Kinding

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Kinding
Kinding
Deutschlandkarte, Position des Marktes Kinding hervorgehoben
Koordinaten: 49° 0′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Höhe: 378 m ü. NHN
Fläche: 51,71 km2
Einwohner: 2591 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85125
Vorwahlen: 08467, 08423, 08461
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 137
Marktgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kipfenberger Str. 4
85125 Kinding
Webpräsenz: www.kinding.de
Bürgermeisterin: Rita Böhm (CSU)
Lage des Marktes Kinding im Landkreis Eichstätt
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Kinding ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und staatlich anerkannter Erholungsort.

Kinding, Ortsansicht von Süden

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinding liegt am Zusammenfluss von Anlauter, Schwarzach und Altmühl im Naturpark Altmühltal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marktgemeinde Kinding besteht aus den Ortsteilen Kinding, Enkering, Haunstetten, Erlingshofen, Badanhausen, Pfraundorf, Unteremmendorf, Ilbling, Berletzhausen, Kirchanhausen, Schafhausen, Kratzmühle, Niefang, Furthof, Schlößlmühle, Schafhauser Mühle und Eibwang.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde durch den Zusammenschluss der bisher selbständigen Gemeinden Badanhausen, Enkering, Erlingshofen, Haunstetten, Kinding und Unteremmendorf die neue Gemeinde Kinding gebildet.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Marktgemeinderat von Kinding hat 14 Mitglieder, die vollständig von der CSU gestellt werden. (Stand: Kommunalwahl vom Februar 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist seit dem 1. Mai 1990 Rita Böhm (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün über gesenktem silbernen Wellenbalken, überdeckt von einem durch eine eingeschweifte silberne Spitze von Rot und Blau gespaltenen Schild, die silberne Wehrkirche von Kinding mit roten Dächern; rechts oben eine silberne Hopfendolde.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen

  • Technikmuseum Kratzmühle; erstreckt sich über die Bereiche Landwirtschaft, Haushalt, Handwerk und Verkehr.
  • Archäologischer Lehrpfad am Schellenberg bei Enkering (1,5 km lang)

Bauwerke

Baudenkmäler

Kindinger Foasnegl

Brauchtum

Die Maskengruppe „Kindinger Fosanegl“ in Fasenickl-Kostümen nach Vorlagen von 1815 ist treibende Kraft des Kindinger Faschings, der in der Tradition der Altmühltaler Fastnacht steht.[3]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klause[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhle Klause

Südlich von Kinding liegt die Karsthöhle Klause. Sie wird auch Binnleitenhöhle genannt und ist im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) mit der Katasternummer I 66 registriert. Bekannt wurde sie durch Funde als Wohnhöhle in der Steinzeit.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Kinding

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 456
  3. fosanegl.de zu Geschichte und Gegenwart der Kindinger Fosanegl

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kinding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien