Kinga Tóth

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Kinga Tóth (geboren 1983 in Sárvár)[1] ist eine deutsch-ungarische Autorin mit Schwerpunkt Lyrik, die für ihre Live-Performances bekannt ist.

Leben und Werk[edit | edit source]

Kinga Tóth ist studierte Sprachwissenschaftlerin. Neben ihrer eigenen schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet sie Deutsch und deutsche Literatur. Sie arbeitet auch journalistisch und als Lektorin. In ihrem eigenen künstlerischen Schaffen arbeitet sie häufig spartenübergriefend. So trägt sie ihre lyrischen Texte häufig mit Soundunterstützung vor, hat einige ihrer Gedichtbände selbst illustriert und ist Songschreiberin und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts. Auch für die Musikprojekte 33 astral bodies und Tuning Ballerina war sie als Sängerin und Texterin tätig.[2] Kinga Tóth schreibt in den Sprachen Englisch, Deutsch und Ungarisch und hat neben Gedichten auch Kurzgeschichten und Theaterstücke verfasst. Sie tritt mit ihren Performances international auf Festivals und Buchmessen auf. Kinga Tóth ist Mitglied der József-Attila-Kreises für junge Schriftsteller.[3]

Preise und Stipendien[edit | edit source]

  • 2013: Stipendium der Akademie Schloss Solitude
  • 2014: Havirov art residency, Czech Republic, Visegrad Project; Literaturpreis Móricz Zsigmond
  • 2016: Gast der Goldsmith University, London; Rosenthal Stipendium Jena, BOSCH-Solitude-Wimmelforschung Art Program, GEDOK Kunst Stipendium Lübeck
  • 2017: Bestes Lyrikdebüt, Haus für Poesie, Berlin; Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin
  • 2018: Grazer Stadtschreiberin
  • 2019: Atelierstipendium der Landis & Gyr Stiftung, Zug (Schweiz)
  • 2020: Förderpreis zum Hugo-Ball-Preis[4]

Veröffentlichungen[edit | edit source]

  • Zsúr Gedichte mit Illustrationen. Prae Kiadó, Ungarn 2013
  • Allmaschine Gedichte. Akademie Schloss Solitude, Stuttgart 2014
  • All Machine Gedichte. Magvető Kiadó, Ungarn 2014
  • Wir bauen eine Stadt Gedichte, Grafik, Fotos. Parasitenpresse, Köln 2016
  • Village 0-24 Gedichte, Grafik und Soundkunst. Melting Books Publisher 2016
  • Party Gedichte mit Illustrationen. Bird LCC Publishing House, USA 2017
  • Party Gedichte und Zeichnungen. Parasitenpresse, Köln 2019
  • Maislieder Gedichte mit Grafiken der Autorin und Christian Thanhäuser. Edition Thanhäuser, Ottensheim 2019. ISBN 978-3-900986-97-1

Einzelnachweise[edit | edit source]

  1. Kinga Tóth - Kulturzeit-Reihe. ZDF, 29. August 2016, abgerufen am 29. Juli 2017.
  2. Kinga Tóth. Akademie Schloss Solitude, 2013, abgerufen am 29. Juli 2017.
  3. Kinga Tóth. ZN Festival, 2017, abgerufen am 30. Juli 2017.
  4. Hugo-Ball-Preis 2020 geht an Bov Bjerg / Förderpreis für Kinga Tóth. In: fixpoetry.de. 21. Oktober 2019, abgerufen am 21. Oktober 2019.