Kirchensittenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchensittenbach
Kirchensittenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchensittenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 11° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Nürnberger Land
Höhe: 386 m ü. NHN
Fläche: 43,21 km²
Einwohner: 2033 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91241
Vorwahl: 09151
Kfz-Kennzeichen: LAU, ESB, HEB, N, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 5 74 135
Gemeindegliederung: 21 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausgasse 1
91241 Kirchensittenbach
Webpräsenz: Kirchensittenbach.de
Bürgermeister: Klaus Albrecht (UBB)
Lage der Gemeinde Kirchensittenbach im Landkreis Nürnberger Land
Nürnberg Nürnberg Landkreis Roth Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Landkreis Forchheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Amberg-Sulzbach Engelthaler Forst Zerzabelshofer Forst Schönberg (gemeindefreies Gebiet) Rückersdorfer Forst Laufamholzer Forst Günthersbühler Forst Forsthof (gemeindefreies Gebiet) Fischbach (gemeindefreies Gebiet) Feuchter Forst Brunn (gemeindefreies Gebiet) Behringersdorfer Forst Feucht Offenhausen (Mittelfranken) Alfeld (Mittelfranken) Altdorf bei Nürnberg Burgthann Engelthal Happurg Henfenfeld Hersbruck Kirchensittenbach Lauf an der Pegnitz Leinburg Ottensoos Pommelsbrunn Reichenschwand Röthenbach an der Pegnitz Rückersdorf (Mittelfranken) Schwaig bei Nürnberg Schwarzenbruck Velden (Pegnitz) Vorra Winkelhaid Schnaittach Neunkirchen am Sand Simmelsdorf Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet) Haimendorfer Forst Neuhaus an der PegnitzKarte
Über dieses Bild
Ortsansicht Kirchensittenbach
Kirchensittenbach in der Hersbrucker Alb

Kirchensittenbach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in 21 Ortsteile[2]:

Die Obermühle war 1817 Schauplatz des von John Knittel im Roman Via Mala literarisch verarbeiteten Vatermordes.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Velden, Hartenstein, Vorra, Hersbruck, Reichenschwand, Neunkirchen am Sand, Schnaittach, Betzenstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Besiedlungen etwa 750 bis 500 v. Chr. Bekannt sind die vorgeschichtlichen Funde auf der Hochfläche westlich von Kirchensittenbach in der Waldabteilung Beckersloh. Dort befindet sich ein Friedhof mit 16 Grabhügeln aus der Hallstattzeit.

Kirchensittenbach trat als Siedlung erstmals im baierischen Salbuch um 1275 auf. In den Jahren 1391 und 1450 wurde Kirchensittenbach von Nürnberger Landsknechten geplündert. Von 1504 bis 1806 gehörte das heutige Gemeindegebiet zum Landgebiet der Reichsstadt Nürnberg.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurde Algersdorf in die Gemeinde Kirchensittenbach eingegliedert. Am 1. April 1971 kam Kleedorf hinzu. Am 1. Januar 1972 folgten Wallsdorf und ein Teil der Gemeinde Treuf.[3] Aspertshofen und Oberkrumbach schlossen am 1. Januar 1977 die Reihe der Eingemeindungen ab.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Kirchensittenbach besteht aus 15 Gemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister.

CSU SPD WG für die gesamte Gemeinde Unabhängiger Bürgerblock Gesamt
2014 4 2 3 6 15 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2014 ist Klaus Albrecht erster Bürgermeister von Kirchensittenbach. Zweiter Bürgermeister ist Gerhard Bock.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tetzelschloss in Kirchensittenbach
  • Bartholomäuskirche in Kirchensittenbach:
    Wehrkirche aus spätromanischer Zeit, spätgotisches Gewölbe und Sakristei 1520, Wiederaufbau nach Brand 1591, Tonnendecke aus Holz 1711, Renovierung durch Tetzel 1768/69, Orgel 1878
  • Tetzelschloss in Kirchensittenbach; erbaut 1590 bis 1595
  • Burg Hohenstein: erste Erwähnung 1163
  • eine Vielzahl von historischen Bauten, teilweise aus dem 18. Jahrhundert.
  • Der Märzenbecherwald von Algersdorf

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Kirchensittenbach

Freiwillige Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Kirchensittenbach verfügt über insgesamt elf Freiwillige Feuerwehren. Die Einheiten in Kirchensittenbach sind mit einem Löschgruppenfahrzeug (Hlf 10/6) und einem Mehrzweckfahrzeug ausgerüstet, die in Aspertshofen und Wallsdorf mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug. Die übrigen Feuerwehren sind mit Tragkraftspritzenanhängern ausgestattet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter

Sonstige Persönlichkeiten

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nürnberger Land. Karl Pfeiffer's Buchdruckerei und Verlag, Hersbruck 1993. ISBN 3-9800386-5-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111027/203403&attr=OBJ&val=1426
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 481.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 719.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchensittenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien