Kirchdorf Süd

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Lage in Hamburg

Kirchdorf Süd ist eine Hochhaussiedlung mit 5.700 Einwohnern am Rande der Autobahnraststätte Hamburg-Stillhorn und liegt im Stadtteil Wilhelmsburg.

Die Siedlung entstand in den Jahren von 1974 bis 1976 und hat sich mehr und mehr zu einem multikulturellen Viertel entwickelt. Die Stadt Hamburg investiert seit Jahren in die Gegend. Viele kulturelle Einrichtungen wie ein Kinderbauernhof, Bauspielplatz, Freizeithaus, Jugendzentrum, Elternschule usw. wurden geschaffen, um die Lebensverhältnisse zu verbessern. Auch städtebaulich wurde die Gegend regelrecht auf den Kopf gestellt. Zahlreiche Grünanlagen und Spielplätze entstanden inmitten der Betonwüsten, um das Leben dort lebenswerter zu machen und die Gewalt und den Vandalismus zurückzudrängen. Es wurde auf die Fehlbelegungsabgabe verzichtet, um auch Besserverdienende anzulocken und den Stadtteil nicht verarmen zu lassen.

Im Jahr 2005 schlugen zwei CDU-Bürgerschaftsabgeordnete vor, einen Teil der Hochhäuser in der Wilhelmsburger Siedlung abzureißen, den sozialen Wohnungsbau auf der Elbinsel abzuschaffen und stattdessen den Bau von Einfamilienhäusern zu fördern. In der Architektur der Siedlung sehen sie den Hauptgrund für eine „fehlende soziale Durchmischung“. Dagegen wehren sich jetzt (Stand 2005) Kirchdorf-Süd-Bewohner. Rückendeckung bekommen sie dabei von der Vereinigten Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft und der SAGA, die dem Vorhaben ebenfalls kritisch gegenüberstehen.

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Koordinaten: 53° 29′ 5″ N, 10° 1′ 14″ O