Kinding

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Kinding
Kinding
Deutschlandkarte, Position des Marktes Kinding hervorgehoben
Koordinaten: 49° 0′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Höhe: 378 m ü. NHN
Fläche: 51,71 km2
Einwohner: 2584 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85125
Vorwahlen: 08467, 08423, 08461
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 137
Marktgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kipfenberger Str. 4
85125 Kinding
Webpräsenz: www.kinding.de
Bürgermeisterin: Rita Böhm (CSU)
Lage des Marktes Kinding im Landkreis Eichstätt
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kinding ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und staatlich anerkannter Erholungsort.

Kinding, Ortsansicht von Süden

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinding liegt am Zusammenfluss von Anlauter, Schwarzach und Altmühl im Naturpark Altmühltal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Markt Kinding besteht aus den Gemeindeteilen Badanhausen, Berletzhausen, Eibwang, Enkering, Erlingshofen, Haunstetten, Ilbling, Kinding, Kirchanhausen, Kratzmühle, Niefang, Pfraundorf, Schafhausen, Schafhausermühle, Schlößlmühle und Unteremmendorf.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde durch den Zusammenschluss der bisher selbständigen Gemeinden Badanhausen, Enkering, Erlingshofen, Haunstetten, Kinding und Unteremmendorf die neue Gemeinde Kinding gebildet.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat von Kinding hat 14 Mitglieder, die vollständig von der CSU gestellt werden. (Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist seit dem 1. Mai 1990 Rita Böhm (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün über gesenktem silbernen Wellenbalken, überdeckt von einem durch eine eingeschweifte silberne Spitze von Rot und Blau gespaltenen Schild, die silberne Wehrkirche von Kinding mit roten Dächern; rechts oben eine silberne Hopfendolde.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen

  • Technikmuseum Kratzmühle; erstreckt sich über die Bereiche Landwirtschaft, Haushalt, Handwerk und Verkehr.
  • Archäologischer Lehrpfad am Schellenberg bei Enkering (1,5 km lang)

Bauwerke

Baudenkmäler

Kindinger Fosanegl

Brauchtum

Die Maskengruppe „Kindinger Fosanegl“ in Fasenickl-Kostümen nach Vorlagen von 1815 ist treibende Kraft des Kindinger Faschings, der in der Tradition der Altmühltaler Fastnacht steht.[4]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klause[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhle Klause

Südlich von Kinding liegt die Karsthöhle Klause. Sie wird auch Binnleitenhöhle genannt und ist im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) mit der Katasternummer I 66 registriert. Bekannt wurde sie durch Funde als Wohnhöhle in der Steinzeit.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Kinding

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Markt Kinding in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 28. Dezember 2017
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 456.
  4. fosanegl.de zu Geschichte und Gegenwart der Kindinger Fosanegl

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kinding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien