Kinoprogrammpreis

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Der Kinoprogrammpreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist eine jährlich vergebene Auszeichnung für Kinos mit einem kulturell herausragenden Jahresfilmprogramm in Deutschland. Vorläufer des Kinoprogrammpreises war der seit 1970 vom Bundesinnenministerium vergebene Bundesfilmprogrammpreis. Weitere Kinoprogrammpreise werden in Deutschland von den regionalen Filmförderungsanstalten vergeben.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Preisen für das allgemeine Jahresfilmprogramm umfassen die Kinoprogrammpreise des Kulturstaatsministers Sonderpreise für Kinder- und Jugendfilmprogramme sowie Preise für ein gutes Dokumentar- und Kurzfilmprogramm. Mit den Preisen will die Bundesregierung zur Erhaltung einer kulturell reichen Film- und Kinolandschaft in Deutschland beitragen.

Die Mittel für den Kinoprogrammpreis betrugen im Jahr 2005 1,325 Millionen Euro und im Jahr 2009 1,5 Millionen Euro[1] und tragen „zur Existenzsicherung kulturell engagierter Kinos bei“.[2] 2012 wurden 204 Kinos mit 335 Preisen ausgezeichnet, die zwischen 2.500 und 20.000 Euro lagen.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kinoprogrammpreis auf bundesregierung.de, abgerufen am, 1. November 2012
  2. Filmförderung bundesregierung.de, abgerufen am 6. April 2011
  3. Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann: Kulturstaatsminister Bernd Neumann vergibt Kinoprogrammpreise und Verleiherpreise 2012, abgerufen am 1. November 2012