Kirchenkreis Altenkirchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Kirchenkreis Altenkirchen ist einer der 38 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er wurde 1817 gegründet, nachdem das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Sayn-Altenkirchen 1815 durch den Wiener Kongress an Preußen gefallen und 1816 zum Kreis Altenkirchen geworden war. Im 19. Jahrhundert war auch Synode Altenkirchen eine übliche Bezeichnung.

Das Gebiet des Kirchenkreises ist weitgehend identisch mit dem des politischen Kreises Altenkirchen, der seit 1946 zu Rheinland-Pfalz gehört. Nur der Gemeindeteil Struthütten gehört zum Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Der Kirchenkreis umfasst zur Zeit 16 Kirchengemeinden, in denen circa 39.000 Gemeindeglieder leben (Stand Juli 2019).

Im Kirchenkreis gibt es 22 Gemeindepfarrstellen sowie zahlreiche weitere Einrichtungen. Die Leitung liegt bei der Kreissynode, die in der Regel zweimal im Jahr tagt, beim Kreissynodalvorstand und beim Superintendenten. Als Superintendentin amtiert (Stand Juli 2019) Pfarrerin Andrea Aufderheide.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Synodal-Karte der evangelischen Gemeinden der Rheinprovinz. Verlag von Julius Joost in Langenberg.
  • Evangelischer Kirchenkreis Altenkirchen (Hrsg.): Evangelische Kirche an der Sieg und auf dem Westerwald. Der Kirchenkreis Altenkirchen in Vergangenheit und Gegenwart 1590-1990 (= Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte, Bd. 99). Köln 1990, ISBN 3-7927-1177-X.
  • Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58 (2015), S. 74–80.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]