Kirchenkreis Trier

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Der evangelische Kirchenkreis Trier ist der flächengrößte Kirchenkreis der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Er wurde 1825 aus dem Kirchenkreis Trarbach ausgegliedert und hieß bis 1892 Kirchenkreis Wolf. Dann jedoch kehrte die Wolfer Kirchengemeinde nach Trarbach zurück, da sie vom Sitz dieses Kirchenkreises nur 4 km entfernt lag.

Die Superintendentur hat ihren Sitz in Trier. Die Leitung des Kirchenkreises liegt rheinischem Kirchenrecht gemäß bei der Kreissynode, beim Kreissynodalvorstand und beim Superintendenten.

Die etwa 55.900 evangelischen Personen in dem ca. 4.900 Quadratkilometer großen Gebiet mit insgesamt ca. 529.700 Einwohnern machen rund 10,6 % der Bevölkerung aus.[1]

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinden des Kirchenkreises liegen im Landkreis Bernkastel-Wittlich, im Landkreis Birkenfeld, im Eifelkreis Bitburg-Prüm, im Landkreis Trier-Saarburg, im Landkreis Vulkaneifel und in der kreisfreien Stadt Trier. Mit Mariahütte liegt ein Ort der Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch im saarländischen Kreis St. Wendel. Evangelische Kirchengemeinden, die seit der Reformationszeit bestehen, finden sich an der Mosel (Mülheim, Veldenz), in Thalfang und Zerf sowie im vorderen Hunsrück. Die anderen Kirchengemeinden wurden bedingt durch Zuzug aus dem preußíschen Kernland im 19. Jahrhundert gegründet.

  1. Bernkastel-Kues
  2. Bitburg
  3. Daun
  4. Ehrang
  5. Gerolstein-Jünkerath
  6. Hermeskeil-Züsch
  7. Hottenbach-Stipshausen
  8. Kleinich
  9. Konz
  10. Mülheim
  11. Prüm
  12. Rhaunen-Hausen
  13. Saarburg
  14. Schauren-Kempfeld-Bruchweiler
  15. Sulzbach
  16. Thalfang-Morbach
  17. Trier
  18. Veldenz
  19. Wirschweiler-Allenbach-Sensweiler
  20. Wittlich

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst-Christian Walter: „Wie lieblich sind deine Wohnungen“. Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Trier. Books on Demand, Norderstedt 2017, ISBN 978-3-7460-4779-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. EKiR - Statistik zur Synode 2018