Kirche Panitzsch

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Kirche zu Panitzsch, Südseite
Kirche Panitzsch von der Nordseite

Die Kirche zu Panitzsch ist ein im 13. Jahrhundert entstandener, ursprünglich romanischer Sakralbau der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, der 1705 barockisiert wurde. Sie liegt auf dem 142 Meter hohen Kirchberg über dem Dorf Panitzsch, einem Ortsteil der Gemeinde Borsdorf im sächsischen Landkreis Leipzig. Landläufig wird die Kirche Panitzsch – gemeinsam mit der Bergkirche Beucha und der Kirche Hohen Thekla – als einer der „Drei Hohepriester“ im Leipziger Umland bezeichnet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Kirchberg gab es schon vor der Besiedlung der Slawen (zwischen 600 und 900) ein germanisches Heiligtum. Auch die Slawen hatten an gleicher Stelle einen Kultplatz. Als unter Heinrich I. und Otto I. die Mark Meißen kolonisiert und christianisiert wurde, kamen neue Siedler aus Franken, dem Niederrhein und Flandern. Die slawische Bevölkerung wurde christianisiert und assimiliert.

Erste Holzbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1050 bis 1080 wurde eine 5 mal 7 Meter große Missionsstation gebaut. Sie bestand aus Pfosten als Gerüst mit einem Strohdach und palisadenartigen Wänden sowie einer Sonnenuhr als Zeitmesser. Das Holz als Baustoff bot sich durch die benachbarten großen Wälder an; wurde Holz als Baustoff verwendet. Das Know-how (fränkischer Fachwerkbau) brachten die von Wiprecht von Groitzsch 1104 in die Region gerufenen fränkischen Kolonisten in das Gebiet.

1100 bis 1150 wurde die zweite Holzkirche als Schwellbalkenkirche errichtet. Der Saal hatte die Maße 8,8 Meter mal 5 Meter, der Chor maß 4 Meter mal 3,8 Meter, das Presbyterium 2,5 Meter mal 2,6 Meter. Eine Besonderheit war die runde Fünde mit einem Durchmesser von 1,60 Meter in der Mitte der Kirche für die Ganzkörpertaufe. Es gab einen Votivaltar für den Schutzpatron des Erzbistums Magdeburg Mauritius; ein weiterer Altar befand sich im Presbyterium. Wie die Holzkirchen vernichtet wurden, ist nicht überliefert.

Romanischer Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1200 bis 1220 wurde die Romanische Kirche aus Feldsteinen erbaut (Maße: Turm 7,8 Meter × 7,6 Meter; Saal 11,8 Meter × 8,6 Meter; Chor 4,4 Meter × 7 Meter und halbrunde Apsis mit 3,8 Meter × 5,2 Meter). Der Saal hatte zwei schmale Eingänge in der Nord- und Südseite und mehrere kleine Fenster sowie einen romanischen Taufstein, einen 2 Meter × 2 Meter großen Altar in der Apsis und den Votivaltar an der Westseite des Saales. Der Turm hatte ein mittelalterliches Gewölbe und keinen Zugang von außen. Die Deckenbalken blieben sichtbar.

Die kreisförmige Ummauerung des Kirchhofes weist für Cornelius Gurlitt darauf hin, dass Kirche samt Kirchhof einst als Wallburg gedient haben mögen. Sie wurde an den Friedhofsmauern von den männlichen Bewohnern verteidigt. Frauen, Kinder und Kleintiere konnten in ihr Schutz suchen. Die Türen wurden von innen mit Schubbalken geschlossen. Die Außenfassade war nicht verputzt. 1459 wurde eine neue Glocke für die Kirche gegossen.

1539 trat das albertinische Sachsen der Reformation bei und Panitzsch wurde evangelisch. Ende des 16. Jahrhunderts ist eine letzte umfassende Renovierung beurkundet. 1623 kam eine neue Kanzel, die an der Südseite am Triumphbogen stand hinzu. 1631/1632 brachte die Schlacht bei Breitenfeld bzw. Lützen große Verwüstungen. 1660 wurde ein neuer Beichtstuhl aufgestellt.

Barocker Umbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Panitzsch – Blick zum Altar
Romanischer Taufstein, barocker Taufengel

Beschwerden der Einwohner und des Pfarrers brachten 1705 einen völligen Umbau der Kirche, die dadurch barockisiert wurde. Die alten Türen wurden zugemauert, der Saal geöffnet, Chor und Apsis beseitigt und der Saal um zwei Fensterreihen erweitert. Die Schalllöcher im Turm wurden ebenfalls verändert. Der barocke Kanzelaltar mit Sakristei, die Emporen und die Kirchenbänke wurden eingebaut. Zur gleichen Zeit wurde die Orgel eingebaut, deren Erbauer bis heute nicht bekannt ist. 1757 wurde diese von dem Orgelbauer Johann Christian Flemming (Vater des Orgelbauers Johann Christian Friedrich Flemming) erneuert. 1724 kam der Taufengel von Kaspar Friedrich Löbelt in die Kirche. 1756 kam die dritte Glocke hinzu. Seit dieser Zeit wurden keine nennenswerten Veränderungen mehr vorgenommen.

Pfarrer der Kirche zu Panitzsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1547 - Heckel, Veit
  • 1571 - Sperber, Sebastian
  • 1580 - Bartsch, Simon
  • 1618 - Mülich, Johann
  • 1633 - Eisner, Christian
  • 1657 - Winkelmann, Matthias
  • 1682 - Töllner, Justin
  • 1697 - Vogel, Johann Jakob
  • 1722 - Jacobi, Christian Martin
  • 1729 - Jacobi, Christian Martin
  • 1757 - Wechsler, Christian Friedrich
  • 1789 - Thoss, Karl Friedrich August
  • 1828 - Petrinus, Johann Ernst Leberecht
  • 1835 - Petrinus, Johann Ernst Leberecht
  • 1880 - Hoffmann, Wolfgang Karl Richard
  • 1913 - Wolf, Hermann Richard
  • 1922 - Reimers, Max *Adolf
  • 1929 - Schwär, Theodor Karl
  • 1941 - Kramer, Martin Franz Oswald *Wolfgang
  • 1952 - Schmutzler, Siegfried
  • 1955 - 1967 Löffler, Helmut
  • 1968 - Pank, Hermann[1]
  • 1979 - Freier, Reinhard (bis 2013)

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche wurde unter Pfarrer Reinhard Freiers Leitung zwischen 2005 und 2007 vollständig denkmalgerecht saniert und renoviert, das Dach des Kirchenschiffs mit Thüringer Schiefer neu gedeckt und die drei historisch bedeutsamen Glocken – zwei mit sehr seltenen mittelalterlichen Glocken-Ritzzeichnungen – in Deutschlands einziger Spezialwerkstatt restauriert.[2] Die Arbeiten an und in der Kirche kosteten 333. 000 Euro, die für die drei Glocken 45 .000 Euro.[3] Dokumentiert sind die Geschehnisse in den drei von Holger Zürch veröffentlichten Hohepriester-Büchern.

Konzerte, Ausstellungen, Vorträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzert in vollbesetzter Kirche Panitzsch: Ensemble arcum tendere lipsiense und Sopranistin Verena Küllmer am 22. Juli 2018
Fimmadur am 6. Januar 2019, das 15. Konzert des Vokalensembles in der Kirche zu Panitzsch

Zusätzlich zum Leben der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde ist die Kirche seit vielen Jahren über die Region hinaus bekannt als Ort vielfältiger Kunst- und Kultur-Aktivitäten. Pfarrer Reinhard Freier, seit Ostern 1979 in Panitzsch tätig, holt immer wieder Musiker, Künstler und Maler verschiedenster Genres in das Gotteshaus. Stellvertretend seien genannt: Gotthold Schwarz (mehrmals im Jahr mit seinen verschiedenen Ensembles in der Kirche Panitzsch zu Gast), Gerhard Schöne[4], Stephan König, Friedhelm Eberle, Stefan Altner, David Timm, Heinz Rudolf Kunze, Gunther Emmerlich, die Ensembles Amarcord, Fimmadur, arcum tendere lipsiense[5], das Bach-Orchester Leipzig, das Leipziger Barock-Orchester, der Leipziger Kammerchor sowie die Organisten Matthias Eisenberg und Christiane Bräutigam sowie der Fotograf Vuk D. Karadžić.[6] Auch talentierten jungen, noch wenig bekannten Ensembles wie etwa voicemade aus Leipzig[7] bietet Pfarrer i. R. Freier erste Auftrittsmöglichkeiten am namhaften Ort. Ein außergewöhnliches Ereignis war das original Tango Argentino-Konzert mit dem Orquesta Típica Andariega aus Argentinien.[8]

Seit 2005 findet jeweils in der Woche zum Reformationstag eine Festwoche statt mit Konzerten und Vorträgen. Zu Gast waren dabei beispielsweise Friedrich Schorlemmer, Eberhard Burger, Gerhart Pasch, Jens Bulisch, Uwe Gerd Liebert, Matthias Petzold.

Von Oktober 2013 bis Ende Januar 2014 war in der Kirche Panitzsch die Ausstellung „Arbeiten auf Papier“ von Michael Triegel zu sehen; gezeigt wurden 46 Radierungen und Lithografien mit Themen der antiken Mythologie, des christlichen Heilgeschehens sowie Arbeiten zur Literatur und auf Reisen entstandene Landschaften aus dem Zeitraum 1992 bis 2013.[9]

Am 30. März 2014 war die Kirche Panitzsch Ort für eine Veranstaltung der Evangelischen Verlagsanstalt: Pfarrer Freier begrüßte Christoph Wonneberger, Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen) und den Buch-Autor und einstigen LVZ-Chefreporter Thomas Mayer zu Buch-Präsentation und Podiumsgespräch über die Wonneberger-Biographie Der nicht aufgibt.

Thomaskantor Gotthold Schwarz hat eine enge Verbindung zur Kirche in Panitzsch – und so brachte Schwarz dort am 20. Januar 2019 zusammen mit Musikern des Sächsischen Barockorchesters Leipzig sein Telemann-Preisträger-Galakonzert zur Aufführung. Mit jenem Konzert in Magdeburg 2018 hatte sich Schwarz für seine Auszeichnung mit dem Telemann-Preis bedankt.[10] Schwarz gibt mehrmals pro Jahr mit seinen persönlichen Ensembles Konzerte in der Kirche zu Panitzsch.

Im Jahr 2019 kamen zu den Konzerten insgesamt rund 1.800 Besucher in die Kirche Panitzsch.[11]

Die Kirche in Rundfunk und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. August 2010 und am 30. Dezember 2012 übertrug das Kultur-Hörfunkprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks, MDR Figaro, den jeweiligen sonntäglichen Gottesdienst der Kirchgemeinde Panitzsch mit Pfarrer Reinhard Freier als Direktübertragung.

Am 20. November 2013 zeigte Das Erste/ARD aus der östlich von Leipzig gelegene Kirchgemeinde am Jakobsweg als Direktübertragung den Gottesdienst zum Buß- und Bettag aus der Kirche Panitzsch – „Wege finden aber auch Umkehr“ war das Thema.[12][13] Die Gottesdienst-Übertragung hatte in der ARD 270.000 Zuschauer.[14]

Pfarrer Reinhard Freier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reinhard Freier (18. November 2018, Kirche Panitzsch)

Pfarrer Reinhard Freier (Jahrgang 1948, ordiniert am 25. Dezember 1976 in Leipzigs Nikolaikirche von Superintendent Gersdorf), predigte am 9. April 1979 erstmals in der Kirche zu Panitzsch.

Die Neueindeckung des beschädigten Kirchturmdaches mit Thüringer Schiefer war die erste seiner zahlreichen baulichen Amtshandlungen, nachdem Freier zuvor in gleicher Weise das Kirchenschiff der St.-Moritz-Kirche in Taucha hatte sanieren lassen können. Auch war er maßgeblich an den Sanierungen der Kirchen in Göbschelwitz, Seehausen, Hohenheida und Gottscheina beteiligt.[15]

Ende September 2013 schied Reinhard Freier nach mehr als 34 Pfarrer-Dienstjahren in Panitzsch entsprechend der landeskirchlich vorgegebenen Altersgrenze von 65 Jahren offiziell aus dem aktiven Dienst aus. Auch wurde 2014 die mit der Kirchgemeinde Panitzsch verbliebene halbe Pfarrer-Planstelle von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gestrichen – offiziell aufgrund des Demographischen Wandels und des damit verbundenen sachsenweiten starken Rückgangs an Kirchenmitgliedern. Dabei gab es in Panitzsch in den zurückliegenden 20 Jahren einen Anstieg von 378 auf 559 Kirchenmitglieder (Stand: Februar 2012).[16]

Auf Wunsch und Bitte der Kirchgemeinde hatte Reinhard Freier seine Bereitschaft bekundet, bis 2016 als „Pfarrer im Ehrenamt“[17] weiter in bedeutendem Umfang für die Gemeinde tätig zu sein. Im Gemeindebrief vom Oktober 2016 erklärte der Pfarrer i. R. (= im Ruhestand): „Solange mir Gott die Kraft, die Freude und das Vermögen gibt, auch als Pfarrer i.R., das heißt im Rennen bzw. im Unruhestand noch tätig zu sein, will ich es gerne tun.“[18]

Im Jahr 2017 gehörte Reinhard Freier aufgrund seiner jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeit zu den Nominierten für den Sächsischen Bürgerpreis in der Rubrik Kulturell-geistliches Engagement.[19][20]

Reinhard Freier ist sowohl nach dem 500. Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 als auch im April 2019 nach dem 40-jährigen Jubiläum seiner ersten Predigt in dieser Kirche weiterhin in Panitzsch aktiv.[21]

Schwelbrand 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gotteshaus entging am 21. Oktober 2012 nur knapp einer Feuer-Katastrophe. Ein von einem Elektro-Schaden ausgelöster Schwelbrand wurde vom Pfarrer am Sonntagmorgen rechtzeitig vor dem Gottesdienst entdeckt, die herbeigeeilte Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Die Brandschäden konnten bis Weihnachten 2012 behoben werden.[22][23]

Kirchgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinden Borsdorf-Zweenfurth, Gerichshain-Althen und Panitzsch (ab 1. Januar 2020 vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Parthenaue-Borsdorf), die Evangelisch-Lutherische St.-Nikolai-Kirchgemeinde Machern und die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Püchau-Bennewitz (ab 1. Januar 2020 vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Machern-Püchau-Bennewitz), die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Brandis-Polenz und die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Beucha-Albrechtshain im Kirchenbezirk Leipziger Land haben mit Wirkung vom 1. Januar 2020 ein Schwesterkirchverhältnis gegründet. Trägerin der gemeinsamen Pfarrstellen und anstellende Kirchgemeinde gemäß § 2 Abs. 3 Kirchgemeindestrukturgesetz ist die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Parthenaue-Borsdorf.[24]

Zum 1. Juli 2014 hatte die Kirchgemeinde Panitzsch den Kirchenbezirk Leipzig verlassen und gehört nun zum Kirchenbezirk Leipziger Land. Sie stand von da an bis 31. Dezember 2019 im Schwesterkirchverhältnis mit den Kirchgemeinden Borsdorf-Zweenfurth und Gerichshain-Althen.[25] Kirchenrechtliche Voraussetzung dafür war der entsprechende Beschluss der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens vom 28. April 2014.[26]

Am 6. Mai 2007 hielt der damalige Landesbischof Jochen Bohl in der Kirche zu Panitzsch eine Predigt.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flemming-Orgel von 1786 in der Kirche Panitzsch, Foto von 2019
Blick vom Altar zur Empore und zur Orgel

Die Orgel in der Kirche zu Panitzsch wurde vom Torgauer Orgelbauer Johann Christian Friedrich Flemming geschaffen und im Jahr 1786 fertiggestellt. Ihre umfassende Restaurierung und Rekonstruktion 1993 übernahmen die Orgelbaumeister Dieter Voigt und Gisbert Voigt mit ihrer Firma Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt aus Bad Liebenwerda. Wiedereingeweiht wurde sie zum Reformationstag am 31. Oktober 1993.[27][28]

Manual
Flauto major 08′
Viola di Gamba 08′
Prinzipal 04′
Flauto minor 04′
Octave 02′
Quinte 0113
Mixtur III
Cornett II
Tremulant
Pedal
Subbass 16′
Violonbass 08′

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glocken-Restaurierungen 2006 und 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Glocken der Kirche Panitzsch 2006 nach ihrer Restaurierung – kurz vor Einhub in den Kirchturm

Das Geläut besteht aus drei Bronze-Glocken: die älteste aus der Zeit vor 1400 mit dem Ton as´, eine weitere aus dem Jahr 1459 mit dem Ton f´ (bei beiden Glocken sind die Gießer unbekannt) sowie die jüngste aus dem Jahr 1755 mit dem Ton c", gegossen von Martin Heintze aus Leipzig.[29]

Die beiden älteren Glocken haben Ritzzeichnungen auf den Glockenmänteln, die bei einer Glocke von Nikolaus Eisenberg stammen. Sie zeigen Bischof Nikolaus und Erzengel Michael als Drachentöter. Erzengel Michael ist auch auf der östlichen der beiden Wetterfahnen zu sehen, ebenso auf beiden Glockenmänteln je eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes unter den ausgebreiteten Armen des Gekreuzigten. Weiter ist auf der mittelgroßen Glocke zusätzlich Maria mit dem Jesusknaben auf den Armen zu sehen. Da auf beiden Glocken der Bischof Nikolaus zu sehen ist, jedoch nach Auskunft des Stiftsarchivs Merseburg keine Namensnennung der Kirche aus katholischer Zeit nachzuweisen ist, ist zu vermuten, dass Kaufleute die Glocken spendeten, deren Schutzpatron Nikolaus ist. Dafür spricht, dass Panitzschs Lage im Kreuzungsbereich der beiden wichtigsten mittelalterlichen Handelsstraßen, der Alten Salzstraße in Nord-Süd-Richtung und der Via Imperii oder Via Regia und außerdem am Jakobspilgerweg.[30]

Die historischen Kirchenglocken wurden am 28. April 2006 nach Nördlingen in die Spezialwerkstatt für Glockenschweißtechnik verbracht und kamen restauriert am 28. September 2006 zurück. Bis zum Einhub in die neu gefertigte Glockenstube und Glockenstuhl konnten sie und ihre Glockenritzzeichnungen auf dem Pfarrhof betrachtet werden.

Im September 2015 – während der Ausstellung zu historischen Glockenritzzeichnungen von Margarete Schilling – wurden auf der großen Glocke von 1459 ein Kreuzriss im Bild des Erzengels Michael entdeckt, woraufhin die Glocke sofort stillgelegt wurde.[31][32]

Die Sanierung dauerte bis Ende 2018: Alle drei Glocken haben gewichtsreduzierte und zertifikatgeschmiedete Klöppel bekommen. Diese hängen nicht mehr in den Glocken eingegossenen Ösen in Lederbändern, um die Glocke anzuschlagen, sondern an den Ösen ist jetzt jeweils ein Wendering befestigt, an dem der jeweilige Klöppel in einer kugelgelagerten Achse mit Lederbändern aufgehängt ist. Wegen des Kreuzrisses der großen Glocke ist sie zusätzlich um 30 Grad gedreht worden, weswegen für sie ein neues Joch angefertigt werden musste. Dadurch hat sich der Anschlagpunkt verändert, der unterhalb des Kreuzrisses lag. Auch ist der Anschlag nun sanfter, ohne dass Klangstärke und -schönheit beeinträchtigt wurden. Das gilt ebenso für die beiden anderen Glocken. Laut den Glockensachverständigen ist eine optimale „Heilung“ erreicht worden.[33]

Geschichte und Ritzzeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste Kirchenglocke stammt wohl aus dem Jahr 1380 und hat in großen lateinischen Buchstaben, zweilinig ausgeführt, die Inschrift: O rex gloria veni cum pace („O König der Ehren, komm mit Frieden“). Die andere mittelalterliche Glocke aus dem Jahr 1459 ist die größte der drei Glocken. Sie trägt den Spruch: consolor viva, fleo mortua, pello novica („Ich tröste, was lebt, ich beweine, was stirbt, ich banne, was schadet“). Bei diesen beiden Glocken ist auf den Flanken ein einheitlich nahezu übereinstimmendes Programm figürlicher Glockenritzzeichnungen dargestellt, wie es im Jahr 1894 der Kunsthistoriker Cornelius Gurlitt beschrieb.[34]

Bei dem bischöflichen Heiligen, der auf beiden Glocken wiederkehrt, handelt es sich wahrscheinlich um den Schutzheiligen der Kaufleute und Händler, Nikolaus von Myra. Ihm waren in Sachsen Kirchen an Handelsstraßen, insbesondere auch an Flussübergängen, geweiht. Dem an der Parthe gelegenen Panitzsch kam dabei besondere Bedeutung zu: Dort führte sowohl die Handelsstraße zwischen den beiden Messestädten Leipzig und Frankfurt an der Oder entlang als auch die in West-Ost-Richtung verlaufende alte Salzstraße. Zugleich lassen die Ritzzeichnungen auf ein älteres Michaels-Patrozinium schließen, das bis in die Zeit der Ostkolonisation im 12. Jahrhundert zurückreicht, als der Vorgängerbau der heutigen Kirche vermutlich als Missionsschwerpunkt diente.

Die Panitzscher Ritzungen des späten 14. Jahrhunderts zeichnen eine Frische und Unmittelbarkeit des Ausdrucks aus, wobei ein Einwirken der Mystik insbesondere bei der Kreuzigungsgruppe spürbar wird. Das zeigt sich am bereits um 1300 verwendeten Astkreuz, das im Christentum den Lebensbaum symbolisiert und mit dem sich in Panitzsch die Vorstellung des Wachsens und Grünens verbindet. Vermutlich stammen die älteren Panitzscher Ritzzeichnungen von einem flämisch-sächsischen Bildhauer, ohne dass sich ein bestimmter Künstler belegen lässt.

Anders ist es bei der Glocke von 1459: Als Schöpfer gilt der damals in Leipzig tätige Nikolaus Eisenberg: Er nicklkauß Eysenberg hat diese bilde gerissen – so kann man es etwa auf der 1477 von Theoderich Reinhard gegossenen „Gloriosa“ in Leipzigs Thomaskirche lesen. Eisenbergs Glockenritzzeichnungen gehören zu den späten Höhepunkten dieser Kunstgattung in Sachsen.[35]

Ausstellung zu Glockenritzzeichnungen

Die von Margarete Schilling erstellte Ausstellung „Figürliche Ritzzeichnungen auf historischen Glocken aus dem 13.–15. Jahrhundert“, bei der es auch um die beiden mittelalterlichen Glocken mit Ritzzeichnungen im Panitzscher Kirchturm ging, war vom 7. Juni bis 22. September 2015 in der Kirche zu Panitzsch zu sehen.[36][37]

Varia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Panitzsch ist Weg-Station auf dem Ökumenischen Pilgerweg,[38] der zum durch Deutschland verlaufenden Bereich des Jakobswegs gehört.
  • Seit 25. Juni 2016 gehört die Kirche Panitzsch als 22. Station zur Strasse der Musik.[39]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jens Bulisch, Reinhard Freier. (Hrsg.): Panitzsch – Zum 750. Jahrestag der Ersterwähnung. Mit Grußwort von Landesbischof Carsten Rentzing. Leipzig 2017, ISBN 978-3-96008-938-4.
    • darin: Reinhard Freier: Panitzsch – Ein besonderer Ort. Eine Liebeserklärung an die Kirche und die Bewohner. S. 88–113.
    • darin: Jens Bulisch: „Bitten das Er noch lange Zeitt ihr Seelsorger sei vnd bleiben möge“ – Die Panitzscher Pfarre und ihre Pfarrer. S. 116–136.
  • Cornelius Gurlitt: Panitzsch. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 16. Heft: Amtshauptmannschaft Leipzig (Leipzig Land). C. C. Meinhold, Dresden 1894, S. 89.
  • Judith Oexle (Hrsg.): Frühe Kirchen in Sachsen. Ergebnisse archäologischer und baugeschichtlicher Untersuchungen. Herausgegeben vom Landesamt für Archäologie mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden. Band 23. Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1094-2.
  • Heinz Quirin: Panitzsch. Eine Heimatgeschichte. Ursprünglich erschienen als Broschüre (116 Seiten) ohne Verlagsangabe (gedruckt von „Karl Lange, Leipzig O 5“), Panitzsch 1937.
    • Erneut veröffentlicht in: Lutz Heydick, Uwe Schirmer, Markus Cottin (Hrsg.): Zur Kirchen- und Siedlungsgeschichte des Leipziger Raumes. (= Leipziger Land. Jahrbuch für Historische Landeskunde und Kulturraumforschung, 2/2001). Beucha 2001, ISBN 3-934544-22-3, S. 181–234.
    • Erneut veröffentlicht im Jahr 2017 als gekürzter Reprint im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Panitzsch - Zum 750. Jahrestag der Ersterwähnung (2017), Format A5, 101 Seiten, ohne ISBN.[40]
  • Christian Rietschel, Bernd Langhof: Dorfkirchen in Sachsen. Mit Geleitwort von Landesbischof Gottfried Noth; Mitarbeit: Karl Wagner. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1963, ohne ISBN, S. 24, 40, 140.
  • Ingrid Schulze: Mittelalterliche Zeichnungen auf einer Panitzscher Kirchenglocke. In: Sächsische Heimatblätter. Dresden 1962, Heft 3/1962, S. 129–135.
  • Ingrid Schulze: Ritzzeichnungen von Laienhand – Zeichnungen mittelalterlicher Bildhauer und Maler? Figürliche Glockenritz-Zeichnungen vom späten 13. Jahrhundert bis zur Zeit um 1500 in Mittel- und Norddeutschland. Leipzig 2006, ISBN 3-939404-95-0.
  • Holger Zürch: Der Hohepriester zu Panitzsch. 300 Jahre Barock-Kirche im Leipziger Land. Leipzig 2005, ISBN 3-939144-38-X (mit Sonderteil zur Flemming-Orgel von 1786).
  • Holger Zürch: Höhenkur für den Hohepriester. Die Kirche zu Panitzsch und ihre Renovierung im Jahr 2006. Leipzig 2006, ISBN 3-86703-222-X.
  • Holger Zürch: Hohepriester im Dreiklang. Die Kirche zu Panitzsch und ihr Gemeindeleben im Jahr 2007. Leipzig 2007, ISBN 978-3-86703-648-1.[41]
  • Gemeindebrief der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde zu Panitzsch (eigenständiges Periodikum im Format A5), nach jahrzehntelanger Veröffentlichung letztmals erschienen im Oktober 2016. Nachfolger ist das Periodikum Parthenkreuz der Kirchgemeinden Borsdorf/Zweenfurth, Gerichshain/Althen und Panitzsch, die unter Pfarrer Thomas Enge und mit ihren jeweiligen Kirchenvorständen in einer Gemeinde im selbstständigen Schwesterkirchverhältnis zusammengehören.[42]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kirche Panitzsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://pfarrerbuch.de/sachsen/stelle/1364, abgerufen am 9. Februar 2020
  2. Ingrid Schulze: Die Ritzzeichnungen auf den mittelalterlichen Kirchenglocken zu Panitzsch. In: Holger Zürch: Höhenkur für den Hohepriester – Die Kirche zu Panitzsch und ihre umfassende Renovierung im Jahr 2006. Leipzig 2006, ISBN 3-86703-217-3, S. 113–128.
  3. Ines Alekowa: Moderne Forschung bringt Panitzscher Glocke wieder zum Klingen - Eigentlich sollten zum österlichen Festgottesdienst in der Panitzscher Kirche die Glocken erstmals wieder im Dreiklang rufen. Der größten war 2015 wegen eines Risses Schonung verordnet worden. Dank moderner Forschung ist die Zwangspause bald vorbei, aber wegen Verzögerungen im Bauablauf wahrscheinlich erst zu Pfingsten. Leipziger Volkszeitung, Online-Portal. Abgerufen am 31. März 2018.
  4. Gottesdienste & Konzerte: Samstag, 1. Juni, 17 Uhr in Panitzsch – „Alles muss klein beginnen …“, ein Familienprogramm zum internationalen Kindertag mit Gerhard Schöne. Sonntag, 2. Juni, 17 Uhr in Panitzsch – „Summen, Singen, Schreien“, Sonderkonzert mit Gerhard Schöne. parthenkreuz.de (Online-Portal). Abgerufen am 3. Juni 2019.
  5. Orchestrum arcum tendere lipsiense (bedeutet „den Leipziger Bogen spannen“) - unter diesem Namen finden alljährlich Musiker der Philharmonien in Bergen (Norwegen), Theater & Philharmonie Thüringen Gera-Altenburg, des Gewandhausorchesters und freischaffende Musiker zusammen. - Quelle: Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Muldental, 21. Juli 2018, Seite 30
  6. Newsbox: Porträtfotos von Vuk D. Karadžić. Online-Portal www.kirche-leipzig.de. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 17. Februar 2018; abgerufen am 17. Februar 2018.
  7. Auftritt am 21. Oktober 2018 in der Kirche Panitzsch, siehe auch https://www.facebook.com/Ensemble-Voicemade-966866446845060/
  8. Konzert am 9. Oktober 2018 - siehe auch https://www.andariegatango.com.ar/ - abgerufen am 9. Oktober 2018
  9. kirche-panitzsch.de
  10. https://telemann.org/telemann-zentrum/telemannpreis.html – abgerufen am 20. Januar 2019
  11. Kirche Panitzsch lockt mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen: Die Panitzscher Kirche bietet auch 2020 wieder zahlreichen Künstlern eine Bühne. Im vergangenen Jahr zog das Veranstaltungsprogramm 1800 Besucher an, abgerufen am 13. Januar 2020
  12. programm.daserste.de
  13. Kirche im MDR. (Memento des Originals vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de 2. Halbjahr 2013.
  14. Das entspricht einer Zuschauerquote von 4,9 Prozent. Die Angaben stammen vom damaligen Senderbeauftragten der Evangelischen Landeskirchen beim MDR, Pfarrer Andreas Beuchel – zitiert nach Leipziger Volkszeitung, Regionalteil Muldentalkurier, 29. November 2013, S. 27.
  15. Uwe Gerd Liebert: Silber-Jubiläum in Panitzsch. In: Holger Zürch: Der Hohepriester zu Panitzsch. Leipzig 2005, ISBN 3-939144-38-X, S. 139–141.
  16. Gemeindekonzeption. Abgerufen am 22. November 2016.
  17. Begriffsklärung: Pfarrer im Ehrenamt
  18. Gemeindebrief. Abgerufen am 22. November 2016.
  19. https://www.freistaat.sachsen.de/nominierte-4442.html - abgerufen am 10. November 2017
  20. http://www.lvz.de/Region/Wurzen/Reinhard-Freier-Panitzsch-ist-zum-Wallfahrtsort-geworden - abgerufen am 10. November 2017
  21. Reinhard Freier: Ein seltenes Jubiläum in Panitzsch. Parthenkreuz, Online-Portal, 1. Juni 2019, Seite 24. Abgerufen am 8. Juni 2019.
  22. Simone Prenzel: Nach Schwelbrand in Panitzscher Kirche: Technischer Defekt steht als Ursache fest. – Reformationsfestwoche muss umziehen – Gotteshaus wird aufwendig gereinigt. In: Leipziger Volkszeitung. Ausgabe Muldental, 24. Oktober 2012, S. 17.
  23. Simone Prenzel: Kirchenbänke im Sauerstoffzelt. Schwelbrand in Panitzscher Gotteshaus geht glimpflich aus. In: Leipziger Volkszeitung. Ausgabe Muldental, 23. November 2012.
  24. https://www.evlks.de/fileadmin/userfiles/EVLKS_engagiert/B._Landeskirche/Amtsblatt/Amtsblatt-2019-18.pdf, Seite 5, abgerufen am 13. Januar 2020
  25. Gemeindebrief der Ev.-Luth. Kirchgemeinde zu Panitzsch, Ausgabe Mai-August 2014, S. 3.
  26. evlks.de (Memento des Originals vom 8. September 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.evlks.de
  27. Geschichte der Flemming-Orgel in der Kirche zu Panitzsch. Abgerufen am 27. Februar 2020.
  28. https://deutscher-orgelbau.de/orgel/470/, abgerufen am 27. Februar 2020
  29. Rainer Thümmel: Glocken in Sachsen – Klang zwischen Himmel und Erde. Leipzig 2015, ISBN 978-3-374-02871-9, S. 342.
  30. http://www.kirche-panitzsch.de/kirchengeschichte.html
  31. Holger Zürch: Glockenrisse – Panitzschs historischer Dreiklang verstummt. Pfarrer Reinhard Freier bestürzt / Schäden trotz Restaurierung vor neun Jahren. In: Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Muldental, 8. Oktober 2015, S. 26.
  32. Parthenkreuz, Kirchliches Mitteilungsblatt, Heft 3, Borsdorf, April 2017, S. 8.
  33. http://parthenkreuz.de/wp-content/uploads/2018/12/PARTHENKREUZ-Heft13.pdf, Seiten 22 und 23 – abgerufen am 20. Januar 2019
  34. Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellungen der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreiches Sachsens. H. 16, Dresden 1894, S. 90–94.
  35. Ingrid Schulze: Die Ritzzeichnungen auf den mittelalterlichen Kirchenglocken zu Panitzsch. In: Holger Zürch: Höhenkur für den Hohepriester – Die Kirche zu Panitzsch und ihre umfassende Renovierung im Jahr 2006. Leipzig 2006, ISBN 3-86703-217-3, S. 113–128.
  36. Roy Kreß: Alte Glocken neu entdecken – Gerade in der Ferienzeit lohnt sich der beschwerliche Weg auf Kirchtürme. (Vierspaltiger Beitrag über Glockenritzzeichnungen mit drei großen Abbildungen). In: Leipziger Volkszeitung, 30. Juli 2015, S. 17.
  37. Margarete Schilling: 50 Jahre Zwischenstopp in Apolda. Autobiographie. Apolda 2016, S. 43 und 272–274
  38. Der Ökumenische Pilgerweg. Abgerufen am 22. November 2016.
  39. Strasse der Musik e.V. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 30. Oktober 2016; abgerufen am 22. November 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.strasse-der-musik.de
  40. Leider verschweigt dieser Reprint von 2017 die Kürzungen im Vergleich zum Original von 1937: Der Übersicht über die Häufigkeit des Besitzwechsels der Panitzscher Güter (Seiten 85 und 86 im Reprint) fehlt die im Original folgende, 14-seitige tabellarische Übersicht (im Original: Seiten 84–97) der Panitzscher Güter; daher sind die Seiten 85 und 86 im Reprint de facto ohne Aussagekraft.
  41. Neues Buch macht Trio komplett. – Leipziger Autor veröffentlicht dritten Band über Panitzscher Kirche. In: Leipziger Volkszeitung. Ausgabe Muldental, 5. Dezember 2007, S. 20.
  42. Gemeindebrief Oktober 2016 – Januar 2017. Abgerufen am 30. Oktober 2016.

Koordinaten: 51° 21′ 52″ N, 12° 32′ 7″ O