Kirche des heiligen Simon und der heiligen Helena

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Kirche des heiligen Simon und der heiligen Helena
Innenraum

Die römisch-katholische Kirche des heiligen Symeon und der heiligen Helena – auch bekannt als Rote Kirche – in der weißrussischen Hauptstadt Minsk ist eine neuromanische rote Backsteinkirche. Sie liegt im Zentrum der Stadt in direkter Nachbarschaft zum Unabhängigkeitsplatz und ist eines der meistfotografierten Gebäude der Stadt und damit eines ihrer Wahrzeichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche wurde 1906 bis 1910 unter finanzieller Unterstützung des Adligen Edward Woyniłłowicz erbaut. Der architektonische Entwurf geht auf Tomasz Pajzderski aus Warschau zurück. Der Name der Kirche bezieht sich auf die Namenspatrone der Kinder Woyniłłowiczs – die Kinder waren früh verstorben.

Zu kommunistischen Zeiten diente das markante Gebäude als Kino. Nachdem die katholische Gemeinde die Kirche 1990 wieder übernommen hatte, wurde diese schnell in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Bei Demonstrationen für einen Rücktritt von Staatspräsident Aljaksandr Lukaschenka wurden in der Kirche am 26. August 2020 zeitweise etwa 100 Menschen von der belarussischen Polizei OMON eingesperrt.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kirche des heiligen Simon und der heiligen Helena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Weißrussland: Erzbischof verurteilt Polizeieinsatz in Kirche. vaticannews.va, 27. August 2020.

Koordinaten: 53° 53′ 48″ N, 27° 32′ 51″ O