Kirchberg-Plateau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Kirchberg-Plateau (luxemburgisch Kierchbierg) befindet sich im Nordosten der Stadt Luxemburg.

Es ist durch die Großherzogin-Charlotte-Brücke („Rote Brücke“) mit dem Stadtzentrum verbunden.

Städtebauliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchberg liegt im Nordosten der Stadt Luxemburg

Auf dem Kirchberg haben sich zahlreiche Banken, europäische Institutionen und Behörden niedergelassen, darunter beispielsweise der Europäische Gerichtshof (EuGH), der Europäische Rechnungshof, die Europäische Investitionsbank, Teile des Generalsekretariats des Europäischen Parlaments, Eurostat und das Max Planck Institute Luxemburg for International, European and Regulatory Procedural Law (siehe auch: Europaviertel (Luxemburg)).

Außerdem befinden sich in dem Viertel die Zentrale der RTL Group, das Messezentrum von Luxemburg (Foire), die Europäische Schule, die luxemburgische Handelskammer[1] (Chambre de Commerce), die luxemburgische Handwerkskammer[2] (Chambre des Métiers), die private staatlich anerkannte eufom-University[3] (European University for Economics & Management), die private staatlich anerkannte ISEC Hochschule der Wirtschaft [4] sowie das größte Sport- und Kulturzentrum Luxemburgs, die „Coque“, und das größte Kino der Stadt (Utopolis).

2005 wurde auf dem Kirchberg auf der Place de l’Europe das neu erbaute Gebäude der Philharmonie Luxemburg eingeweiht. Architekt ist Christian de Portzamparc, die Ausgestaltung der Akustik im großen Konzertsaal besorgte Albert Yaying Xu. Der große Konzertsaal Salle de Concerts Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte hat normalerweise 1307 Sitzplätze, diese können auf maximal 1500 Plätze erhöht werden.

2006 wurde das Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean (Mudam) in unmittelbarer Nähe zur Philharmonie eingeweiht. Das Museumsgebäude liegt an dem der Stadt zugewandten Hang des Kirchbergs direkt am Fort Thüngen (Dräi Eechelen), es ist vom Architekten Ieoh Ming Pei entworfen worden, weshalb es im Sprachgebrauch meist als Pei-Museum (frz. Musée Pei) bezeichnet wird.

Das Geschäfts- und Bankenviertel auf dem Kirchberg wird sich in den nächsten Jahren weiter rasant verändern. Bis 2036 sollen dort nach Angaben des "Fonds Kirchberg" mehr als 60.000 Beschäftigte arbeiten.[5]

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird der neue Bahnhof Luxemburg-Pfaffenthal/Kirchberg Plateau der Chemins de Fer Luxembourgeois (CFL) in Betrieb gehen, welcher das Kirchberg-Plateau und den Stadtteil Pfaffenthal mit dem Stadtzentrum Luxemburg und dem Hauptbahnhof verbinden wird, die Fahrtzeit wird ca. fünf Minuten betragen (siehe auch: Standseilbahn Pfaffenthal-Kirchberg).

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Latz: Die Grünflächen auf dem Plateau de Kirchberg in Luxemburg. In: Die Gartenkunst 8 (1/1996), S. 153–160.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchberg-Plateau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chambre de Commerce
  2. Chambre des Métiers
  3. eufom University
  4. ISEC University
  5. Kirchberg blüht zum echten Wohnviertel auf.

Koordinaten: 49° 38′ N, 6° 9′ O