesichert hatte, weitere Unterlagen dem Revisionsausschuss zukommen zu lassen, der daraufhin eine erneute Untersuchung des Steinbeißerskandals begann, deren Ergebnis noch aussteht.[47]

Die Wahl um den Parteivorsitz zwischen Kim Kielsen, Erik Jensen und Vivian Motzfeldt wurde schließlich final für den 29. November 2020 anberaumt. Kim Kielsen musste sich dabei im zweiten Wahlgang mit 32:39 Stimmen gegen Erik Jensen geschlagen geben. Dies bedeutete, dass seit der Umfrage im Jahr zuvor ein großer Teil der Lokalabteilungen das Vertrauen in ihn verloren hatte.[48]

Nach der Zeit als Regierungschef[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Parlamentswahl 2021 verlor die Siumut die Macht an die Inuit Ataqatigiit und Múte B. Egede löste Kim Kielsen am 23. April 2021 als Regierungschef ab. Allerdings war es Kim Kielsen bei der Wahl gelungen, deutlich mehr Stimmen als der Parteivorsitzende Erik Jensen zu erhalten.[49][50]

In der zweiten Jahreshälfte ließ er sich an der Seefahrtsschule in Paamiut zum Schiffsoffizier ausbilden, wofür er sich im Parlament beurlauben ließ.[51]

Am 5. April 2022 ging die Inuit Ataqatigiit eine Koalition mit der Siumut ein, wobei sich beide Parteien unter anderem einig wurden, dass die Siumut den Parlamentsvorsitz zurückerhält. Daraufhin wurde Kim Kielsen zum Parlamentspräsidenten ernannt.[52]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kim Kielsen erhielt am 17. September 2014 den Nersornaat in Gold.[53] 2018 wurde er zum Ritter des Dannebrogordens ernannt.[54]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kim Kielsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kim Kielsen. Altinget.
  2. Anders Kielsen er død. Sermitsiaq.AG (10. November 2010).
  3. Nukappiaaluk Hansen: Kim Kielsen i sorg: Min mor er død. Sermitsiaq.AG (29. November 2017).
  4. Margit Hansen: Slægten Juul Andersen. margit-hansens-hjemmeside.dk.
  5. a b CV. Naalakkersuisut (archiviert).
  6. Portræt af Kim Kielsen - hvem er han? Kalaallit Nunaata Radioa (19. Januar 2007).
  7. Peter Troelsen: Selvstyret bekræfter KNR´s oplysninger. Kalaallit Nunaata Radioa (5. November 2013).
  8. Niels Krogh Søndergaard: Kim Kielsen landsledervikar. Kalaallit Nunaata Radioa (30. September 2014).
  9. Camilla Dam: Naalakkersuisut har omfordelt ansvarsområder. Kalaallit Nunaata Radioa (3. Oktober 2014).
  10. Camilla Dam: Kim Kielsen ny formand for Siumut. Kalaallit Nunaata Radioa (18. Oktober 2014).
  11. Kommende medlemmer af Naalakkersuisut. Naalakkersuisut (10. Dezember 2014) (archiviert).
  12. Ny koalitionsaftale underskrevet. Naalakkersuisut (27. Oktober 2016) (archiviert).
  13. Rokade i Naalakkersuisut. Naalakkersuisut (24. April 2017) (archiviert).
  14. Ny koalition i Naalakkersuisut indsat af Inatsisartut. Naalakkersuisut (15. Mai 2018) (archiviert).
  15. Ressort ændringer i Naalakkersuisut. Naalakkersuisut (10. September 2018) (archiviert).
  16. Ritzau: Mindretalsregering er på plads i Grønland efter krise. DR (2. Oktober 2018).
  17. Ændringer i Naalakkersuisut. Naalakkersuisut (9. April 2019) (archiviert).
  18. Nye medlemmer i Naalakkersuisut. Naalakkersuisut (10. April 2019) (archiviert).
  19. Karsten Sommer, Jaaku Lyberth: Flertal i Siumuts Inatsisartutgruppe kræver Kim Kielsens afgang. Kalaallit Nunaata Radioa (13. August 2019).
  20. Thomas Munk Veirum: Kielsen trækker sig ikke som formand lige nu. Kalaallit Nunaata Radioa (13. August 2019).
  21. Christine Hyldal, Thomas Munk Veirum: Lokalafdelinger har talt: Kim Kielsen bliver siddende som formand. Kalaallit Nunaata Radioa (26. August 2019).
  22. Thomas Munk Veirum, Jens Thorin: Kielsen-kritikere om opbakning: Vi ser stadig frem til en ny formand. Kalaallit Nunaata Radioa (29. August 2019).
  23. Ane-Marie Petersen, Aviâja Kilime: Kielsen-kritikere begraver stridsøksen. Kalaallit Nunaata Radioa (29. September 2019).
  24. Jens Thorin: Flertal afværger mistillid til Kielsen i Inatsisartut. Kalaallit Nunaata Radioa (22. November 2019).
  25. Ane-Marie Petersen, Paninnguaq Steenholdt: Kruse: Kielsen stiller op som formand for Siumut. Kalaallit Nunaata Radioa (16. Januar 2020).
  26. Ane-Marie Petersen: Ekspert: Formandsvalg i Siumut kan ende som magtkamp. Kalaallit Nunaata Radioa (30. Januar 2020).
  27. Anne Meisner Synnestvedt: Medie: Kim Kielsen vil fortsætte som formand for Siumut. Kalaallit Nunaata Radioa (18. Juni 2020).
  28. Christine Hyldal: Karl-Kristian Kruse vil ikke være formand for Siumut. Kalaallit Nunaata Radioa (10. Juli 2020).
  29. Jens Betak: Formandsvalg i Siumut skal være digitalt. Kalaallit Nunaata Radioa (25. Mai 2020).
  30. Jens Betak: Siumuts landsmøde bliver udskudt og ikke digitalt. Kalaallit Nunaata Radioa (22. Juni 2020).
  31. Christine Hyldal, Malik Brøns: Erik Jensen: Siumuts landsmøde er udskudt på ubestemt tid. Kalaallit Nunaata Radioa (18. August 2020).
  32. Ivik Kristiansen: IA og Partii Naleraq til Kielsen: Træd tilbage! Kalaallit Nunaata Radioa (14. August 2020).
  33. Ivik Kristiansen, Christine Hyldal: Kielsen forsvarer sig mod kras kritik over coronaregler: Jeg bliver siddende! Kalaallit Nunaata Radioa (14. August 2020).
  34. Merete Lindstrøm: Kim Kielsen præsenterer ny koalition. Sermitsiaq.AG (29. Mai 2020).
  35. Medie: Kielsen afviser anklager om magtmisbrug. Kalaallit Nunaata Radioa (3. Juni 2020).
  36. Jens Betak, Johannes Baunsgaard: Eksperter vurderer: Kielsen var inhabil, da stenbiderkvoten blev forhøjet. Kalaallit Nunaata Radioa (4. Juni 2020).
  37. Johannes Baunsgaard: Medie: Kim Kielsens båd er ikke godkendt til erhvervsfiskeri. Kalaallit Nunaata Radioa (17. Juli 2020).
  38. Johannes Baunsgaard: Advokatfirma vurderer: Kielsen var ikke inhabil i stenbider-sag. Kalaallit Nunaata Radioa (22. Juli 2020).
  39. Anne Meisner Synnestvedt, Ivik Kristiansen: Revisionsudvalget rejser skarp påtale af Kielsen i stenbidersag. Kalaallit Nunaata Radioa (7. September 2020).
  40. Johannes Baunsgaard, Ivik Kristiansen: Forsker om kritik fra udvalg: Kan ikke huske skarpere udtalelser. Kalaallit Nunaata Radioa (11. September 2020).
  41. Ivik Kristiansen, Johannes Baunsgaard, Malik Brøns: Erik Jensen om stenbidersag: Naalakkersuisut har været hård at kæmpe med. Kalaallit Nunaata Radioa (8. September 2020).
  42. Malik Brøns, Ivik Kristiansen, Johannes Baunsgaard: Demokraterne om stenbidersag: Vi vil ikke vende det blinde øje til. Kalaallit Nunaata Radioa (10. September 2020).
  43. Johannes Baunsgaard, Ivik Kristiansen: Kim Kielsen svarer på skarp kritik: Det er taget til efterretning. Kalaallit Nunaata Radioa (10. September 2020).
  44. Ivik Kristiansen: Stenbidersagen: Advokatfirma tog 180.000 kroner for undersøgelse. Kalaallit Nunaata Radioa (28. September 2020).
  45. Jens Betak, Andreas Wille: Kielsens biler sluger knap 700.000 kroner fra landskassen. Kalaallit Nunaata Radioa (25. September 2020).
  46. Christine Hyldal, Jens Thorin: Mistillid til Kim Kielsen er afværget med det mindst mulige flertal. Kalaallit Nunaata Radioa (8. Oktober 2020).
  47. Malik Brøns, Ivik Kristiansen: Vivian Motzfeldt om mistillid til Kim Kielsen: Derfor ændrede jeg min mening. Kalaallit Nunaata Radioa (12. Oktober 2020).
  48. Kathrine Kruse: Siumut får ny formand. Sermitsiaq.AG (29. November 2020).
  49. Christine Hyldal, Mathies Hvid Toft: Kim Kielsen: Siumut har væltet sig selv. Kalaallit Nunaata Radioa (7. April 2021).
  50. Christine Hyldal: Múte Egede er ny formand for Naalakkersuisut. Kalaallit Nunaata Radioa (23. April 2021).
  51. Arnaq Nielsen, Kathrine Kruse: Kielsen på skolebænken: - Det er fedt. Kalaallit Nunaata Radioa (13. Oktober 2021).
  52. Merete Lindstrøm: Her er Inatsisartuts nye formand. Sermitsiaq.AG (5. April 2022).
  53. Mads Dollerup-Scheibel: Kim Kielsen tildelt Nersornaat i guld. Sermitsiaq.AG (17. September 2016).
  54. Jenny Emilie Bendix Becker: Landsstyreformand bliver ridder af Dannebrogordenen. Altinget (28. Mai 2018).